Der Kollege hat bei der Präsentation alles falsch gemacht? Zu viele Folien, Schrift zu klein, zu leise gesprochen, das Publikum nicht angesehen? Vermeiden Sie es, ihm all diese Punkte gleichzeitig als Feedback mitgeben zu wollen. Bei einer solchen Masse an Dingen wird der andere sich fühlen als sei er gar nicht in der Lage, dem Herr zu werden. Nehmen Sie sich also die wichtigsten Punkte vor.
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Wenn wir Feedback oder Kritik äußern, ist es oft eine einseitige Sache. Wir äußern uns über das, was wir als verbesserungswürdig am Verhalten des anderen erachten. Versuchen Sie, das Ganze gleich anders anzugehen. Fragen Sie Ihren Kollegen stattdessen, wie er seine Leistung selbst einschätzt, stellen Sie offene Fragen. Oft wird er selbst auf bestimmte Probleme kommen und Sie können dann darauf eingehen und konkrete Verbesserungsvorschläge machen. So bleibt die Verantwortung und auch die Kontrolle ein Stück weit bei demjenigen, der Feedback bekommt.
Mobbing ist ein bekannter Ausdruck für Übergriffe auf Mitarbeiter, ist jedoch auch der Chef involviert, spricht man vom Bossing. Das kommt leider öfter vor als man denkt, statistisch gesehen ist sogar an jedem zweiten Mobbingvorfall auch eine Führungskraft beteiligt. Der Psychoterror von oben macht den Arbeitsplatz für Betroffene oft unerträglich.
Seien Sie offen dafür, dass die andere Person Ihnen in der Situation auch Feedback geben möchte. Lassen Sie das ebenfalls zu, damit Sie gemeinsam zu einer Lösung finden können.
Vermeiden Sie Allgemeinplätze, wenn Sie jemandem Feedback geben. Formulieren Sie stattdessen ganz konkret, was Sie verbessern würden. Ihr Gegenüber hat dann einen Ansatzpunkt, um tatsächlich etwas zu verbessern oder für das nächste Mal zu lernen. Statt “Der Text von Dir ist schrecklich, völlig unverständlich” sagen Sie lieber “Auf mich wirkt der Text durch die vielen Fremdwörter recht schwer zu lesen. Bitte versuche, einfachere Ausdrücke zu verwenden.”
Ein Feedbackgespräch sollten Sie gut vorbereiten und sich die Frage stellen, welche Punkte Sie genau besprechen wollen und was das Ergebnis des Ganzen sein soll. Wenn Sie schon vorher Klarheit in Ihre Gedanken gebracht haben, wird es Ihnen besser gelingen, die Kritik konstruktiv zu formulieren. Zudem sollten Sie einen Termin mit der anderen Person ausmachen und sie nicht überrumpeln.
Wir chillen nicht, wir arbeiten
02.08.2019
Gerald Hörhan ist aus der Finanzwelt heutzutage kaum mehr wegzudenken. Der Österreicher hat sich als Investment Punk den Ruf eines Experten erarbeitet, der auch mal klare Worte parat hat, wenn andere nur Phrasen von sich geben. Vergessen werden dabei häufig seine unternehmerischen Aktivitäten, die in der Danube Holding mit Sitz in Wien vereint sind. Wirtschaftsforum sprach mit ihm über Danube, die Invetment Punk Academy und neue Wege in der Vermarktung im Finanzbereich.
Feedback ist für jeden von uns wichtig, denn aus der Rückmeldung der anderen können wir lernen. Allerdings können wir das nur, wenn Kritik auch konstruktiv vorgetragen wird. Damit Sie selbst Ihren Kollegen und Mitmenschen konstruktiv entgegentreten können, haben wir wertvolle Tipps gesammelt, die Ihnen dabei helfen.
Wir erinnern uns immer mehr an das Negative als an das Positive. Daher sollten Sie Ihre Kritik immer mit etwas Positivem “garnieren”. Versuchen Sie zum Abschluss des Gesprächs eine positive Note zu finden. Sie können beispielsweise darauf hinweisen, wie sehr Sie die andere Person schätzen oder was in der Situation gut gelaufen ist.
Wenn Sie zu einer Situation Feedback geben möchten, dann machen Sie das möglichst zeitnah. So sind sowohl Sie als auch die Person, der Sie Feedback geben, noch nah genug mit der Situation vertraut. Geben Sie erst Wochen später Feedback à la “Das hast Du vor ein paar Wochen auch schon so gemacht” wird es schwierig für den anderen, sich an diese Episode auch zu erinnern. Allerdings sollten Sie sich auch genug Zeit nehmen, um die Situation ruhig zu überdenken. Sollten Sie verärgert sein, geben Sie sich erst Zeit, sich zu beruhigen.
Formulieren Sie unbedingt, was Sie subjektiv wahrgenommen haben. So wirkt das Feedback auf den anderen nicht gleich erschlagend, sondern er kann sich erst einmal mit Ihnen als Person beschäftigen und nachvollziehen, was Sie meinen. Beginnen Sie Ihre Formulierung beispielsweise mit “Mein Eindruck ist” oder “Ich habe das wie folgt wahrgenommen”.
Sie haben schlechte Laune und müssen sich Luft machen? In solchen Momenten sollten Sie lieber gar kein Feedback geben, denn es wird weder konstruktiv noch hilfreich sein. Kritik sollte dazu dienen, dem anderen zu helfen und eine Situation zu verbessern. Sie sollte nicht Ihr Ventil sein. Erarbeiten Sie gemeinsam Lösungsvorschläge für die Situation.
Wann immer es möglich ist, sollten Sie Feedback unter vier Augen geben. Wir alle wissen, dass Kritik nicht angenehm ist, egal, wie gut sie auch formuliert sein mag. Dem Gegenüber fällt es noch schwerer, sie anzunehmen, wenn er oder sie das Gefühl hat, vor der ganzen Gruppe bloßgestellt zu werden. Durch ein persönliches Gespräch können Sie diese Nebenschauplätze vermeiden.
Mobbing ist in vielen Unternehmen ein großes Thema. Kaum bekannt ist jedoch, dass auch Vorgesetzte Opfer von Mobbingangriffen ihrer Angestellten werden können. Der Fachbegriff für diese spezielle Form des Mobbings ist Staffing. Auf den ersten Blick sollte man meinen, der Vorgesetzte sitzt am längeren Hebel, Staffing kann jedoch sowohl für den Betroffenen als auch das Unternehmen unangenehme Konsequenzen haben.
Anlagen- und Maschinenbau
Wirtschaftsforum ePaper August 2019: Anlagen- und Maschinenbau | Unter anderem in dieser Ausgabe: Werner Gießler GmbH - Das Positive im Fehler sehen / ZETA GmbH - High Level Engineering mit Leidenschaft / Systemtechnik Hölzer GmbH - Mit neuen Technologien für die Zukunft gerüstet
Eine feste Einschlafzeit hilft Ihrer inneren Uhr. Der Körper gewöhnt sich daran, dass Sie immer zu einer bestimmten Uhrzeit ins Bett gehen. Führen Sie eine feste Einschlafzeit ein, kommen Sie ganz automatisch in Schlafstimmung.
Wechseln Sie Ihre Kleidung, wenn Sie wissen, dass Sie das Haus nicht mehr verlassen. Sie signalisieren Ihrem Körper automatisch, dass Sie den Arbeitstag hinter sich lassen und nun der entspannende Teil des Tages beginnt. Wenn Sie nichts mehr essen, putzen Sie sich die Zähne, schminken Sie sich gegebenenfalls ab und machen Sie sich bereit für das Bett.
Zu oft müssen wir uns mit schlechten Nachrichten und negativen Schlagzeilen auseinandersetzen. Es ist Zeit für etwas mehr Dankbarkeit. Für diese meditativen Übungen denken Sie an eine schöne Situation, die Ihnen an diesem Tag passiert ist. Setzen Sie sich bequem hin, vielleicht sogar in den Schneidersitz, atmen Sie ruhig und denken Sie mit einer positiven Einstellung an den Tag zurück.