Neue virtuelle Bedienoberflächen, die direkt im Raum vor uns erscheinen, verändern grundlegend, wie Menschen mit digitalen Systemen arbeiten. Was früher komplex und manuell war, wird zunehmend intuitiv, automatisiert und skalierbar. Für Unternehmen entsteht daraus ein neuer Hebel für Effizienz, Geschwindigkeit und bessere Prozesse.
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Die Analytica 2026, die vom 8. bis 11. April 2026 in München stattfindet, gilt als führende internationale Leitmesse für Labortechnik, Analytik und Biotechnologie. Im Fokus steht die digitale Transformation des Labors, von automatisierten Workflows über vernetzte Systeme bis hin zu datengetriebener Entscheidungslogik. Besonders sichtbar wird, wie sich Labore zu intelligenten, operativen Infrastrukturen entwickeln, in denen Daten, Simulation und Automatisierung zu einem durchgängigen System verschmelzen.
Die Darstellung digitaler Inhalte war über Jahrzehnte an Displays und feste Oberflächen gebunden. Informationen wurden gezeigt, aber nicht in den Raum integriert. Mit neuen Projektionstechnologien und räumlichen Darstellungssystemen entsteht nun eine zusätzliche Ebene, in der Inhalte direkt im Raum erscheinen und gemeinsam erlebt werden können.
Auf der GTC, der wichtigsten Entwicklerkonferenz von NVIDIA, zeigt sich, wie grundlegend sich die Rolle von Künstlicher Intelligenz verschiebt. KI ist nicht länger nur ein Werkzeug zur Analyse, sondern entwickelt sich zur technologischen Basis, auf der neue industrielle Systeme entstehen.
Wie lassen sich komplexe technische Systeme so erklären, dass Besucher sie sofort verstehen? Auf der Light + Building 2026 in Frankfurt wurde dafür eine immersive Experience eingesetzt. Mit der Apple Vision Pro, einer Mixed Reality Brille von Apple, können Besucher ein Blitzschutzszenario räumlich erleben und nachvollziehen, wie moderne Schutzsysteme funktionieren.
Der Mobile World Congress 2026 zeigt einen klaren Wendepunkt. Künstliche Intelligenz entwickelt sich von einer Softwarefunktion zur treibenden Infrastruktur moderner Netze, Systeme und industrieller Anwendungen.
Während der Mobile World Congress 2026 in Barcelona noch läuft, zeichnet sich bereits eine klare Entwicklung ab. Intelligente Netze, Künstliche Intelligenz und Extended Reality wachsen zur tragenden Infrastruktur moderner Wertschöpfung zusammen.
KI, virtuelle Welten und Robotik prägen bereits Wirtschaft und Gesellschaft. Könnten sie auch den Schulunterricht neu gestalten? Während Unternehmen Produktionsprozesse automatisieren, Simulationen einsetzen und intelligente Systeme integrieren, bleibt der schulische Alltag vielerorts strukturell unverändert. Doch wenn Schülerinnen und Schüler auf eine Welt vorbereitet werden sollen, in der digitale Systeme analysieren, entscheiden und handeln, stellt sich die Frage, wie Unterricht aussehen müsste, um genau diese Kompetenzen zu fördern.
Werkbank, Bauteile und physische Testaufbauten bestimmten über Jahrzehnte das Tempo technischer Entwicklung. Mit moderner Webtechnologie entsteht nun eine zusätzliche Ebene: Systeme lassen sich im Browser modellieren, simulieren und optimieren, bevor ein realer Prototyp entsteht. Der Engpass verschiebt sich vom Material zur Rechenlogik. Der Browser wird mit Echtzeit-Simulation und digitalen Zwillingen zur strategischen Plattform im Engineering.
Parametrische Modelle, digitale Zwillinge und KI-gestützte Simulationen verändern grundlegend, wie Wohngebäude entworfen, validiert und produziert werden. Energieeffizienz, CO₂-Bilanz und Produktionsfähigkeit werden nicht mehr nachgelagert geprüft, sondern in Echtzeit während der Konfiguration bewertet. So entsteht eine integrierte Baupipeline, die Planung, Nachhaltigkeit und industrielle Fertigung erstmals systemisch miteinander verbindet.
Künstliche Intelligenz macht audiovisuelle Inhalte programmierbar. Film entsteht nicht mehr ausschließlich in festen Produktionsschritten, sondern in adaptiven Systemen, die Szenen variieren, Abläufe optimieren und Inhalte datenbasiert steuern. Damit verschiebt sich die Logik von Kreativität und Wertschöpfung grundlegend.
Erstmals steuert ein GPT Modell einen realen biologischen Versuchsaufbau in einer geschlossenen Feedbackschleife, entwirft eigenständig Experimentreihen, lässt sie automatisiert ausführen und optimiert auf Basis realer Messdaten die Prozessparameter. In der Kooperation von OpenAI und Ginkgo Bioworks konnte so die zellfreie Proteinsynthese signifikant kostengünstiger gestaltet werden. Die Demonstration markiert einen strukturellen Wandel: KI agiert nicht länger nur als Assistenzsystem, sondern übernimmt operative Verantwortung innerhalb einer vollständig integrierten Forschungsarchitektur aus Sprachmodell, Validierungsschicht und Robotiklabor.
Virtuelle Showrooms werden häufig als 3D-Erweiterung klassischer Produktseiten verstanden. Tatsächlich entstehen hier neue Entscheidungsräume, in denen Information räumlich organisiert, Kontext erfahrbar und Verhalten analysierbar wird. Dadurch verschiebt sich die Logik der Wertschöpfung: Nicht Reichweite und Klicks stehen im Zentrum, sondern situatives Verständnis, Vertrauen und hochwertige Intent-Signale.
Konventionelle Drohnen steuern ihre Bewegung über die Neigung des gesamten Flugkörpers und koppeln damit Stabilität und Fortbewegung eng aneinander. Spatial Flight Control löst dieses Prinzip auf, indem Translation und Rotation unabhängig geregelt werden und der Drohnenflug vollständig dreidimensional erfolgt. Dadurch entstehen neue Möglichkeiten für präzise, stabile und industrielle Anwendungen in komplexen Umgebungen.
Was passiert, wenn Computing nicht mehr in Geräten steckt, sondern Teil von Stoffen, Oberflächen und körpernahen Systemen wird. Der Artikel zeigt, wie flexible Elektronik, verteilte Rechenleistung und kontinuierliche künstliche Intelligenz eine neue Nähe zwischen Mensch und Technologie schaffen. Körperzentriertes Computing steht dabei nicht für ein Zukunftsversprechen, sondern für einen Wandel, der bereits begonnen hat.
Fliegende KI ist längst keine experimentelle Technologie mehr, sondern Teil realer industrieller Prozesse. Autonome Drohnen operieren in Umgebungen, die für Menschen gefährlich, schwer zugänglich oder dauerhaft nicht sicher beherrschbar sind. Entscheidend ist dabei nicht die Drohne selbst, sondern die Verbindung aus Wahrnehmung, physischer Interaktion, Autonomie und verlässlicher Energieversorgung.
In gefährlichen Industrieumgebungen übernehmen zunehmend intelligente Maschinen Aufgaben, die für Menschen lebensgefährlich sind. Sie bewegen sich selbstständig in instabilen Umgebungen, erkennen Risiken in Echtzeit und greifen ein, bevor es zu Unfällen kommt. Fachleute sprechen hier von einer neuen Klasse verkörperter Intelligenz, die zunehmend als Physical AI bezeichnet wird.
Die Ausstellung Digital by Nature in der Kunsthalle München zeigt, wie digitale Systeme längst über Werkzeuge hinausgehen und zu gestaltenden Kräften unserer Gegenwart werden. Ein Besuch offenbart, warum algorithmische Räume heute mehr über technologische Realität sagen als viele Zukunftsdebatten.
In der Sphere in Las Vegas zeigten Lenovo und NVIDIA auf der CES 2026, wie sich Künstliche Intelligenz von generativen Modellen zu agentischen Systemen und industriellen AI Factories entwickelt und damit neue Spielregeln für Wirtschaft und Infrastruktur definiert.
Sicherheit und Stärken in Krisenzeiten