Think big – und nachhaltig!

Interview mit Wieland Wegge, Geschäftsführer der Caljan GmbH

Für Paketdienstleister, Einzelhändler und Hersteller auf der ganzen Welt ist Caljan ein bevorzugter Partner, wenn es um die Handhabung von Stückgut, Etikettierlösungen und Warenkennzeichnungen geht. Das Unternehmen ist Synonym für Teleskopförderer und weltweit ein Begriff.

Speziell ist Standard

Die in Dänemark ansässige Muttergesellschaft Caljan A/S ist seit 2008 in Steinhagen mit der deutschen Hauptniederlassung vertreten und hat in Flörsheim bei Frankfurt ein Zweitwerk. „Wir sind traditionell im Maschinen- und Anlagenbau unterwegs, der sich unter der Maxime tailor-made zusammenfassen lässt“, sagt Geschäftsführer Wieland Wegge.

„Hier geht es um maßgeschneiderte Kundenlösungen mit allen Schnittstellen drumherum, die der Kunde benötigt, um eine Anlage sicher und effizient zu betreiben. Wir kümmern uns um Etikettierlösungen, Fördertechnik und Software, damit zur richtigen Zeit das richtige Etikett und die richtige Warenkennzeichnung auf das richtige Produkt kommt. Mehrere tausend Etiketten pro Stunde sind dabei möglich.“

Es geht um das Ganze

Caljan ist mit dem Boom des Onlinehandels gewachsen – und ist dabei seinen Werten treu geblieben. Für das Unternehmen steht der Kunde immer im Mittelpunkt, „am Ende zahlt er unser Gehalt“, wie Wieland Wegge sagt. Ihm einen Mehrwert zu bieten, ist oberstes Ziel. Dabei geht der Trend ganz klar von Einzelmaschinen zu Systemlösungen aus einer Hand.

„Wir bieten heute intralogistische Gesamtkonzepte für den Wareneingang und für den Versand in kleineren Leistungsklassen. Dieser Ansatz findet bei unseren Kunden großen Zuspruch.“

Ökologisch und ökonomisch sinnvoll

Caljan wird den Weg zu One-Stop-Solutions konsequent weitergehen und hat mit dem Bau eines neuen Firmengebäudes auf einem 25.000 m2 großen Grundstück in Halle dafür rechtzeitig die Weichen gestellt.

„Wir wollen weiter gesund wachsen“, so Wieland Wegge. „Mit der neuen Produktionsstätte haben wir die besten Voraussetzungen für den Bau von Gesamtanlagen geschaffen und profitieren von einer deutlichen Optimierung der Prozesse. Nachhaltigkeit wird künftig ein noch zentraleres Thema sein. Wir werden 60% weniger Energie verbrauchen als in herkömmlichen Industriegebäuden, es gibt Photovoltaikanlagen und zwölf Stellplätze für E-Fahrzeuge. Der Bau bedeutet Planungssicherheit für die Zukunft und ist ein klares Bekenntnis für den Wirtschaftsstandort Westfalen und die Mitarbeiter, die für uns den größten Anteil am Erfolg haben. Sie sollen stolz darauf sein, hier zu arbeiten und dies gerne tun.“

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