„Eines unserer Fahrzeuge ersetzt bis zu 20 Autos!“

Interview mit Andreas Hornig, Geschäftsführer der book-n-drive mobilitätssysteme GmbH

Mit der Kombination aus festen Stationen und den flexiblen Cityflitzern deckt die book-n-drive mobilitätssysteme GmbH die Anforderungen und Bedürfnisse ihrer Kunden perfekt ab. Der Pool von mehr als 1.100 Fahrzeugen sorgt für eine hohe Verfügbarkeit, das digitale Reservierungssystem ermöglicht die schnelle Buchung ebenso wie die komplikationslose Anmeldung von Neukunden.

Einfach, fair und transparent ist auch die Abrechnung. Sie setzt sich aus Fahrzeit und zurückgelegten Kilometern zusammen, wobei die Kosten für den Treibstoff bereits inklusive sind. An den rund 350 Feststationen im Rhein-Main-Gebiet sind 750 der 1.100 Fahrzeuge zu finden, die etwa 350 Cityflitzer werden nach der Fahrt abgestellt und können dann vom nächsten Nutzer übernommen werden. Die Bandbreite der Fahrzeuge reicht vom Kleinfahrzeug bis zum geräumigen Neunsitzer, aufteilt in die Größen XS, Cityflizer, S, M und L.

100 E-Autos im Pool

Gegründet wurde book-n-drive im Jahr 2000 von Udo Mielke. 2012 stiegen Mainova und AGB Frankfurt Holding mit jeweils 33% als Gesellschafter ein, der Gründer behielt 34% der Anteile. 50 Mitarbeiter beschäftigt das Unternehmen mittlerweile, die Zahl der Endkunden ist auf 90.000 angewachsen. Sie werden wöchentlich mittels eines Newsbriefes über die neuesten Entwicklungen informiert.

Schwerpunkte des Einzugsgebietes sind Offenbach, Wiesbaden und Frankfurt. Über Kooperationen mit Kommunen und Wohnungsbaugesellschaften macht book-n-drive auf die Vorteile des Carsharings aufmerksam. „Eines unserer Autos ersetzt in Ballungsgebieten bis zu 20 Individualfahrzeuge“, weiß Andreas Hornig, Geschäftsführer der book-n-drive mobilitätssysteme. „In weniger dicht besiedelten Gebieten sind es immerhin noch zwölf.“

Um den Bekanntheitsgrad zu erhöhen, ist book-n-drive zudem auf Veranstaltungen wie Stadtfesten sowie in den sozialen Netzwerken präsent. Außerdem kommen neue Kunden durch Empfehlungen hinzu. Seit dem Jahr 2000 ist book-n-drive auch Teil des Flinkster-Netzwerks der Deutschen Bahn.

„Mit unserem Carsharingmodell geben wir in den Ballungsgebieten Fläche zurück und leisten einen wesentlichen Beitrag zur CO2-Reduzierung“, erklärt Andreas Hornig. Schon heute gehören 100 E-Mobile zum Pool des Carsharers, doch möchte der Geschäftsführer deren Anteil weiter aufstocken. Auch die technischen Abläufe will Andreas Hornig effizienter machen, zum Beispiel durch eine noch leistungsfähigere Buchungssoftware, die den Kunden noch mehr unterstützt.

Tags
Nach themenverwandten Beiträgen filtern

Mehr zum Thema Mobilität

Parken war gestern. Mobilität ist morgen

Interview mit Anja Müller, Geschäftsführerin der PBW – Parkraumgesellschaft Baden-Württemberg GmbH

Parken war gestern. Mobilität ist morgen

Mobilität beginnt nicht erst unterwegs – sie beginnt beim Parken. Mit dieser Überzeugung entwickelt sich die PBW – Parkraumgesellschaft Baden-Württemberg GmbH unter dem Motto „Parken verbindet“ immer stärker vom klassischen…

Versorgung der Zukunft: nachhaltig, digital, sicher

Interview mit Dino Höll, Geschäftsführer der Dessauer Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH – DVV – Stadtwerke

Versorgung der Zukunft: nachhaltig, digital, sicher

Energie, Mobilität, Wasser und Telekommunikation – die Stadtwerke Dessau sind weit mehr als ein klassischer Versorger. Als einer der größten Arbeitgeber der Region treiben sie nicht nur die Daseinsvorsorge voran,…

Fahrzeugaußenflächen in Energiequellen umwandeln

Interview mit Dr. Bonna Newman, Chief Executive Officer der Lightyear Technologies B.V.

Fahrzeugaußenflächen in Energiequellen umwandeln

Die Bedeutung nachhaltiger Mobilität ist in der heutigen Zeit nicht zu unterschätzen. Der Erfolg dieser Transformation ist entscheidend, nicht nur als Maßnahme gegen den Klimawandel, sondern auch für die Wettbewerbsfähigkeit…

Spannendes aus der Region Main-Taunus-Kreis

Eine Sprache für die vernetzte Welt

Interview mit Sebastian Hilscher, CEO der Hilscher Gesellschaft für Systemautomation mbH

Eine Sprache für die vernetzte Welt

Maschinen reden nicht, sie kommunizieren. Und zwar rund um die Uhr, in Sekunden und über unterschiedliche Netzwerke hinweg. Damit das zuverlässig funktioniert, setzt die Industrie auf leistungsfähige Kommunikationstechnologien. Markführer auf…

Mehr Sicherheit im Notfall

Interview mit Melanie May, Head of Procurement and Sales und Pascal Arnold, Head of Marketing der W.Söhngen GmbH

Mehr Sicherheit im Notfall

Verbandsstoffe, Pflaster, Rettungsdecken, Erste-Hilfe-Koffer – die W.Söhngen GmbH aus Taunusstein stellt seit mehr als 100 Jahren zuverlässige medizinische Versorgungsprodukte her, die für Sicherheit und Gesundheit stehen. Es ist die Verbindung…

Das Stadion als Herzschlag der Stadt

Interview mit Stefan Blöcher, ehemaliger Geschäftsführer der Stadion Berliner Straße GmbH & Co. KG und heutiger Markenbotschafter des SV Wehen Wiesbaden

Das Stadion als Herzschlag der Stadt

Ein Stadion ist selten nur ein Ort für 90 Minuten. Die BRITA Arena ist Treffpunkt, Bühne und wirtschaftlicher Motor zugleich. Stefan Blöcher erklärt, wie sich dieses Zusammenspiel entwickelt hat –…

Das könnte Sie auch interessieren

„Mich reizt die Komplexität!“

Interview mit Nikola Tubic, Vorsitzender und CEO der Wyss&Lila AG

„Mich reizt die Komplexität!“

Wer sich mit Engineeringdienstleistungen im Bahnsegment selbstständig machen will, muss die Materie bis ins Detail verstehen. Nikola Tubic ist diesen Schritt nach mehr als zwei Jahrzehnten Branchenerfahrung gegangen und gründete…

Saubere Lösungen für komplexe Anforderungen

Interview mit Samuel Simon, Geschäftsführer der Schwarzwälder Service GmbH & Co. KG

Saubere Lösungen für komplexe Anforderungen

Die Gebäudereinigungsbranche befindet sich im Wandel. Digitalisierung, Automatisierung und steigende Qualitätsansprüche verändern das Geschäft ebenso wie der zunehmende Fachkräftemangel. Die Schwarzwälder Service GmbH & Co. KG begegnet diesen Herausforderungen mit…

Architektur zwischen Madrid und ­Berlin

Interview mit Anja Lunge, Architektin und Nanna Wülfing, Architektin bei Nieto Sobejano Arquitectos

Architektur zwischen Madrid und ­Berlin

Ursprünglich kamen die spanischen Architekten Enrique Sobejano und Fuensanta Nieto für ein Projekt in Halle (Saale) nach Deutschland: Heute ist ihre Berliner Niederlassung größer als ihr ursprüngliches Madrider Büro. Warum…

TOP