Eine spannende Technologie

Interview mit Martin Greif, Geschäftsführer der STARK SPANNSYSTEME GmbH

Bei der Gründung der STARK SPANNSYSTEME GmbH 1977 stand zunächst die Lohnfertigung für die mittelständischen Werkzeug- und Maschinenbauer der Region im Vordergrund. Doch gleich mit dem ersten Patent gelang dem Unternehmen ein großer Wurf, wie der Geschäftsführer Martin Greif mitteilt: „Unser Nullpunktspannsystem war zum schnellen Werkzeugwechsel in Spritzgussmaschinen gedacht. Schon sehr bald zeigte sich allerdings das große Potenzial im Bereich Zerspanung – die kontinuierliche Weiterentwicklung dieser Technologie entfaltete dann schließlich eine solche Dynamik, dass man zu Recht vom Grundstein für das international erfolgreiche Unternehmen sprechen kann, das wir heute darstellen.“

Die Umsetzung der neuen Technologie in zahlreichen Produktfamilien und infolgedessen rasantes Wachstum führten direkt zum nächsten Meilenstein der Unternehmensgeschichte, so Martin Greif: „Ende 2000 wurde STARK SPANNSYSTEME in die ROEMHELD-Gruppe integriert und so ein Zugang zum internationalen Markt geschaffen. Die weiterhin ansteigenden Umsätze führten dann nicht nur zu einem deutlichen Personalzuwachs, sondern zogen auch weitere Investitionen nach sich.“

Dank des bis heute prosperierenden Geschäfts konnte STARK Spannsysteme 2017 ein neues und hochmodernes Firmengebäude beziehen: „An unserem neuen Standort sind die Gebäude auf weiteres Wachstum ausgelegt und die Anlagen sowie der Maschinenpark sind brandneu“, begeistert sich der Geschäftsführer.

„Die Freude an der Arbeit darf nicht zu kurz kommen, denn aus der hohen Zufriedenheit unserer Mitarbeiter ergibt sich alles andere, das uns auszeichnet.“ Martin GreifGeschäftsführer
Martin Greif, Geschäftsführer

Unschlagbare Vorteile

Die großen Vorzüge des Nullpunktspannsystems ergeben sich aus der Möglichkeit, Rüstvorgänge auch außerhalb der Maschine wiederholgenau, sicher und schnell durchführen zu können: „Verkürzte Rüstzeiten ermöglichen im Umkehrschluss natürlich deutlich längere Laufzeiten des Bearbeitungszentrums“, so Martin Greif. „Zudem punktet das System mit Reproduzierbarkeit, Prozesssicherheit, Flexibilität und extrem hoher Wiederholgenauigkeit – der ‘Toleranzbereich’ bei uns beträgt nur 2μ! Das alles resultiert in erheblicher Zeit- und Kostenersparnis.“

Diese Eigenschaften überzeugen Kunden in vielen Branchen, berichtet der Geschäftsführer: „Wir konzentrieren uns auf den klassischen Maschinenbau und die Branchen Luftfahrtindustrie, Automotive sowie Medizintechnik. Als Technologieführer bieten wir ein breites Spektrum bewährter Produkte, entwickeln und fertigen aber selbstverständlich auch kundenspezifisch. Und nicht zuletzt bieten wir einen hervorragenden Service mit Dienstleistungen wie Wartung oder Schulungen.“

Den Vorsprung bewahren

Etwa 75% des Umsatzes entfallen auf die DACH-Region und Norditalien. Die Wachstumsraten andernorts fallen teils noch höher aus, berichtet Martin Greif: „Besonders die Märkte der USA, Brasiliens und Ostasiens versprechen uns sehr gute Entwicklungsmöglichkeiten.“

Um die erfolgreiche Marktbearbeitung aufrechtzuerhalten, setzt STARK SPANNSYSTEME auf zwei Aspekte: „Da ich aus der Steuerungstechnik und Elektronik komme, versuche ich besonders, die Automatisierung und Digitalisierung voranzutreiben, denn beide Bereiche bergen noch unheimlich viel Potenzial.“

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