Fein.Verpackt.

Interview mit Marcia Behrens, Geschäftsführende Prokuristin der FAPACK – Fabrikation und Vertrieb von Verpackungsmitteln, Karl Behrens.

Der Film The Grand Budapest Hotel von Wess Anderson wurde 2014 erfolgreich auf der Berlinale vorgestellt und erhielt später einen Oscar für das beste Produktionsdesign.

Fünf Generationen Feinkartonage

Die kleinen Schmuggelschächtelchen, die im Film eine zentrale Rolle spielen, um Monsieur Gustave die Flucht zu ermöglichen, kamen aus dem Hause der FAPACK - Fabrikation und Vertrieb von Verpackungsmitteln, Karl Behrens., einem der ältesten Hersteller von Feinkartonagen Berlins.

Das Unternehmen, das 1869 gegründet wurde, wird inzwischen in der fünften Familiengeneration geführt. „Unsere Wurzeln liegen in der Feinkartonage“, so Marcia Behrens, Geschäftsführende Prokuristin. „Über die Jahre haben wir auch industrielle Produkte hinzugenommen, wie zum Beispiel Air Pop. Damit fertigen wir – auch kundenspezifisch – Ski- und Reithelme, unter anderem für UVEX. Da mein Vater einer der ersten Anbieter war, der zusammen mit BASF Styropor verarbeitet hat, verfügen wir hier über fundiertes technisches Wissen. Nach wie vor forschen wir gemeinsam mit BASF. Aber die Manufaktur der edlen Feinkartonagen ist unser Hauptgeschäft – und hier schlägt unser Herz.“

Auf der Referenzliste von FAPACK stehen renommierte Referenzen wie Verpackungen für Staatsgeschenke, die Königliche Porzellanmanufaktur KPM und das KaDeWe.

Marcia Behrens
„Wir sind in der Lage, Volumen von 50 bis 50.000 Stück abzudecken.“ Marcia BehrensGeschäftsführende Prokuristin

Soziale Verantwortung

In den kommenden Jahren will das Familienunternehmen seine Marktposition festigen. „Wir werden uns fortwährend modernisieren“, so Marcia Behrens. „Uns ist es vor allem aber auch wichtig, dass wir unsere soziale Verantwortung als Unternehmer und Firmeninhaber leben. Wir möchten, dass sich unsere Mitarbeiter bei uns wohlfühlen. Wir hoffen zudem, dass die politischen Rahmenbedingungen für kleinere und mittelständische Unternehmen in den nächsten Jahren nicht noch schwieriger werden.“

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