Mit strategischem Partner: weclapp auf dem Weg zum nächsten Level

Interview mit Ertan Özdil, Gründer und Geschäftsführer der weclapp GmbH

In den 15 Jahren seit ihrer Gründung hat sich die weclapp GmbH im Bereich der cloudbasierten CRM- und ERP-Softwarelösungen zum führenden Softwareunternehmen in der DACH-Region entwickelt. „Wir kommen aus einer klassischen Start-up-Phase, in der wir ein digitales Produkt geschaffen und es auch digital vermarktet haben“, blickt Gründer und Geschäftsführer Ertan Özdil auf das erste Jahrzehnt zurück. „Damals lag die Herausforderung darin, das perfekte Produkt für den Mittelstandskunden zu schaffen. Heute ist die Herausforderung, das Unternehmen aus der Start-up-Phase in die Scale-up-Phase, also auf Wachstumskurs, zu bringen.“

Einen entscheidenden Schritt auf diesem Weg hat die weclapp bereits gemacht: Seit Oktober 2022 ist sie Teil der niederländischen Exact-Gruppe, einem der größten Softwarekonzerne in Europa. Damit hat sie einen Investor als strategischen Partner an ihrer Seite, mit dem ihr großes Potenzial sich zukünftig voll entfalten kann. „Der Markt, den wir ansprechen, ist mit mindestens drei Millionen potenziellen Kunden sehr groß“, erläutert Ertan Özdil.

Warum ein Partner?

Mit 15 Jahren am Markt, 190 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von mehr als 20 Millionen EUR ist weclapp kein klassisches Start-up mehr. „Es ist bereichernd, dass wir außer von unserer eigenen vor allem auch von der Erfahrung unseres starken Partners profitieren können", verdeutlicht der Geschäftsführer. „Genau diese Phase können wir mit unserem strategischen Partner abkürzen, weil Exact bei der Skalierung von Geschäftsmodellen wie unserem sehr viel Erfahrung mitbringt. Wir wollen von den tausenden von Unternehmen mit zehntausenden von Anwendern, die heute weclapp-Produkte in der DACH-Region nutzen, auf das nächste Level kommen.“

„Der Markt, den wir ansprechen, ist mit mindestens drei Millionen potenziellen Kunden sehr groß.“ Ertan ÖzdilErtan Özdil, Gründer und Geschäftsführer
Ertan Özdil, Gründer und Geschäftsführer der weclapp GmbH

Treiber der Digitalisierung

Seit die weclapp Ende 2012 mit der Vermarktung ihres Produktes begonnen hat, erlebt das Unternehmen einen rasanten Aufschwung. „In der Coronapandemie mussten viele Unternehmen feststellen, was passiert, wenn die eigenen Prozesse noch nicht umfassend digitalisiert sind“, sagt Ertan Özdil. „Es wird schwierig, wenn die benötigten Daten im Office liegen, während die Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten und versuchen müssen, irgendwie darauf zuzugreifen.“

Die naheliegende Lösung dieses Problems sind cloudbasierte ERP-Lösungen. Als führendes Unternehmen in der Kategorie cloudbasierte ERP-Plattform kann weclapp deshalb eine hohe Nachfrage verzeichnen. „Wir sind Treiber der Digitalisierung – wir sorgen dafür, dass Unternehmen, die weclapp heute einsetzen, ihre Prozesse in hohem Maß automatisieren und digitalisieren“, bringt es der Geschäftsführer auf den Punkt. Dem Wettbewerb gegenüber verfüge weclapp dabei über einen großen Vorteil, erklärt er: „Die tausende von Anwendern, die heute auf unserer standardisierten ERP-Plattform arbeiten, helfen uns immer wieder, tiefe Insights in die Unternehmensprozesse zu bekommen. Sie können sich darauf verlassen und erwarten es auch, dass weclapp kontinuierlich an der Verbesserung dieser Prozesse arbeitet, ohne dass sie daran mitwirken müssen – denn Unternehmen wollen sich auf ihr Geschäft fokussieren und nicht auf Technologien. Wir hören dem Kunden zu, analysieren Nutzungsdaten und sorgen mit diesem Wissen für kontinuierliche Prozessoptimierung – das ist ein entscheidender Garant für den Erfolg.“

Einsetzen und einfach arbeiten

Darüber hinaus bietet weclapp den Anwendern etliche weitere Vorteile: „Unser System setzt auf dem Standard-ERP-Modell auf. Durch die Standardisierung können wir günstige Konditionen, hohe Skalierbarkeit der gesamten Plattform und permanente Aktualisierung anbieten – anders als andere ERP-Systeme, die ein- oder zweimal pro Jahr aktualisiert werden, wobei häufig auch noch viel schiefgeht. Als Plattform ist weclapp darüber hinaus auf Erweiterbarkeit ausgelegt, sodass Kunden über die offene Plattform-Architektur nach ihren eigenen Bedürfnissen auch andere Systeme einbinden können“, so Ertan Özdil. Unter anderem deshalb hat weclapp heute eine große Community mit hunderten Entwicklern, die ihre Lösungen rund um das weclapp-Ecosystem gebaut haben, was dem Kunden ermöglicht, aus einer Vielfalt von Möglichkeiten das für ihn Passende auszuwählen.

„So etwas leisten weltweit nur sehr wenige ERP-Anbieter“, ist sich Ertan Özdil sicher. „Das Unkomplizierte, die drucklose, moderne Art, unser Produkt einsetzen und vorhandene Probleme lösen zu können – das ist es, was Unternehmen an uns lieben, gerade auch der so ‘konservative’ deutsche Mittelstand!“

Tags
Nach themenverwandten Beiträgen filtern

Mehr zum Thema IT- & Kommunikationslösungen

Lösungen für die neuen  hybriden Arbeitswelten

Interview mit Simon Härke, Geschäftsführer der DEKOM GmbH

Lösungen für die neuen hybriden Arbeitswelten

Die DEKOM GmbH ist ein innovatives IT-Systemhaus, das sich auf hochwertige AV-Technik spezialisiert hat. Mit über 280 Mitarbeitern und 15 internationalen Standorten ist das Unternehmen ein führender Anbieter von Lösungen…

IT-Strategien für nachhaltigen Erfolg

Interview mit Christian Schlenk, Managing Director der RapidMax GmbH

IT-Strategien für nachhaltigen Erfolg

Die RapidMax GmbH steht für innovative IT-Dienstleistungen und Komplettlösungen, die weit über die reine Bereitstellung von Hardware hinausgehen. Mit einem klaren Fokus auf Digitalisierung und Nachhaltigkeit gestaltet RapidMax IT-Prozesse effizient…

„Wir sind das Puzzleteil IT- Engineering“

Interview mit Andreas Schreitmüller, Geschäftsführer der PSB GmbH

„Wir sind das Puzzleteil IT- Engineering“

Als Tochterunternehmen der Bechtle AG kommt die PSB GmbH immer dann ins Spiel, wenn maßgeschneiderte PC-Lösungen gefragt sind. Wie individuell IT-Hardware im Industriekontext bisweilen tatsächlich ausfallen muss und warum die…

Spannendes aus der Region Landkreis Kitzingen

Luxus, der Leben rettet:  SalutoCare in Bad Kissingen

Interview mit Michael Presl, Geschäftsführer der Klinik Bavaria GmbH

Luxus, der Leben rettet: SalutoCare in Bad Kissingen

Was als Hotel begann, ist heute eine der innovativsten Rehabilitationskliniken Deutschlands. Die Klinik Bavaria in Bad Kissingen hat mit ‘SalutoCare’ ein Konzept entwickelt, das Intensivpatienten Spitzenmedizin bietet. Geschäftsführer Michael Presl…

Effizienz in Beton gegossen

Interview mit Michael Tschenett, Vertriebsleiter der Mayer Schaltechnik GmbH

Effizienz in Beton gegossen

Ob Brücken, Hochhäuser oder Wohnanlagen – ohne Schalung entstehen keine Bauwerke aus Beton. In diesem hochspezialisierten Markt hat sich die Mayer Schaltechnik GmbH aus Bergrheinfeld einen Namen gemacht. Seit mehr…

Tief verwurzelt in der kommunalen Daseinsvorsorge

Interview mit Dörte Schulte-Derne, Sprecherin der Geschäftsführung der Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH

Tief verwurzelt in der kommunalen Daseinsvorsorge

Die Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH (WVV) ist weit mehr als ein „klassisches“ Stadtwerk. Bereits vor 127 Jahren sicherte das Unternehmen die Trinkwasserversorgung der Region, betrieb Straßenbahnen und übernahm Verantwortung für…

Das könnte Sie auch interessieren

Fenster zur Zukunft

Interview mit Miriam Berzen, Geschäftsführerin der Klaes GmbH & Co. KG

Fenster zur Zukunft

Als Horst Klaes 1983 eine Softwarelösung für die freie Fensterkonstruktion entwickelte, legte er damit den Grundstein für ein Unternehmen, das heute weltweit führend in der Softwareentwicklung für die Fenster-, Türen-,…

Willkommen in der neuen  virtuellen Realität

Interview mit Christian Rathemacher, CEO der weltenbauer. Software Entwicklung GmbH

Willkommen in der neuen virtuellen Realität

In der heutigen digitalen Ära gewinnen simulierte Realitäten immer mehr an Bedeutung. Die Möglichkeit, komplexe Szenarien virtuell abzubilden, eröffnet neue Perspektiven in der Ausbildung, im Training und in der Industrie.…

Vom Automatenhersteller zum Systemanbieter

Interview mit Heinz Sander, Geschäftsführer und Andreas Wehrmann, Geschäftsführer der ICA Traffic GmbH

Vom Automatenhersteller zum Systemanbieter

Vor 25 Jahren stellte die ICA Traffic GmbH aus Dortmund ihre ersten Fahrkartenautomaten her und konnte sich in diesem Segment inzwischen einen stattlichen Marktanteil von circa 60% erarbeiten. Mit der…

TOP