Hart wie ein Diamant

Interview mit Thorsten Noack, Geschäftsführer und Inhaber der NOMIG GmbH

Seit ihren Anfängen hat sich die NOMIG GmbH als Vorreiter im Bereich Polymerguss etabliert. „Wir haben mit Individualfertigungen für Kohlekraftwerke begonnen und unser Produktspektrum mit der Zeit erweitert“, berichtet Firmengründer und Geschäftsführer Thorsten Noack. „Unser Kundenstamm ist entsprechend gewachsen, und auch KSB, der größte Pumpenhersteller überhaupt, zählt zu unseren Kunden.“

Alleinstellung dank Produkt

Den Erfolg seines Unternehmens sieht Thorsten Noack in der Kombination aus schnellem Service und hervorragender Produktqualität begründet. „Wir haben ein weltweites Einzelmerkmal durch unser Produkt“, betont er. „NOMIG Polymerguss eignet sich dank seiner außergewöhnlichen Härte und Beständigkeit für anspruchsvolle industrielle Anwendungen.“ Angesichts des politisch gewollten Wandels der Energiewirtschaft bleibt der Geschäftsführer von der Bedeutung der Kohleindustrie überzeugt. Er betont, dass Kohlekraftwerke, wenn richtig betrieben, sauber arbeiten können: „Entsprechend investieren andere Länder in diese Energiequelle.“

Aktuelle Herausforderungen

Thorsten Noack betont seine Bodenständigkeit, sieht aber die Gefahr, dass andere mittelständische Unternehmen aufgrund der politischen Entwicklungen und der damit verbundenen Belastungen ins Ausland abwandern. „Für uns bedeutet Innovation die Suche nach neuen Einsatzbereichen“, fügt er hinzu. Die Kohleindustrie mag an Bedeutung verlieren, aber wir haben bereits in Bereiche wie Müllbeseitigung und Klärwerkstechnologie expandiert.“

Innovation und Wandel

Mit Blick in die Zukunft setzt NOMIG verstärkt auf den asiatischen Markt. Eine Tochtergesellschaft in China entwickelt eine komplette Baureihe von Pumpen, die es so im dortigen Markt nicht gibt. Mit diesen Pumpen will NOMIG zunächst den chinesischen Markt bedienen, der internationale Vertrieb soll folgen. Die Philosophie des Unternehmens ist geprägt von Innovationsgeist und dem Streben nach sozialem Wandel. „Wir wünschen uns mehr Leistungsanreize und eine größere Einbindung der Menschen in politische Entscheidungsprozesse“, sagt Thorsten Noack. „Dennoch bleiben wir unserer Mission treu: hochwertige Produkte herzustellen, die anspruchsvollen Kundenbedürfnissen gerecht werden.“

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