Beschaffung aus Asien nach Maß

Interview mit Mustafa Silanoglu, Geschäftsführer und Inhaber und Max Silanoglu, Sales Manager der Line Up Handels GmbH

Als Familienunternehmen profitiert Line Up von schnellen Entscheidungen und kurzen Wegen. Das Unternehmen wurde 1993 von Mustafa Silanoglu und seiner Frau gegründet. Heute sind die beiden Söhne Max und Jan-Philip mit dabei. „Meine Eltern lernten sich während des Studiums des Textilingenieurwesens kennen“, erklärt Max Silanoglu. „Sie arbeiteten zunächst für ein großes deutsches Textilunternehmen im Ausland, gründeten dann aber ihr eigenes Beschaffungsunternehmen.“

Branchenübergreifende Kunden

Über die Jahre sind weitere Branchen hinzu gekommen. „Wir beschaffen Eigenmarkenprodukte für die Sanitärbranche, Textilerzeugnisse, Bauelemente, Werkzeug und Zubehör, verschiedenste Komponenten, Steigtechnik, Glasprodukte, Lagertechnik und noch vieles mehr“, so Max Silanoglu.

Zu Beginn wurden die Produkte in der Türkei beschafft. Inzwischen kommen sie aus China. Hier verfügt die Firma über eine wichtige Stärke. „Ein großer Vorteil, der sich vor allem während der Pandemie bemerkbar machte, ist die Tatsache, dass wir in China über ein eigenes Büro vor Ort verfügen“, weiß Mustafa Silanoglu. „So war es uns möglich, auch während der strengen chinesischen Lockdowns in direktem Kontakt mit unseren Lieferanten zu bleiben.“

Schnell und zuverlässig und digital

Wer Waren aus China beschaffen will, muss das Land gut kennen, vor allem, wenn die Zeit drängt. „Durch unsere Struktur und unser Office in China sind wir sehr flexibel und können vielseitig agieren“, stellt Max Silanoglu fest. „Dank unseres Netzwerks von langjährigen und zuverlässigen Produktionspartnern in China können wir innerhalb von sechs bis acht Wochen nach Auftragseingang liefern.“

Ein eigens entwickeltes digitales Lieferketten-Dashboard informiert die Kunden in Echtzeit über den Status ihrer Bestellung. Dies unterscheidet uns von Mitwettbewerbern und ist ein großer Vorteil. In Zukunft soll es mit weiteren marktaktuellen Daten unterfüttert werden. „Als die jüngere Generation haben mein Bruder und ich uns die Digitalisierung auf die Fahne geschrieben“, bemerkt Max Silanoglu. „So können wir auch in Zukunft eine hohe Transparenz für unseren Kunden garantieren.“

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