Eine Reise durch Innovation und Nachhaltigkeit in der Kältetechnik

Interview mit Holger Eckert, CEO der Kälte Eckert GmbH

Wirtschaftsforum: Herr Eckert, können Sie uns durch die bedeutendsten Meilensteine in der Entwicklung von Kälte Eckert führen?

Holger Eckert: Unsere Reise begann 1966, als mein Vater, Horst Eckert, das Fundament als Ein-Mann-Betrieb legte. Im Laufe der Jahre erweiterten wir unser Angebot, gründeten 1986 die GmbH und sicherten bedeutende Aufträge von Giganten wie IBM, Daimler, Mercedes, Lufthansa und Novartis. 1995 erfolgte die Gründung als verlängerte Werkbank der von meinem Bruder Michael Eckert geleiteten EM Polar in Tschechien. Unsere frühzeitige Konzentration auf natürliche Kältemittel in den 1990er-Jahren zeugte von unserer Umweltverantwortung.

Ab 2000 übernahmen mein Bruder und ich die Geschäftsführung, und 2017 entstand die Kälte Eckert Gruppe als Technologieführer im Süden Deutschlands. Ab 2022 entwickelten wir die Idee und Struktur einer Holdingmarke, um als Technologieführer in ganz Deutschland präsent zu sein.

Wirtschaftsforum: Hinter jedem erfolgreichen Unternehmen stehen erfolgreiche Menschen. Wie gestaltet sich die Kontinuität und die Zusammenarbeit bei Kälte Eckert?

Holger Eckert: Bei Kälte Eckert betrachten wir Kontinuität als einen der Schlüssel zu unserem Erfolg. Die ‘erfolgreichen’ Köpfe sind nicht nur die in der Geschäftsführung, sondern schließen alle Mitarbeiter ein. Von Anfang an haben wir auf ständige Fort- und Weiterbildung gesetzt, mit unserer eigenen Akademie als Rückgrat. Die Vision meines Vaters, unterstützt von unserer Mutter Irmgard Eckert in der Buchhaltung, bildet die Grundlage. Wir haben nicht nur beeindruckende Persönlichkeiten in der Geschäftsführung, sondern auch auf allen Ebenen im Unternehmen. Offenheit, Respekt und Engagement sind für uns keine leeren Worte, sondern täglich gelebte Prinzipien, die sich auch außerhalb der Arbeit bei Events wie dem Kälte Eckert-Cup widerspiegeln.

Wirtschaftsforum: Was sind die herausragenden Leistungen von Kälte Eckert heute und was erwartet uns in der Zukunft?

Holger Eckert: Während viele Anbieter technisch einfache Kälte- und Klimaanlagen liefern können, streben wir stets danach, besser zu sein. Nicht nur technisch, sondern auch im Dienstleistungsgedanken und im Full Service mit nachhaltiger Aftersles-Betreuung und höchsten Qualitätsstandards. Bevor wir handeln, hören wir zuerst zu – sowohl dem Kunden als auch unseren Partnern. Gemäß unserem Motto ‘Natürlich. Besser. Gemeinsam.’ bauen wir hocheffiziente Anlagen und sind Technologieführer bei natürlichen Kältemitteln. Zukünftig wird die Beratungsleistung immer wichtiger, insbesondere im Kontext der neuen F-Gase-Verordnung. Der Full Service für technisch anspruchsvolle Anlagen, kundenspezifische Lösungen und die Weiterentwicklung natürlicher Kältemittel stehen ebenfalls im Fokus.

Wirtschaftsforum: Für welche Werte steht Ihr Unternehmen?

Holger Eckert: Unsere Unternehmenskultur ist geprägt von Vertrauen, Respekt, Neugierde und Freude am eigenen Tun. Diese Werte sind nicht bloß Leitlinien, sondern werden täglich gelebt. Unsere Türen stehen für unsere Mitarbeiter und ihre Anliegen immer offen. Wir bieten individuelle Lösungen, setzen auf Inklusion, flexible Arbeitsmodelle und fördern Mitarbeiter durch Ausbildung und Karrierechancen. Auch unser Engagement für soziale Projekte und Umweltschutz spiegelt unsere Werte wider.

Wirtschaftsforum: Welche Schwerpunktthemen charakterisieren die nächsten Jahre und welche Ziele wollen Sie erreichen?

Holger Eckert: Die kommenden Jahre werden von Wachstum, Integration neuer Unternehmen, der F-Gase-Verordnung und der beschleunigten digitalen Transformation geprägt sein. Der Wissenstransfer und die Sicherung gleicher technologischer Standards innerhalb der Unternehmensgruppe stehen im Fokus. Ziel ist es, das Referenz- und Kompetenzzentrum für natürliche Kältemittel zu sein, Kälte Eckert als führende Marke in diesem Bereich zu etablieren und ein Vorbild für die Branche zu werden.

Wirtschaftsforum: Was motiviert Sie persönlich?

Holger Eckert: Vielleicht eine gewisse Dankbarkeit für die Möglichkeiten, die mir durch diese Aufgabe als Geschäftsführer in unserem Unternehmen gegeben werden. Die Position als ‘Macher’ aktiv zu leben und das Wachstum der Gruppe voranzutreiben, sind persönliche Anliegen. Es geht nicht nur darum, ein Unternehmen zu führen, sondern die Branche so umweltgerecht wie möglich zu gestalten – für die nächsten Generationen.

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