Energie clever nutzen, Kosten effektiv senken

Interview mit Sebastian Ritter, Geschäftsführer der ifesca GmbH

Die Lösung von ifesca umfasst ein ganzheitliches digitales Energiemanagementsystem mit einem übersichtlichen Dashboard über alle Bereiche sowie ein Prognosemodul.

„Mit unserer Lösung können unsere Kunden den Energie-Zustand ihres Unternehmens vollumfänglich erfassen“, erklärt Sebastian Ritter. „Daran anschließend können sie mit unserem Prognose-Modul durch die Vorhersage der Erzeugung die produzierte Energie optimal ausnutzen und Abläufe auf die entsprechenden Zeiten anpassen. Deshalb ist die Lösung auch für Industrieunternehmen so wertvoll, die PV-Anlagen, Wärmespeicher oder elektrisch betriebene Gabelstapler haben. Sie wissen dann genau, wann sie wo Energie beziehen sollten, um möglichst effizient zu arbeiten.“

Der Kundenkreis von ifesca ist inzwischen breit gefächert. Neben der Industrie und energieintensiven Unternehmen verlassen sich Energieversorger, Netzbetreiber und auch PV- und Windparks, die an der Strombörse anbieten, auf die Lösung.

„Noch ist das Thema bei mittelständischen Unternehmen nicht in vollem Ausmaß angekommen, aber in spätestens zwei Jahren werden auch sie hier Unterstützung benötigen, da die Energiekosten nie wieder so niedrig sein werden, wie sie es einmal waren“, so der Geschäftsführer. Aktuell konzentriert sich ifesca noch hauptsächlich auf den deutschen Markt. Aber auch Netzbetreiber in der Schweiz und in Frankreich zählen bereits zu den Kunden des Unternehmens.

Ein ganzheitlicher Ansatz

„Unsere Kunden schätzen unseren holistischen Ansatz“, so Sebastian Ritter. „Wir betrachten das gesamte Unternehmen, alle Unternehmensbereiche, die mit Energietechnik zu tun haben, zum Beispiel Abwärme, Druckluft, Erdwärme oder Wasserstoff. So können wir ein übergreifendes Optimum ausrechnen. Die Lösung ist vollautomatisch und mit allen Systemen im Unternehmen vernetzt, was ein hohes Maß an Flexibilität bietet.“

ifesca verfolgt ambitionierte Wachstumsziele. Im nächsten Jahr will das Unternehmen weitere Schlüsselkunden gewinnen und Vertriebsmeilensteine setzen. Darüber hinaus wird ein großes Release mit vielen neuen Funktionen auf den Markt kommen, das insbesondere für die Industrie interessant sein wird, unter anderem für das Monitoring von Treibhausgasen und ihrer Reduzierung.

„Der Green Deal der EU erfordert Handeln“, so Sebastian Ritter. „Wir sehen uns hier als Enabler und möchten in den nächsten fünf Jahren international an den meisten energierelevanten Energieprozessen beteiligt sein – über Partner, die unsere Technologie einsetzen. Wir möchten den Nukleus für wichtige Prognoseaufgaben liefern.“

Tags
Nach themenverwandten Beiträgen filtern

Mehr zum Thema

Die Besten für den Nordwesten

Interview mit Ricardo Corominas, Geschäftsführer der PRIMUS Personaldienstleistungen GmbH

Die Besten für den Nordwesten

Unter dem Motto „Just Works“ will die Primus Personaldienstleistungen GmbH aus Oldenburg mit einem engen Niederlassungsnetz im Nordwesten Deutschlands als starker Karrierepartner für ihre Mitarbeiter auftreten, die sie wiederum bei…

„Wir entwickeln die IT-Fachkräfte von morgen.“

Interview mit Jovan Ilic, Geschäftsführer der goldsteps Consulting GmbH & Co. KG

„Wir entwickeln die IT-Fachkräfte von morgen.“

Trotz Rezession sind in Deutschland derzeit über 100.000 IT-Stellen unbesetzt. Genau hier setzt goldsteps an: „Wir schaffen IT-Karrieren – und unterstützen Unternehmen damit, die IT-Fachkräfte von morgen zu gewinnen.“ Durch…

Nähe schafft Sicherheit

Interview mit Jörg Goldstein, Geschäftsführer der SVG Qualität- und Transport- Beratungs-GmbH

Nähe schafft Sicherheit

Die Transport- und Logistikbranche steht unter hohem wirtschaftlichem Druck. Gleichzeitig wachsen die regulatorischen Anforderungen in Bereichen wie Arbeitssicherheit, Gefahrgut oder Gesundheitsschutz kontinuierlich. Die SVG Qualität- und Transport- Beratungs-GmbH unterstützt Unternehmen…

Spannendes aus der Region Ilm-Kreis

KI am Steuer für die Mobilitätswende

Interview mit Christian Daniel, Geschäftsführer der MOTEON GmbH

KI am Steuer für die Mobilitätswende

Die Automobilindustrie befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel: Elektrifizierung, Software-Defined Vehicles und steigende Effizienzanforderungen verändern die Architektur moderner Fahrzeuge rasant. Unternehmen wie die MOTEON GmbH, die intelligente, flexible…

Smarte Lösung für moderne Personaleinsatzplanung

Interview mit Robert Schüler, Geschäftsführer der plano solutions GmbH

Smarte Lösung für moderne Personaleinsatzplanung

Die plano solutions GmbH ist ein Softwareunternehmen, das sich auf die Entwicklung von Lösungen für die Personaleinsatzplanung spezialisiert hat. Die Software ermöglicht es Unternehmen, Daten zu analysieren und zukunftsorientierte Planungen…

Präzision, die in der Hand liegt

Interview mit Sascha Zmiskol, Geschäftsführer der Rennsteig Werkzeuge GmbH

Präzision, die in der Hand liegt

Präzise Werkzeuge sind im professionellen Einsatz weit mehr als einfache Hilfsmittel. Sie entscheiden über Effizienz, Sicherheit und Qualität: ob im Handwerk, in der Industrie, in der Kabelverarbeitung oder in hoch…

Das könnte Sie auch interessieren

Verlässlich durch jede Wetterlage

Interview mit Dirk Tombült, Geschäftsführer der Fedder und Zünkler Service GmbH & Co. KG

Verlässlich durch jede Wetterlage

Ob Schnee, Eis, Hitze oder Starkregen: Außenflächen von Immobilien müssen ganzjährig sicher, gepflegt und nutzbar bleiben. Für bundesweit aufgestellte Unternehmen ist das eine komplexe Aufgabe. Fedder und Zünkler koordiniert Winterdienst,…

„Mich reizt die Komplexität!“

Interview mit Nikola Tubic, Vorsitzender und CEO der Wyss&Lila AG

„Mich reizt die Komplexität!“

Wer sich mit Engineeringdienstleistungen im Bahnsegment selbstständig machen will, muss die Materie bis ins Detail verstehen. Nikola Tubic ist diesen Schritt nach mehr als zwei Jahrzehnten Branchenerfahrung gegangen und gründete…

Der etwas andere Problemlöser

Interview mit Christian Heidler, Vorstand der hmd-software AG

Der etwas andere Problemlöser

Schreibmaschine, Taschenrechner, Locher und Papierstapel statt Dashboard. Vor 40 Jahren war das Rechnungswesen papierlastig, analog und zeitaufwändig. Heute sorgen Digitalisierung und künstliche Intelligenz dafür, dass viele Prozesse effizienter, schneller und…

TOP