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Kündigungsfrist: So kommen Sie schneller aus Ihrem Arbeitsvertrag

Kündigungsfrist: So kommen Sie schneller aus Ihrem Arbeitsvertrag

Ihr Chef ist nicht mehr zum Aushalten? Ihre Arbeit unter- oder überfordert Sie? Oder Sie haben einfach eine neue Jobmöglichkeit, die Ihnen zur Verfügung steht? Die Gründe, wieso Sie aus Ihrem aktuellen Arbeitsverhältnis aussteigen wollen, sind vielfältig. Doch sie alle haben eine Sache gemeinsam: Vorher müssen Sie Ihren alten Job kündigen. Wie Sie am schnellsten aus Ihrem bisherigen Arbeitsvertrag herauskommen, haben wir hier für Sie zusammengefasst.

 

Schnell raus aus dem alten Arbeitsvertrag: Prüfen Sie die Kündigungsfrist!

Der Punkt, an dem ein schnelles Beenden des derzeitigen Arbeitsverhältnisses oft scheitert, ist die vertraglich festgelegte Kündigungsfrist. Teilweise müssen Sie mehrere Monate oder auch ein halbes Jahr warten, um den Vertrag fristgerecht kündigen zu können. Doch es gibt Hoffnung, wenn Sie Ihren Vertrag genaustens prüfen! Denn: Zu lange Kündigungsfristen können als rechtswidrig eingestuft werden. So gab es 2017 ein Urteil des Bundesarbeitsgerichtes, bei dem die vertragliche Kündigungsfrist von drei Jahren als rechtswidrig erachtet wurde. Denn: Wer soll so einen neuen Job finden? Daher gilt: Prüfen Sie zunächst Ihre vertraglichen Konditionen genau. Eine schlechte Nachricht gibt es allerdings: Wenn Ihr Vertrag eine Kündigungsfrist über dem gesetzlichen Maß von vier Wochen zum 15. oder zum Ende eines Monats aufweist, so hat die vertragliche Kündigungsfrist Vorrang – wenn sie nicht wie oben beschrieben als rechtswidrig eingestuft wird.

Dank Aufhebungsvertrag schnell raus aus dem Arbeitsvertrag

Neben der fristgerechten Kündigung gibt es eine weitere Möglichkeit, schnell aus Ihrem aktuellen Arbeitsverhältnis auszusteigen: den Aufhebungsvertrag! Dadurch haben Sie die Möglichkeit – wie der Name schon sagt – Ihr Arbeitsverhältnis aufzuheben und somit eine verfrühte Kündigung möglich zu machen. Dabei muss der Aufhebungsvertrag folgende Komponenten beinhalten:

  • Daten der/des Arbeitnehmers
  • Datum der vorzeitigen Beendigung des Arbeitsverhältnisses
  • Weitere Regelungen, unter anderem zur betrieblichen Altersvorsorge und Ähnlichem

In den meisten Fällen sind Vorgesetzte in einem solchen Fall kooperativ, denn niemand möchte ein unschönes Ende aktiv herbeiführen – es sei denn, Ihr Chef möchte Ihnen eine Lektion erteilen. 

Nur im Ernstfall: schneller aus dem Arbeitsvertrag mit einer fristlosen Kündigung

Allein der Begriff „fristlose Kündigung“ lässt viele Arbeitnehmer zurückschrecken, da er so negativ behaftet ist. Und im Idealfall müssen Sie auch nicht auf diese Variante zurückgreifen. Allerdings gibt es einige Situationen, in denen Sie Ihr aktuelles Arbeitsverhältnis schnell durch eine solche Kündigung beenden können. Das ist beispielsweise der Fall, wenn

  • Ihr Arbeitgeber Ihnen kein Gehalt mehr zahlt.
  • Ihr Arbeitgeber Sie grob beleidigt hat.
  • Ihr Arbeitgeber Sie sexuell belästigt hat.
  • Ihr Arbeitgeber Ihnen unzumutbare Aufgaben zuteilt.
  • Ihr Arbeitgeber die Bestimmungen des Arbeitsschutzes nicht einhält.

Sie sehen: Nur im Ernstfall sollten und können Sie auf eine fristlose Kündigung zurückgreifen. 

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