E-Rechnungspflicht: Wie Unternehmen ihre Prozesse digitalisieren können

Interview mit Nicolas de Beco, CEO der Banqup Group

Wirtschaftsforum: Herr de Beco, was macht Banqup zu einer einzigartigen Lösung für Unternehmen?

Nicolas de Beco: Banqup ist eine All-in-One-Plattform, die es Unternehmen ermöglicht, Rechnungen zu erstellen, Zahlungen zu verwalten und die Einhaltung von Vorschriften zu gewährleisten. Unser Ziel ist es, den administrativen Aufwand zu minimieren und den Unternehmen zu helfen, schneller bezahlt zu werden. Durch die Digitalisierung reduzieren wir nicht nur Papierverbrauch, sondern auch Emissionen, was uns zu einer nachhaltigen Wahl macht.

Wirtschaftsforum: Wie unterstützt Banqup Unternehmen beim Übergang zu E-Rechnungen?

Nicolas de Beco: Wir bieten eine benutzerfreundliche Plattform, die Unternehmen dabei hilft, ihre Rechnungsprozesse zu automatisieren und zu optimieren. Mit Banqup können Unternehmen einfach E-Rechnungen erstellen und versenden, was den gesamten Prozess erheblich beschleunigt. Darüber hinaus unterstützen wir unsere Kunden bei der Einhaltung gesetzlicher Vorgaben, was besonders wichtig ist, wenn es um E-Rechnungen geht.

Wirtschaftsforum: Welche Vorteile bietet die Banqup-Plattform im Vergleich zu herkömmlichen Methoden?

Nicolas de Beco: Die Vorteile sind vielfältig. Erstens sparen Unternehmen Zeit und Ressourcen, da manuelle Prozesse entfallen. Zweitens ermöglicht unsere Plattform eine schnellere Zahlungsabwicklung, was die Liquidität der Unternehmen verbessern könnte. Drittens tragen wir zur Reduzierung von Abfall und Emissionen bei, was nicht nur gut für die Umwelt ist, sondern auch das Image der Unternehmen stärkt.

Wirtschaftsforum: Wie sieht der Zeitplan für den Umstieg auf E-Rechnungen aus und welche Auswirkungen hat dies auf das Geschäftsmodell von Banqup?

Nicolas de Beco: Der Zeitplan für den Umstieg auf E-Rechnungen ist klar umrissen. In vielen europäischen Ländern, darunter Deutschland, wird ein vollständiger Umstieg bis Ende 2026 erwartet. In anderen Ländern wie Italien oder Belgien sind bereits strengere Fristen in Kraft, die eine viel frühere Umstellung auf E-Rechnungen vorschreiben. Nachdem diese Fristen erreicht sind, wird sich unser Geschäftsmodell weiterentwickeln. Wir planen, zusätzliche Funktionen anzubieten, die über die reine Rechnungsstellung hinausgehen, wie etwa erweiterte Analytik und Integration mit anderen Geschäftsanwendungen. Dies wird es uns ermöglichen, unseren Kunden einen noch größeren Mehrwert zu bieten und unsere Position als führender Anbieter im Bereich digitaler Finanzlösungen zu stärken. Wir sind überzeugt, dass der Umstieg auf E-Rechnungen nicht nur eine Herausforderung, sondern auch eine große Chance für unser Wachstum darstellt.

Wirtschaftsforum: Wie sieht der Support für Kunden aus, die Banqup nutzen möchten?

Nicolas de Beco: Unser Support-Team steht unseren Kunden jederzeit zur Verfügung, um sicherzustellen, dass sie die Plattform optimal nutzen können. Wir bieten Schulungen und Ressourcen an, um den Übergang zur digitalen Rechnungsstellung so reibungslos wie möglich zu gestalten. Zudem haben wir eine Community aufgebaut, in der sich unsere Kunden austauschen und voneinander lernen können.

Wirtschaftsforum: Wie sieht die Zukunft von Banqup aus?

Nicolas de Beco: Wir haben große Pläne für die Zukunft. Wir möchten unsere Plattform weiterentwickeln, um noch mehr Funktionen anzubieten, die unseren Kunden helfen, ihre Geschäftsprozesse zu optimieren. Zudem setzen wir uns dafür ein, unsere positiven Auswirkungen auf die Gesellschaft und die Umwelt zu erweitern. Wir glauben, dass Verantwortung auch eine Chance ist, smarter zu wachsen.

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