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Berichtsheft: Aufbau und Vorlage

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Dokumentation der Ausbildung

Das Berichtsheft dient dem Nachweis über den Ablauf der Ausbildung und ist ein wichtiges Dokument, das vorliegen muss, wenn sich der Auszubildende für die Prüfung – und in einigen Ausbildungsberufen sogar für die Zwischenprüfung – anmelden will. Es ist jedem Auszubildenden zu empfehlen, sehr sorgfältig alles zu dokumentieren, was er in seiner Ausbildung gelernt hat. 

Das Berichtsheft soll helfen, Inhalte und Verlauf der Ausbildung zu dokumentieren, diese zu reflektieren und genau festzuhalten. Auszubildende sollten von Beginn ihrer Ausbildung an möglichst regelmäßig in ihr Berichtsheft schreiben – das kann entweder täglich oder wöchentlich erfolgen. So werden wichtige Details nicht vergessen. Außerdem spart der Auszubildende durch regelmäßige Einträge später viel Zeit. Wer möchte sich schon nach langen Pausen wieder mühsam einarbeiten und die Inhalte von vielen Wochen rekonstruieren? Da ist die regelmäßige Arbeit an einem Berichtsheft weitaus effektiver und genauer.

Aufbau des Berichtshefts

Zunächst einmal hat der Auszubildende grundsätzlich die Wahl, ob er sein Berichtsheft in Papierform oder am Computer führen möchte. Die Datei im Computer kann er regelmäßig ausdrucken und abheften. So sehen der Auszubildende, sein Ausbilder, sein Ausbildungsbetrieb und gegebenenfalls auch seine Erziehungsberechtigten (falls er noch nicht 18 Jahre alt ist), welche Arbeiten und Tätigkeiten ausgeführt und welche Themen in der Berufsschule behandelt wurden.

Der Auszubildende entscheidet, ob er tägliche oder wöchentliche Einträge vornimmt. Hier empfehlen viele Ausbilder als Umfang etwa eine DIN-A4-Seite pro Woche. Das mag zu Beginn viel erscheinen, doch so entsteht eine gewisse Routine, die dem Auszubildenden im Ausbildungsverlauf immer wieder von Nutzen sein wird. Je genauer die Informationen, desto aufschlussreicher wird das Berichtsheft – und kann später vor einer Prüfung als gute Lernhilfe herangezogen werden.

Streng genommen gibt es Tagesbericht, Wochenbericht, Monatsbericht und Abteilungsbericht. Der Auszubildende dokumentiert im Abteilungsbericht seine Erfahrungen in unterschiedlichen Abteilungen, die er während seiner Ausbildung kennengelernt hat.

Auf jedem Berichtsblatt notiert der Auszubildende seinen Namen, sein Ausbildungsjahr und den genauen Berichtszeitraum.

Der Auszubildende muss im Berichtsheft stichpunktartig den Inhalt der betrieblichen Ausbildung ausführen. Darunter fallen alle betrieblichen Tätigkeiten, die mit seiner Ausbildung in Zusammenhang stehen, genauso wie Unterweisungen oder betrieblicher Unterricht. Doch er sollte sich nicht allein auf Stichpunkte beschränken und einige Punkte ausformulieren.

Das Berichtsheft muss nicht ausschließlich aus Text bestehen. Der Auszubildende kann zusätzlich Skizzen, Baupläne oder Grafiken einfügen, die den Bericht sinnvoll ergänzen. Bei Fotos sollte er zuerst im Betrieb nachfragen, welche er verwenden darf.

Vorlagen für ein Berichtsheft

Nicht nur im Internet finden sich zahlreiche Vorlagen zum Führen eines Berichtsheftes. Wenn der Auszubildende ganz sicher gehen will, wendet er sich am besten an die für ihn zuständigen Handwerkskammern oder Industrie- und Handelskammern. Dort findet er Vorlagen, die zu seinem Ausbildungsgang passen. In vielen Fällen hält auch der Ausbildungsbetrieb selbst eine passende Vorlage bereit. Diese sollte dann die erste Wahl sein, denn so weiß der Auszubildende gleich, was genau sein Ausbildungsbetrieb von ihm erwartet.

Wichtig ist es bei allen Formalien, das Berichtsheft regelmäßig vom Ausbilder prüfen und unterschreiben zu lassen. Dadurch stellt der Auszubildende sicher, dass alle Berichte vollständig und korrekt sind!

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