Rollladen für alle Fälle

Interview

Die Entwicklung und der Bau von Schrägrollladen und Wintergartenbeschattungen sind das Kerngeschäft der Schanz Rollladensysteme GmbH. Schrägrollladensysteme haben den Rollladenkasten unten, schließen besser ab und verfügen über einen verschleißfreien Antrieb.

Schanz bietet seinen Kunden eine umfassende Produktpalette mit den Marken Studio Star, Wiga Star und Sun Star, die jeder baulichen Vorgabe gewachsen sind. „Wir decken jede Herausforderung ab und können in jeder RAL-Farbe liefern“, erläutert der Kaufmännische Leiter Steffen Schanz.

„Als schwäbisches Familienunternehmen
stehen
wir zu unserer Qualität.“

Sämtliche Rollladen sind aus Aluminium, grundsätzlich wetterbeständig und werden immer nach Maß gefertigt. Sie sind seit 2006 CE-gekennzeichnet und seit 2007 DIN-zertifiziert.

Weiterer Standort in den USA

1977 gründete Hans Schanz, der Erfinder der Schrägrollladen, sein Unternehmen. Neben dem Hauptsitz in Simmersfeld unterhält Schanz Büros in Rheine und Meuselwitz, bei Leipzig. Seit 2006 ist Schanz auch mit einer Niederlassung in der Schweiz vertreten. Dort erfolgt die komplette Montage der Systeme.

In den USA ist Schanz seit 1995 mit der Schwes - tergesellschaft Alutech United, Inc. präsent. Hier werden überwiegend ‘Hurricane Shutters’ gefertigt. Sie schützen Häuser gegen die Folgen schwerer Unwetter. Geschäftsführer Deutschland ist Holger Schanz, ein Sohn des Firmengründers.

Er hält 51 Prozent der Unternehmensanteile. Die übrigen 49 Prozent hält der zweite Sohn Joachim Schanz, der als Geschäftsführer in den USA lebt und für den dortigen Markt verantwortlich ist. Schanz beschäftigt 59 Mitarbeiter, darunter acht Außendienstmitarbeiter. Einer von ihnen ist Geschäftsführer Holger Schanz. Zielgruppen des Unternehmens sind private Haushalte und Häuslebauer, der Vertrieb erfolgt über den Außendienst. Händler, Architekten und Bauunternehmen sind weitere Ansprechpartner.

Auf mehr als 50 regionalen Messen präsentiert sich Schanz in jedem Jahr. Hinzu kommen große Events wie die Grüne Woche in Berlin.

Noch viel Potenzial

Schanz ist der einzige Hersteller von Schrägrollladen, der über 30 Jahre Erfahrung in diesem Segment verfügt. 3.000 bis 4.000 Rollladen werden jährlich produziert und montiert. „Als schwäbisches Familienunternehmen stehen wir zu unserer Qualität“, versichert der Kaufmännische Leiter Steffen Schanz, der trotz Namensgleichheit nicht mit der Eigentümerfamilie verwandt ist.

Auch angesichts der aktuellen Krise sieht Steffen Schanz noch erhebliches Potenzial am Markt, da weiterhin viele Häuser gebaut werden. Um die Preise angesichts schwankender Kosten für Aluminium möglichst konstant zu halten, ist ein ausreichender Vorrat sehr wichtig.

Die Ausweitung des internationalen Geschäfts soll künftig forciert werden. Hier sieht Steffen Schanz unter anderem die Benelux- Länder und Südskandinavien als mögliche Absatzmärkte. Grundsätzlich will Schanz aber überall dort aktiv werden, wo Bedarf ist.

Tags
Nach themenverwandten Beiträgen filtern

Mehr zum Thema Bau

Vertrauen schaffen im Hoch- und Tiefbau

Interview mit Felix Klingsbigl, Geschäftsführer der Klingsbigl GmbH

Vertrauen schaffen im Hoch- und Tiefbau

Während der Wohnungsbau aufgrund der aktuellen Marktentwicklungen weitgehend brachliegt, kann sich die Klingsbigl GmbH im Industrie- und Tiefbau dank bestehender Rahmenverträge und eines beständigen Investitionsbedarfs ihrer Auftraggeber weiterhin auf eine…

Wert schaffen, wenn der Markt bremst

Interview mit Benjamin Johansson, Vorstand der GIEAG Immobilien AG

Wert schaffen, wenn der Markt bremst

Projektentwickler stehen seit Jahren unter Druck: Zinsen, Baukosten, geopolitische Unsicherheiten und ein deutlich vorsichtigerer Investmentmarkt haben die Spielregeln verändert. Für die GIEAG Immobilien AG ist diese Phase vor allem eines:…

„Mit einem Anstrich Energie sparen – ohne Umbau“

Interview mit Waldemar Walczok, Geschäftsführer der SICC Coatings GmbH

„Mit einem Anstrich Energie sparen – ohne Umbau“

Wer über Energieeffizienz im Gebäudesektor spricht, denkt meist zuerst an Dämmstoffe. Waldemar Walczok verfolgt einen anderen Ansatz. Mit Beschichtungen, die wie Farbe verarbeitet werden, will sein Unternehmen Gebäude kühlen, Wärme…

Spannendes aus der Region Landkreis Calw

„Digitalisierung ermöglicht noch mehr Kundennähe!“

Interview mit Bennet Friedrich, Leiter Geschäftsentwicklung der Hecon Abrechnungssysteme GmbH

„Digitalisierung ermöglicht noch mehr Kundennähe!“

Wenn bald wieder die Heizkostenabrechnungen ins Haus flattern, hat Hecon Hochkonjunktur: Denn für zehntausende Wohnimmobilien im Südwesten Deutschlands erstellt das gewachsene Familienunternehmen die Jahresendabrechnungen sowie die inzwischen vielfach vorgeschriebenen unterjährigen…

Zukunftsfähige Elektronik – mit Verantwortung gefertigt

Interview mit Emil Kurowski, Geschäftsführer der TOP. Thomas Preuhs GmbH

Zukunftsfähige Elektronik – mit Verantwortung gefertigt

Regionale Nähe, gelebte Nachhaltigkeit und technische Präzision – auf diesen drei Säulen hat sich die TOP. Thomas Preuhs GmbH in den vergangenen 30 Jahren vom kleinen Dienstleister zum flexiblen Full…

Tierisch erfolgreich im E-Commerce

Interview mit Rafael Menke, Geschäftsführer der Lyra Pet GmbH

Tierisch erfolgreich im E-Commerce

Vom Nischenmarkt zum Wachstumssegment: Die Heimtierbranche profitiert davon, dass Haustiere für viele Menschen zum Alltag gehören. Entsprechend steigen die Erwartungen an Transparenz, Qualität und Nachhaltigkeit. Wie sich ein Unternehmen in…

Das könnte Sie auch interessieren

Wie Begrünung das Büroklima prägt

Interview mit Markus Mohr, Geschäftsführer der Mohr Hydrokultur

Wie Begrünung das Büroklima prägt

Ob Großraumbüro, Co-Working-Space oder repräsentatives Headquarter: Unternehmen investieren heute stärker denn je in Arbeitsumgebungen, die Menschen anziehen – und im Alltag funktionieren. Begrünung spielt dabei eine wachsende Rolle, weil sie…

Die Markisenmacher

Interview mit Andreas Rödelbronn, Geschäftsführer der Rödelbronn GmbH

Die Markisenmacher

Der Klimawandel führt weltweit zu steigenden Temperaturen und häufigeren Hitzewellen. Insbesondere in Städten gewinnen Maßnahmen zum Sonnenschutz zunehmend an Bedeutung. Beispielhaft sind Markisen; sie reduzieren die direkte Sonneneinstrahlung auf Fenster,…

Futuristische Fassaden im Bau

Interview mit Jürgen Zinka, Geschäftsführer der MBM Metallbau Mörtl GmbH

Futuristische Fassaden im Bau

Kaum ein anderer Materialmix entspricht der modernen Bauästhetik so gut wie Stahl, Glas und Aluminium. In diesem Bereich punktet die MBM Metallbau Mörtl GmbH, ein traditionsreicher Familienbetrieb, durch eine Kombination…

TOP