Walzwerkstechnik vom Marktführer

Interview mit Daniel Bechem, Geschäftsführer der Diesing Walzwerkstechnik GmbH

Seit mehr als 35 Jahren ist die Diesing Walzwerkstechnik GmbH im Markt aktiv und hat sich als Partner der Walzwerke in den Bereichen Stab-, Draht- und Rohrherstellung etabliert.

Im Laufe der Jahre hat der Betrieb seine Kompetenz ständig erweitert und in seine Produktion investiert, sodass er heute mit der eigenen Gießerei und der eigenen Härterei inklusive des mordernen CNC-Maschinenparks sämtliche Produkte inhouse fertigen kann.

In Zukunft Nummer 1

„Wer in Europa Draht- oder Stabstahl produziert, hat mit hoher Sicherheit Produkte aus dem Hause Diesing im Einsatz“, so Geschäftsführer Daniel Bechem. „Wir sind Marktführer auf dem Gebiet des Schnellstahls und haben sogar selbst Schnellstahllegierungen entwickelt, um höchsten Ansprüchen in Bezug auf die Qualität gerecht werden zu können. Das ist auch gleichzeitig unser größter Marketingfaktor. Qualität spricht sich einfach herum.“

Auf dem Gebiet der Richtwalzen kann das Unternehmen ebenfalls individuelle Wünsche erfüllen und mit hoher Qualität und Fertigungstiefe überzeugen. Die Diesing Walzwerkstechnik hat sich als Nischenanbieter in der Branche etabliert und beliefert mittlerweile Walzwerke in ganz Europa, den USA, Russland, China, Südamerika, Kanada sowie Südafrika.

Daniel Bechem, Geschäftsführer der Diesing Walzwerkstechnik GmbH
„Wer in Europa Draht- oder Stabstahl produziert, hat mit hoher Sicherheit Produkte aus dem Hause Diesing im Einsatz.“ Daniel BechemGeschäftsführer

Somit werden 20 bis 30% des Umsatzes durch das Exportgeschäft realisiert, was den Betrieb weniger abhängig von der Wirtschaft in Deutschland macht.

„Da die Stahlindustrie eng mit der Automobilindustrie verknüpft ist, spüren wir natürlich die Auswirkungen der Diesel-Thematik“, erläutert Daniel Bechem. „Es sollten klare Strukturen geschaffen werden, wie es in den nächsten Jahren weitergeht. Ich halte es für falsch, zu sagen, dass E-Mobilität die einzige Technologie der Zukunft ist und sich hierauf alles konzentriert. Wir als Forschungsstandort Nummer 1 sollten weiterforschen an Alternativen wie zum Beispiel Wasserstoff. Für mich muss die Politik die Grundlagen schaffen, dass wir am Markt weiterhin bestehen können.“

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