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Fest verankert im Piemont

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„Unser Vorteil ist, dass wir in unserem Bereich tatsächlich sehr bekannt sind“, sagt Geschäftsführer Claudio Felice Laguzzi. „Wir betreiben so gut wie kein Marketing, denn es läuft viel über Mundpropaganda, und wir besuchen unsere Kunden regelmäßig. Man kennt sich.“

Von Predosa in die Welt

Das Portfolio von CMP umfasst neben Verankerungsbolzen, die mit 20% Anteil am Gesamtumsatz einen Schwerpunkt bilden, auch Schrauben mit Kappen, Zylindermuttern und Flanschen, außerdem auch kompliziertere Teile wie ölhydraulische Zylinder für Maschinen mit Zahlencode sowie Ventilschäfte.

Fast alle Teile werden in Gas- oder Dampfturbinen verbaut, deren Hersteller die hauptsächliche Zielgruppe von CMP bilden. Die Exportrate liegt bei etwa 10%, wie Claudio Felice Laguzzi erläutert: „Wir haben Kunden in Deutschland und auch in Ungarn, aber dazu muss ich sagen, dass indirekt – über die Produkte unserer Kunden – fast alle Teile in den Export gehen, wenn sie einmal verbaut sind.“

70% des Jahresumsatzes von einer Million EUR erwirtschaftet das Unternehmen, das elf Mitarbeiter beschäftigt, durch Auftragsfertigung für Dritte. „Die Kunden senden uns die Zeichnung für ein Teil, das sie benötigen, und wir produzieren es“, so Claudio Felice Laguzzi, zu dessen Aufgaben neben der Geschäftsführung auch Materialeinkauf und die Erstellung von Kostenvoranschlägen gehört.

„Wir sind ein reines Familienunternehmen“, sagt er. „Fast alle Mitarbeiter leben hier am Ort, wir sehen uns auch außerhalb der Arbeit, sind wie eine große Familie. Insofern helfe ich auch bei der Programmierung der Maschinen oder in der Werkstatt aus, wenn jemand im Urlaub oder krank ist.“

„Wir sind ein reines Familienunternehmen.“ Claudio Felice LaguzziGeschäftsführer

Claudio Felice Laguzzis Vater Pietro gründete CMP im Jahr 1965. Allerdings gab es bereits seit den 1950er-Jahren ein von Großvater Felice Laguzzi gegründetes Vorgängerunternehmen, das auf die Herstellung von Nieten und Bolzen spezialisiert war.

„Unsere langjährige Erfahrung, die Qualität unserer Produkte und die Tatsache, dass wir auch komplizierte Teile zu einem vernünftigen Preis anfertigen, sind der Grund, dass wir uns als kleines Unternehmen am Markt halten können. Wir  versuchen auch schwierige Aufgaben zu lösen, selbst wenn das oft nicht sofort einen wirtschaftlichen Vorteil bedeutet. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass wir so weitermachen können wie bisher.“

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