Die Stimmung wird immer besser. Zum dritten Mal in Folge stieg der vom Münchener Institut für Wirtschaftsforschung (ifo) ermittelte ifo-Index an. Von 107,3 Punkten im Dezember legte er auf 108,3 Punkte im Januar zu. Der ifo-Index gilt als Stimmungsbarometer der deutschen Wirtschaft und bescheinigt ihr somit einen guten Start ins neue Jahr.
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Die deutsche Möbelindustrie kann auf ein erfolgreiches Jahr 2011 zurückblicken. Die Produktionszahlen stiegen gegenüber 2010 an. Das Möbel aus Deutschland im Trend liegen, beweist auch die aktuelle Internationale Kölner Einrichtungsmesse 'imm cologne' Rund 1.200 Aussteller aus 50 Nationen zeigen hier zurzeit ihre Neuheiten.
Sie ist ein alter Hut. Doch zunehmender Unmut über die Auswüchse von Finanzspekulationen und dem anschließenden Ruf nach milliardenschweren Staatshilfen bringen sie immer häufiger ins Gespräch: die Finanztransaktionssteuer. Sie soll hochriskante Finanzgeschäfte zu Lasten der Allgemeinheit teurer machen und gleichzeitig Geld in die leeren Staatskassen spülen.
Ein Ansteigen der Exportquote von drei Prozent für das gerade begonnene neue Jahr gegenüber 2011 erwartet der Präsident des Bundesverbandes der deutschen Industrie (BDI). Für Hans-Peter Keitel ist diese Prognose trotz positivem Trend eine 'Abkühlung des Exportmotors', zumindest im Vergleich zu den zwei vorangegangenen 'Wachstumsjahren'.
Sie zählen zu den echten Exportknüllern und sind auf der ganzen Welt gefragt. Fahrzeuge aus Deutschland haben einen exzellenten Ruf und vor allem im Luxussegment kaum Konkurrenz zu fürchten. Doch auch Autos der Mittel- und Unterklasse profitieren vom guten Ruf hiesiger Automobilhersteller. Qualität, Innovation, Sicherheit und Langlebigkeit haben zu diesem guten Image beigetragen.
Nach vielen Jahren Talsohle blickt die Bauindustrie einmal wieder auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Trotz europäischer Schuldenkrise und anhaltender Verunsicherung der Finanzmärkte hat sich die Branche 2011 sogar positiver entwickelt, als erwartet. Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie hat seine Umsatzprognose auf nominal +7% angehoben. Entsprechend positiv blicken die Veranstalter der DEUBAU, der jährlichen Auftaktveranstaltung der Branche, der nächsten Messe entgegen.
Die ohne konkrete Beschlüsse zu Ende gegangene Klimakonferenz in Durban hat es noch einmal deutlich gemacht. Einige Länder wollen sich noch immer nicht auf verbindliche Ziele zur Verringerung der Treibhausgase festlegen lassen, Kanada ist komplett ausgestiegen. Deutschland hingegen ist im Vergleich dazu auf einem guten Weg. Der im Frühjahr beschlossene Atomausstieg hat dem Ausbau erneuerbarer Energien noch einmal deutlichen Schub verliehen.
Neupositionierung der deutschen Bauindustrie als Teil der Klimaschutzindustrie
"Heiter bis wolkig" – so könnte man die aktuelle Lage der deutschen Bauwirtschaft beschreiben. Im Jahr 2011 konnte die Branche ein gutes Umsatzplus verzeichnen. Die Aussichten für 2012 dagegen scheinen getrübt. Wirtschaftsforum war im Gespräch mit Prof. Dipl. Kfm. Thomas Bauer, Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie über die Perspektiven und Chancen der deutschen Bauindustrie.
Der UN-Klimagipfel lief auf Hochtouren. Jeden Tag waren neue Absichtserklärungen zu hören und Gründe, warum eine Einigung so schwierig sei. Dabei gibt es einen einfachen Grund: der politische Wille fehlt. Wahlweise werden verbindliche Regelungen völlig abgeblockt, zum Beispiel von den USA, oder die Ziele sind zu niedrig gesteckt, um die globale Erderwärmung wirkungsvoll zu stoppen. Deshalb ist es fraglich, ob die anstehende Abschlusserklärung mehr als nur heiße Luft enthält.
Nahezu jeden Tag ist etwas über die Folgen des weltweiten Klimawandels zu lesen und zu hören. Aktuell sprechen Politiker und Experten beim UN-Klimagipfel in Durban über Möglichkeiten, den Ausstoß von Treibhausgasen - allen voran Kohlendioxid - zu verringern. Doch die Praxis sieht anders aus. Noch nie in der Geschichte der Menschheit wurde so viel CO2 in die Atmosphäre geblasen wie 2010.
EU-Kommissionspräsident Barroso will sie unbedingt, Bundeskanzlerin Angela Merkel ist strikt dagegen. Die Einführung der so genannten Eurobonds wird in der EU zurzeit heftig diskutiert. Dabei verfolgen alle Akteure durchaus ihre eigenen Interessen - auch wenn das Gemeinwohl stets im Vordergrund zu stehen scheint.
Nicht nur die Finanzkrise zeigt, wie eng die europäischen Staaten miteinander verflochten sind. Auch Eisenbahnschienen bilden ein mehr oder weniger dichtes Netz. Nun will das Europaparlament dafür sorgen, dass die Schienennetze über die Ländergrenzen hinweg allen Anbietern offenstehen – nicht nur auf dem Papier.
Als Urlaubsziel ist die Türkei den Deutschen ebenso vertraut wie als Heimat des Döner. Doch in den vergangenen Jahren hat sich das Land am Bosporus auch zu einer ernstzunehmenden Wirtschaftsmacht entwickelt. Steile Wachstumsraten und attraktive Anlagemöglichkeiten machen das Land für deutsche Unternehmen immer interessanter.
Was zeichnet eigentlich einen guten Chef aus? Die meisten von uns können sicherlich auf Anhieb sagen, was sie an ihrem Chef stört. Doch wie sieht gute Führung aus? In den meisten Fällen verfügen Chefs dank ihrer Ausbildung über das nötige Fachwissen. Doch Führungsqualitäten werden im günstigsten Fall durch "Learning by Doing" oder leider gar nicht erworben. Dabei gibt es durchaus Grundsätze, die einen guten Vorgesetzten auszeichnen.
Wie das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in einer aktuellen Studie feststellt, ist die Zahl der Teilzeitbeschäftigten in den vergangenen Jahren - in Europa generell und in Deutschland überdurchschnittlich - stark gestiegen. Innerhalb von nur zehn Jahren hat sich zum Beispiel die Zahl der Männer, die in Deutschland teilzeitbeschäftigt sind, verdoppelt. Trotzdem werden Teilzeitstellen nach wie vor überwiegend von Frauen eingenommen.