Erfahrung. Expertise. Verständnis.

Interview mit Eugene Goland, Geschäftsführer, CEO der DataArt

Oft sind es Krisen, die dazu führen die Unternehmensstrategie neu auszurichten und letztendlich zum Erfolg führen. So auch bei DataArt, gegründet 1997 von Eugene Goland und einigen Gleichgesinnten in den USA.

„Ich war mit 18 Jahren aus Russland eingewandert und hatte schon als IT-Student begonnen mit Hardware und Software zu handeln,“ berichtet der CEO. „Bis 2002 fehlte uns aber eine klare Strategie und so gerieten wir in eine Krise. Wir gaben aber nicht auf und einigten uns auf klar definierte Werte, finanzielle Solidität verbunden mit Respekt, Ehrlichkeit, Professionalität und Wachstum.“

Heute beschäftigt DataArt weltweit 6.000 Mitarbeiter bei einem Umsatzvolumen von 300 Millionen USD und verfügt neben dem Stammsitz in New York über mehr als 30 internationale Standorte. Die Münchner Niederlassung besteht seit sieben Jahren.

Vertrauensbasis

Als Software- und Engineering-Unternehmen widmet sich DataArt dem Design, der Implementierung, dem Testen, der Integration, der Modernisierung und dem Support kundenspezifischer Softwaresysteme.

„Unser guter Ruf und das Vertrauen, das wir genießen, sind die besten Verkaufsargumente,“ betont Eugene Goland. „In Deutschland mögen wir noch nicht so bekannt sein, aber jeder Kunde, den DataArt bereits betreut, schätzt die besondere Kombination von langjähriger Erfahrung, technischer Expertise und tiefem Verständnis für das spezielle Kundengeschäft. Wir haben intensiv gearbeitet, um Branchenexperten zu werden, und verfügen über weitreichende Kontakte, um Talente aus vielen Ländern in die besten Teams integrieren zu können.“

Digitale Transformation

Strategische Entscheidungen gilt es auch im Hinblick auf die Digitalisierung zu treffen, meint Eugene Goland. „Es herrscht Konsens darüber, dass Unternehmen, die sich die Vorteile der Digitalisierung nicht zunutze machen, auf Dauer nicht wettbewerbsfähig sind,“ fügt der CEO hinzu. „Oft ist das Outsourcen der Softwareentwicklung die bessere Alternative. Wir haben internationale Teams, arbeiten mit Cloud-Lösungen, durchschauen die Prozesse und verfügen über die entsprechenden Technologien. Wir begleiten Unternehmen bei der digitalen Transformation in unseren Kompetenzbereichen, insbesondere im Finanzwesen, Medien und Unterhaltung, Reise, Transport und Gastgewerbe, Einzelhandel und Vertrieb, Gesundheitswesen und Industrie 4.0. Projekte wie die Transformation der Rating-Agenturen nach dem amerikanischen Immobiliencrash 2008 mit dem Ziel mehr Transparenz zu erzielen gehören für uns zum Tagesgeschäft.“

Verbindungen herstellen

Auch in Zukunft geht es bei DataArt um Vertrauen und Verlässlichkeit. „Für uns liegt der Reiz der Arbeit darin, den Wert des Unternehmens zu steigern, Wachstum zu erzielen und das zu leisten, was wir versprechen,“ betont Eugene Goland. „Das streben wir im Interesse unserer Anteilseigner, der Experten, die für uns arbeiten, und unserer Kunden an. Wir möchten in bestimmten Bereichen diversifizieren und auch weiterhin die Verbindung zwischen Kunden und Experten herstellen. DataArt stellt sich aktuellen und zukünftigen Herausforderungen mit Zuversicht.“

DataArt GmbH
Barer Straße 1
80333 München
Deutschland
+49 89 745 390 23
info(at)dataart.com/de
www.dataart.com/de

Tags
Nach themenverwandten Beiträgen filtern

Aktuellste news

Wenn der Bundespräsident kommt: Die Games-Branche ist im Maschinenraum der Wirtschaft angekommen

Wenn der Bundespräsident kommt: Die Games-Branche ist im Maschinenraum der Wirtschaft angekommen

Zum ersten Mal in 17 Ausgaben betritt mit Frank-Walter Steinmeier ein deutsches Staatsoberhaupt die gamescom. Das ist keine Geste an die Fans — es ist eine ökonomische Standortbestimmung. Was sein…

Aufsicht im Fokus: Warum BaFin-regulierte Institute 2026 ihre Risikostrukturen neu bewerten müssen

Aufsicht im Fokus: Warum BaFin-regulierte Institute 2026 ihre Risikostrukturen neu bewerten müssen

Seit 2026 verfolgen BaFin und Bundesbank einen nochmals geschärften, stärker risikoorientierten Prüfungsansatz, der sich in engeren Prüfzyklen, spezifischen Schwerpunkten und einer konsequenteren Nachverfolgung von Mängeln widerspiegelt. Die bloße Existenz eines…

Jenseits des Bildschirms. Wie digitale Inhalte physisch erlebbar werden

Jenseits des Bildschirms. Wie digitale Inhalte physisch erlebbar werden

Seit Jahrzehnten erscheinen digitale Informationen auf Bildschirmen. Doch Entwicklungen in den Bereichen Spatial Computing, künstliche Intelligenz, Holografie und Echtzeit 3D stellen dieses Prinzip zunehmend infrage. Der Artikel zeigt, wie räumliche…

Aktuellste Interviews

Wenn Logistik zum ­Balanceakt wird

Interview mit Xaver Bosch, Geschäftsführer der Internationale Logistik Spedition Xaver Bosch GmbH

Wenn Logistik zum ­Balanceakt wird

Ob Lebensmittel, Pflanzen oder Industriegüter: Ohne verlässliche Transporte geraten Lieferketten schnell ins Stocken. Zugleich erschweren Fahrermangel und enge Zeitfenster den Alltag. Die Internationale Logistik Spedition Xaver Bosch GmbH mit Sitz…

„Unser Kerngeschäft ist Massivholz“

Interview mit Moreno Vender, Geschäftsführer der Vender Legnami s.r.l.

„Unser Kerngeschäft ist Massivholz“

Holz ist einer der ältesten Baustoffe der Welt und zugleich einer, der heute aktueller denn je ist. Wer nachhaltig bauen, bestehende Gebäude sanieren oder historische Bausubstanz erhalten möchte, kommt an…

Handwerk als strategischer Vorteil

Interview mit Matthias Fischer, Geschäftsführer der Fischer Markenschuh GmbH

Handwerk als strategischer Vorteil

Wenn Konsumsegmente unter globalem Preisdruck schwanken, zeigt ein Produkt besondere Stabilität: der Hausschuh. Während in vielen Sparten schnelle Trends dominieren oder Billigware den Markt flutet, behaupten sich Anbieter wie die…

TOP