„Unser Anspruch: Kompetenz entscheidet“

Interview mit Dr. med. Martin Simon, stellv. Geschäftsführer und Prof. Dr. med. Jörn Sandstede, Geschäftsführer der Radiologische Allianz GbR

„Wir bieten Basisdiagnostik und Spezialdiagnostik an und haben die Fachleute“, beschreibt Prof. Dr. med. Jörn Sandstede, Geschäftsführer der Radiologische Allianz GbR, wesentliche Stärken. „Wir bedienen den kompletten Prozess von der Zuweisung bis zur digitalen Übermittlung von Bildern und Befunden. Zudem praktizieren wir auf universitärem Niveau und haben mit unserem quantenzählenden CT-Scanner NAEOTOM Alpha ein absolutes Alleinstellungsmerkmal.“

Weitere Gründe, die für die Radiologische Allianz sprechen, nennt der stellvertretende Geschäftsführer Dr. med. Martin Simon: „Auch bei steigendem Kostendruck haben wir weiterhin eine hohe Investitionsbereitschaft. In allen Prozessen legen wir größten Wert auf Qualität. Deshalb liegen unsere Leistungen auch weit über dem üblichen Standard.“

Umfassende Leistungen

„Unser Leistungsspektrum umfasst mit MRT, CT und Röntgendiagnostik sämtliche radiologische Verfahren“, erläutert Prof. Dr. Jörn Sandstede. „Dabei liegen unsere Schwerpunkte auf Muskeln, Gelenken, Onkologie, Herz- und Lungendiagnostik. Vor Kurzem ist noch ein auf Neuroradiologie spezialisiertes Zentrum hinzugekommen.“

An einem weiteren Standort bündelt die Radiologische Allianz ihre nuklearmedizinischen Leistungen mit verschiedenen Szintigraphieverfahren sowie PET/CT, der Kombination aus Positronen-Emissions-Tomographie (PET) und Computertomographie (CT). Last but not least gehört die Strahlentherapie zum Leistungsspektrum. Hier werden Linearbeschleuniger mit stereotaktischen und adaptierenden Bestrahlungstechniken sowie Verfahren wie Radiochirurgie mittels Gamma Knife eingesetzt. Ein weiteres Gebiet ist die Mamma-Diagnostik, die über digitale Mammografie einschließlich Tomosynthese, MR-Mammografie, Sonografie oder Biopsie erfolgt.

17 Standorte und Zentren

2009 erfolgte die Gründung der radiologischen Allianz mit sechs Standorten. Im Laufe der Zeit wurden weitere radiologische Praxen integriert sowie Kooperationen mit Kliniken wie dem Diakonieklinikum, der ENDO-Klinik, dem St. Adolf Stift, oder der LungenClinic Grosshansdorf begonnen. In der Privatpraxis Radiologie am Rathausmarkt werden hochmoderne Flagship-Geräte als Erstes eingesetzt.

Bis dato unterhält die Radiologische Allianz 17 medizinische Standorte in Hamburg sowie einen Verwaltungssitz. Die Gesellschafter der als GbR organisierten Allianz mit insgesamt 300 Beschäftigten sind allesamt ausschließlich Ärztinnen und Ärzte und innerhalb des Verbundes tätig.

Großes Einzugsgebiet

„Mit unseren unterschiedlichen Kooperationsformen stellen wir die Versorgung der Radiologie in den uns angeschlossenen Kliniken sicher“, verdeutlicht Dr. Martin Simon. „Unser wesentliches Versorgungsgebiet ist jedoch die ambulante Tätigkeit. Hier erreichen uns Patienten durch Zuweisungen niedergelassener Kollegen – zumeist aus Hamburg.“ Geht es jedoch um spezielle diagnostische Verfahren, reicht das Einzugsgebiet bis nach Sylt, zur Lüneburger Heide oder bis vor Rostock.

„Für uns ist die Mund-zu-Mund-Propaganda ganz wichtig“, sagt Prof. Dr. Jörn Sandstede. „Außerdem stehen unsere ärztlichen Leitungen an den verschiedenen Standorten in engem Kontakt mit den niedergelassenen Ärzten. Grundsätzlich lautet unser Anspruch ‘Kompetenz entscheidet’“. Darauf weist die Radiologische Allianz auch durch ihre Präsenz in sozialen Netzwerken wie LinkedIn oder Facebook hin. Doch auch durch Fortbildungsveranstaltungen und den Anspruch, Leuchtturmmedizin zu praktizieren, macht der Verbund auf sich aufmerksam.

Hoher digitaler Standard

Was die Digitalisierung betrifft, sieht Prof. Dr. Jörn Sandstede die Radiologische Allianz im Vergleich zu anderen medizinischen Fachdisziplinen ganz weit vorn: „Für uns ist es völlig normal, Daten zwischen allen Standorten auszutauschen. Unsere Schnittstellen mit den zuweisenden Ärzten verbessern wir kontinuierlich. In unserem digitalen Portal hat jeder Teilnehmer in Echtzeit Zugriff auf Bilder und Befunde. Dabei gewährleistet unsere eigene IT mit über zehn Mitarbeitern höchste Sicherheitsstandards mittels zertifizierter Software.“

Als energieintensives Unternehmen achtet die Radiologische Allianz auf möglichst stromsparende Geräte. Nachhaltig ist auch die digitale Datenübermittlung, die im Laufe der Jahre große Mengen an Papier sowie Hunderttausende von CD-Rohlingen eingespart hat. „Weitere Digitalisierung, Personalgewinnung und Expansion stehen für uns in den kommenden Jahren auf der Agenda“, skizziert der Geschäftsführer. „So wollen wir uns bei der Ausbildung des medizinischen Fachpersonals engagieren sowie Komplettversorgung und Spezialmedizin weiter ausbauen und bekanntmachen.“

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