„Unser Fertigungswissen schafft Mehrwert“

Interview mit Nicola Vella, CEO der PWB AG

Nomen est omen, und mit Schweizer Präzision konnte schon die 1981 gegründete PräzisionsWerkzeugeBau punkten. Zunächst wurden standardisierte Komponenten wie Zylinder, Führungs- und Feststelleinheiten in Serie hergestellt. Bald jedoch folgte der Einstieg in kundenspezifische Lösungen. Mit der Übernahme der PWB durch die POLYGENA-Gruppe begann ab 2001 die Entwicklung zum Experten für hochwertige Antriebslösungen, präzise Komponenten und komplexe Baugruppen.

„Wir sind Partner in der Produktentwicklung und Produktherstellung“, betont der CEO. „Indem wir unser Fertigungswissen und Know-how zur Verfügung stellen, geben wir unseren Kunden Planungssicherheit für die optimale Serienfertigung. Damit bieten wir einen Mehrwert, der weit über die klassische Lohnfertigung hinausgeht.“

Hoher Präzisionsanspruch

Mit 90 Mitarbeitern an zwei Standorten, in Altstätten und in Pfäffikon, ist PWB innerhalb der POLYGENA-Gruppe als eigenständiges Unternehmen gut aufgestellt. „Wir sind ein gefragter Partner für die Herstellung und Montage von Metallkomponenten und Bauteilen“, weiß Nicola Vella. „Wir erledigen keine Nullachtfünfzehn-Aufgaben. Unsere Kunden haben einen hohen Präzisionsanspruch. Stark sind wir besonders bei den Halbleitern, im Maschinenbau, in der Medizintechnik, der Optikbranche und in der Sicherheitsindustrie.“

Mehrwert dank Wissenstransfer

Wertschöpfung ist das A und O bei der PWB AG. So kann sich das Unternehmen auch in Krisenzeiten behaupten. „Es besteht eine große Nähe zwischen uns und unseren Kunden, auch durch die hohe Qualität der Onlineverbindung“, bestätigt der CEO. „Wir sichern als Systempartner mit schneller Reaktivität den Mehrwert durch Wissenstransfer in der Entwicklungsphase. Unser Know-how erleichtert und optimiert die Arbeit der Entwickler und sichert Kosteneinsparungen. Diese Expertise von außen wird von den Kunden sehr geschätzt.“

Gute Chancen für die Zukunft

In Zukunft möchte Nicola Vella das Unternehmen breiter aufstellen. „Wir sind davon überzeugt, dass die Industrien, in denen wir tätig sind, weiteres Wachstumspotenzial haben“, fügt der engagierte Firmenchef hinzu. „Um dieses Potenzial abholen zu können, legen wir großes Augenmerk darauf, unsere Mitarbeiter in unserer eigenen Akademie zu schulen und so das Know-how zu vertiefen, sodass unsere Kunden den größtmöglichen Nutzen haben. Wir sehen gute Chancen in der optischen Industrie und der Medizintechnik, und auch im Sicherheitsbereich wird es weitere Investitionen geben. Wir wollen nahe bei unseren Kunden sein, um die Wege kurz zu halten und so das Know-how optimal zu teilen.“

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