Schönheit erhalten, Lebensraum verbessern

Interview mit DI Andreas Kropf, Geschäftsführender Gesellschafter der OBENAUF Generalunternehmung GmbH

„Wir haben Ende 2009, Anfang 2010 als Bauunternehmen angefangen und dann die OBENAUF Immobilienentwicklung dazu gegründet. Seitdem führen wir neben Bauprojekten für externe Bauherren auch eigene Entwicklungsprojekte aus“, berichtet der Geschäftsführende Gesellschafter DI Andreas Kropf, der die Firmengruppe zusammen mit seinem Schwager DI Peter Krabbe leitet.

Von den 120 Mitarbeitern arbeiten 45 im Büro, die übrigen gehören zur Baumannschaft. „Alles, was in Bezug auf die Bauausführung qualitätsrelevant ist, können wir mit unseren eigenen Leuten durchführen“, sagt Andreas Kropf, der seit 2011 Gesellschafter ist und 2013 die Geschäftsführung der Immobilienentwicklung, im letzten Jahr auch der Generalunternehmung, übernommen hat.

Das Stadtbild erhalten

Das Spezialgebiet der OBENAUF Generalunternehmung sind Wiener Häuser aus der Gründerzeit. „Diese Häuser haben eine tolle Bausubstanz. Sie wurden vor 100 bis 150 Jahren so gut gebaut, dass wir sie heute noch ausbauen können. Dazu tragen sie auch eine gewisse Schönheit in sich“, erzählt Andreas Kropf begeistert. „Durch behutsamen Ausbau wirken wir daran mit, das Stadtbild in seiner Schönheit zu erhalten“, sagt er mit Stolz.

Ein weiteres wichtiges Anliegen ist dem Unternehmen, CO2-optimiert zu bauen. Daher verwendet es viel Holz und bezieht grüne Elemente in Form von Bepflanzungen mit in die Planungen ein. „Wir setzen uns sehr dafür ein, die Stadt lebenswerter und grüner zu machen“, so der Geschäftsführer, der Holz als urbanen Baustoff noch besser positionieren möchte.

Kunst auf der Baustelle

OBENAUF hat sich sehr erfolgreich in der Nische Dachgeschossausbau eingerichtet. Damit verbunden ist häufig auch die Sanierung des Bestandsgebäudes. „Wien braucht Wohnraum, und wir sorgen dafür, dass bestehende Infrastrukturen effizienter genutzt werden“, erklärt Andreas Kropf.

Eine Besonderheit von OBENAUF, die ins Auge sticht, ist die Baustelleneinrichtung. „Sie wird immer von einem Künstler gestaltet, mit Kontext zur Umgebung. So möchten wir die Menschen für die Beeinträchtigungen durch die Baustelle etwas entschädigen“, erklärt Andreas Kropf. Das Unternehmen, in dem eine Reihe von Familienmitgliedern mitarbeitet, ist für ihn eine Herzensangelegenheit. Als wichtiges Erfolgskriterium hebt er die Mitarbeiter hervor: „Wir wollen ihnen das Gefühl geben, in einer Firma zu arbeiten, die Zukunftsthemen im Hinterkopf hat und Lebensraum verbessert.“

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