Die Lösung als Herausforderung

Interview mit Dr. Stephan Richter, Vorstand der GEF Ingenieur AG

„Wir bedienen die komplette Aufgabenkette von der Studie bis zur Inbetriebnahme, wenn es um die Fernwärmebranche geht. Und das geschieht unabhängig vom Einfluss dritter Parteien ausschließlich im Interesse des Auftraggebers. Dabei ist uns eine durchgehend hohe Qualität wichtig. Wir fassen das immer ganz gern in einer Formel zusammen: ‘Wir haben den Blick fürs Ganze und Kompetenz bis ins Detail’“, bringt Vorstand Dr. Stephan Richter auf den Punkt, was für ihn den Erfolg von GEF ausmacht.

Dieser Erfolg kommt dabei nicht von ungefähr, sondern ist das Resultat einer engagierten Teamleistung, die in der Zusammenarbeit von Dr. Stephan Richter mit seinem gleichberechtigten Vorstand Dipl. Ing. Harald Neuner beginnt, und sich bis zu jedem einzelnen Mitarbeiter fortsetzt: „Wir stellen keine einzelne Person in den Vordergrund, sondern sehen immer das Team als Einheit.“

Beratungsbedarf steigt

Die fachlichen Kompetenzen werden verstärkt in der Beratung angefragt, was nicht zuletzt der aktuellen Energiepolitik geschuldet ist, wie Dr. Stephan Richter feststellt: „Die Regelmenge, Stichwort ‘EEG’, ist deutlich komplexer geworden. Daneben haben sich die Ziele, insbesondere die ökologischen Zielbetrachtungen, verändert und an Bedeutung gewonnen. Das macht die Entscheidungsfindung für die Bauherren oder Investoren nicht einfacher und da sind wir als Berater gefordert. Unser Ziel ist, eine gute Lösung für die einzelnen Vorhaben zu finden.“

„Wir bedienen die komplette Aufgabenkette von der Studie bis zur Inbetriebnahme, wenn es um die Fernwärmebranche geht.“ Dr. rer. nat. Stephan RichterVorstand
Stephan Richter

Gelungen ist das beispielsweise bei dem Projekt ‘Wärmeversorgung Chemnitz 2030’. Hier entwickelte GEF ein Konzept, bei dem das noch aktive Braunkohlekraftwerk komplett bis Ende 2029 durch Motorenkraftwerke an zwei Standorten ersetzt wird.

„Das ist Bestandteil der örtlichen Energiewende in Chemnitz. Dabei werden drei Bedingungen beachtet: Wirtschaftlichkeit für Versorger und Endverbraucher, Klimaschutz und sichere Versorgung“, schließt Dr. Stephan Richter. Bedingungen, die mit Sicherheit auch bei künftigen Projekten eine große Rolle spielen werden.

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