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Drei Standorte, 310 Mitarbeiter und ein Jahresumsatz von über 50 Millionen EUR, das ist die Bilanz des Wohn-Centers Spilger. Seit drei Generationen führt die Familie Spilger das Unternehmen, und wann immer etwas geändert werden musste, dann wurde es auch auf der Familienebene konsequent umgesetzt.

„Wir haben uns nie aus der Ruhe bringen lassen, auch nicht in schwierigen Zeiten“, meint Geschäftsführer Benjamin Spilger. „Wir haben zwar immer wieder auch Dinge in Frage gestellt, denn Sprüche wie ‘Das haben wir immer schon so gemacht’ gibt es bei uns nicht. Wenn etwas geändert werden muss, wird es geändert. Im Grunde sind wir aber unserer Philosophie und unserer Linie immer treu geblieben.“

In dritter Generation

Gegründet wurde die Firma 1949 von Otto Spilger. Sein Enkel, Benjamin Spilger, trat 2002 in den Familienbetrieb ein. Seit 2009 leitet er gemeinsam mit seinem Cousin Bernd Spilger als geschäftsführender Gesellschafter das Unternehmen. Erst kürzlich haben sie die Führungsstruktur verschlankt und neu aufgestellt, um die Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit zu optimieren.

„Wir haben in den letzten Jahren viel in die IT investiert“, erläutert Benjamin Spilger. „Wir haben auch intensiv geprüft, ob ein zusätzlicher Onlineshop sinnvoll ist. Letztes Jahr haben wir uns dagegen entschieden. Uns geht es darum, den Kunden durchaus online zu erreichen, aber ihn dann dazu zu bewegen, in die Möbelhäuser zu kommen und dort einzukaufen. Es kommt darauf an, dass man ihn auf der Customer Journey nicht verliert.“

„Im Grunde sind wir unserer Philosophie und unserer Linie immer treu geblieben.“ Benjamin Spilger Geschäftsführer

Unter anderem gibt Spilger bereits seit vielen Jahren Kundenkarten für die gezielte Ansprache heraus und hat heute 66.000 registrierte Stammkunden.

Für jeden Geldbeutel

Das Portfolio deckt alle Preiskategorien ab und dank der Mitgliedschaft in der UNION Einkaufs GmbH, einem Zusammenschluss von regionalen Mittelständlern, kann die Firma mit den großen Ketten mithalten und ihren Kunden eine Tiefpreisgarantie bieten. Diese können zudem persönliche Beratung und verlässliche Betreuung genießen. Ausschließlich eigenes Personal liefert und montiert.

In der Kinderbetreuung arbeiten drei ausgebildete Erzieherinnen. Das Restaurant wird in Eigenregie geführt. Selbst die Energie stammt aus einer sauberen Quelle, 80% werden dank der größten PV-Aufdachanlage in Unterfranken selbst produziert.

Breites Portfolio

Vor allem aber ist es dem Familienbetrieb immer wieder gelungen, sich auf die Bedürfnisse der Kunden einzustellen.

„Für ein Einrichtungshaus ist es ungewöhnlich, aber wir bieten seit vielen Jahren auch Gartenmöbel an“, erläutert Benjamin Spilger. „Das hat sich bewährt. Wir haben auch einen Babyfachmarkt integriert und in Obernburg verfügen wir über eine professionelle Küchenabteilung mit eigenem Kochstudio und Kochschule.“

Eine aktuelle Änderung in den Wünschen der Kunden bedingt der demographische Wandel. „Der erfordert neue Wohnkonzepte. Auch darauf haben wir uns eingestellt.“

Letztlich ist es die Qualität, die sich immer wieder durchsetzt, auch wenn der Markt gerade etwas schwierig ist. „Es gibt einen gewissen Preisverfall und Rabattschlachten durch Billigimporte“, stellt Benjamin Spilger fest. „Das ist die eine Seite. Andererseits ist aber auch der Trend zur Qualität spürbar. Viele Kunden setzen heute auf hochwertige Verarbeitung und sind auch bereit, dafür mehr Geld auszugeben.“

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