Geschmackvolle Flugerlebnisse

Interview mit Dominique Walther, Prokurist der Nimex International (Deutschland) GmbH

„Erst unlängst haben wir in Dieburg die Zertifizierung für Halal- Produkte durchgeführt“, sagt Dominique Walther, Prokurist von Nimex International. Denn Airlines aus dem Mittleren Osten steuern zunehmend Deutschland an.

Die Nachfrage nach Speisen, die von den Zutaten als auch von der Art der Zubereitung her für muslimische Menschen in Frage kommen, steigt.

Eigene Produktentwicklung 

Nimex International konzentriert sich überwiegend auf Airlines aus Asien, Nordafrika und dem Mittleren Osten. „Wir stellen hochwertiges Essen für First und Business Class her“, sagt Dominique Walther. Ob laktosefreie Mahlzeiten oder Speisen nach Hindu-Vorschriften - Nimex International erfüllt vielfältige Ansprüche.

Trotz des hohen Qualitätsanspruchs spiele der Preis in der Branche eine große Rolle. „Auch in unserer kleinen Nische gibt es einen starken Wettbewerb“, so der Prokurist, der seit vier Jahren im Unternehmen tätig ist. Dieser Entwicklung steuert Nimex International mit seinem wichtigsten Alleinstellungsmerkmal entgegen.

„Die Tatsache, dass wir unsere Produkte zusammen mit unseren Kunden entwickeln, gibt uns einen Vorteil“, erklärt Dominique Walther. Die Produktentwicklung ist deshalb neben Catering und Airline-Service sowie einem Großhandel für industriell herstellende Betriebe und Wiederverkäufer ein wichtiges Standbein von Nimex International.

Dominique Walther, Prokurist Nimex International (Deutschland) GmbH
„Die Anforderungen unserer Kunden liegen höher als Regulierungen und behördliche Forderungen.“ Dominique WaltherProkurist

Das Unternehmen versteht sich als kleine Manufaktur mit anspruchsvollen Produkten. Entsprechend handverlesen sind die 22 Mitarbeiter am Standort in Dieburg. Rund 5,7 Millionen EUR haben sie 2015 umgesetzt.

„Wir wollen organisch wachsen“, nennt Dominique Walther Unternehmensziele. Als Airline Caterer legt Nimex International großes Augenmerk auf Nachhaltigkeit. Dazu gehört eine konsequente Müllvermeidung ebenso wie die moderne Produktionsstätte, die mit ressourcenschonenden Produktionsabläufen aufwarten kann.

„Wir sehen uns als kleiner Mittelständler in der sozialen Verantwortung“, so der Prokurist.

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