Metalle, die verbinden

Interview

In einem statischen Gussverfahren wird die Kugler-Tokat Bleibronze auf den Stahl gegossen, so dass eine untrennbare Verbindung der Metallteile entsteht.

„Unsere Technologie findet ihren Einsatz unter kritischen Bedingungen“, erläutert CEO Jerome Chanton. „Extreme Betriebsbedingungen, mechanisch starke Belastungen, hohe Geschwindigkeiten, starke Druckbelastungen, extreme Temperaturen und höchste Präzisionsanforderungen sind alles Faktoren, unter denen unsere Produkte und Lösungen eine hervorragende Performance aufweisen.“

Mehr als 1.000 Referenzen

Die Ursprünge der Kugler Bimetal SA gehen bis in das Jahr 1854 zurück, als das Unternehmen von Charles Henri Kugler gegründet wurde. Seit 1950 konzentriert sich der Betrieb auf den Bereich der Tribologie, um Reibungsprobleme zu lösen. Mittlerweile kann der Tribologiespezialist über 1.000 Referenzen aufweisen, welche die Reibungsproblemlösefähigkeit von Kugler Bimetal unter Beweis stellen.

Dabei erstreckt sich die Kompetenz des Unternehmens auf verschiedene Industriebereiche wie zum Beispiel die Windkraft, die Luftfahrt, den Transportsektor oder den Bereich der hydraulischen Antriebe.

Kugler-Bimetal-Verfahren

Die Teile werden in einem speziellen Verfahren aus Kugler-Tokat Bleibronze und Stahl hergestellt. „Wir haben das Kugler-Bimetal-Verfahren selbst entwickelt“, so Jerome Chanton. „Dabei werden Stahlteile hergestellt, die auf beliebigen Flächen mit einer dünnen Kugler-Tokat Bleibronze bei einem Bleigehalt von unter 1 bis 30% beschichtet werden. Unsere Technologie ist einzigartig und es gibt wahrscheinlich kein Verfahren, das so gute Ergebnisse erzielt wie unser Kugler-Bimetal-Verfahren.“

„Unsere Technologie findet ihren Einsatz unter kritischen Bedingungen.“ Jerome Chanton CEO

Kugler Bimetal ist noch immer im Besitz der Gründerfamilie und besticht durch Schnelligkeit und Flexibilität in der Lösung von Reibungsproblemen. Das Unternehmen, das etwa 60 Mitarbeiter beschäftigt, investiert regelmäßig in neue Anlagen und ist ständig im Bereich der Forschung und Entwicklung tätig, häufig auch gemeinsam mit Universitäten.

„Wir wollen unsere Position als Experte der Tribologie noch weiter ausbauen, und uns auch gemeinsam mit unseren Kunden weiterentwickeln“, bemerkt der CEO. „Zurzeit arbeiten wir an einem neuen Verfahren im Bereich der Tribologie.“

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