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Genau ist nicht genug

Portrait

H&T Tool Design, gegründet 1999, gehört zur Heitkamp & Thumann Group, die 21 mittelständische Unternehmen umfasst. Entstanden aus einem gruppeninternen Cost-Center operierte die Firma schon bald nicht mehr nur innerhalb der Gruppe, sondern ging zunehmend selbstständig an den Markt.

„Seit Anfang des Jahres haben wir in der Gruppe mit H&T Industrial eine neue Business Unit mit Schwerpunkt Innovationen und Business Development, zu der auch wir gehören“, sagt Hans-Jürgen Neugebauer, Dipl.-Ing. Maschinenbau und Umformtechnik und als Geschäftsführer zuständig für die Produktion und den operativen Bereich. „Wir sind einerseits Servicelieferant unserer Schwesterfirmen – nicht nur, was Werkzeuge und Ersatzteile betrifft, sondern auch, was Wartung, Instandhaltung, Innovation und Programm angeht. Außerhalb der Gruppe beliefern wir im Bereich des Metalltiefziehens – eine unserer Kernkompetenzen – sogar Wettbewerber im gleichen Marktsegment.“

Doppelter Erfolg

Der Schwerpunkt der Produktion liegt allerdings auf Werkzeugen für Batteriekomponenten einerseits und Pharmakomponenten andererseits.

„Wir sind dort sehr gut, wo die Produkte in großen Volumen mit hoher Geschwindigkeit hergestellt werden, wie es zum Beispiel bei der Serienfertigung von Bechern für Batterien der Fall ist“, erläutert Andreas Mühlen, Geschäftsführer und verantwortlich für Marketing und Kaufmännisches. „Im Pharma- und Batteriebereich (Aerosolbecher respektive Becher für Batterien) ist die H&T-Gruppe Weltmarktführer.“

„Wir bilden unsere Fachkräfte selbst aus: 35 unserer 85 Mitarbeiter sind Azubis. Wir übernehmen fast alle und unterstützen sie auch, wenn sie ins Studium gehen.“ Hans-Jürgen NeugebauerGeschäftsführer

Derzeit liegt der Jahresumsatz bei sechs Millionen EUR. Es werden 85 Mitarbeiter beschäftigt, davon 35 Azubis.

„Die Ausbildung von Fachkräften – nicht nur für H&T Industrial, sondern für den gesamten Standort Marsberg – ist für uns eine zentrale Aufgabe“, so Hans-Jürgen Neugebauer. „Wir übernehmen fast alle, und wer studieren will, den unterstützen wir darin auch.“ Zukünftig soll der Leistungsumfang erweitert werden, betont er: „Wir wollen zum gesamtheitlichen Systempartner im Bereich Service und Technik sowie Business Development für interne und externe Kunden werden.“

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