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Vorgelebte Kompetenz für Nutzfahrzeuge

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„Fahrzeugbaukompetenz ist etwas Besonderes. Es gibt in Deutschland vielleicht drei Unternehmen, die dies machen. Und wir gehören dazu“, erläutert Alexander Pederzani. Er kümmert sich als Geschäftsführer um den Bereich Marketing und Vertrieb. „Gegründet wurde das Unternehmen bereits 1908. Seit 2013 gehören wir zur Fricke-Gruppe und seit dieser Zeit wird auch die Digitalisierung im Unternehmen massiv vorangetrieben.“ Diese Forcierung sichert dem Unternehmen eine Spitzenposition am Markt – nicht nur im Nutzfahrzeugbau. „Der Webshop ist mittlerweile sehr wichtig für uns.

Hier können unsere Kunden auf das gesamte Sortiment zugreifen und schnell sowie unkompliziert bestellen. Vom Bremsbelag über die Kupplung und diverse Werkzeuge finden unsere Kunden hier alles, was sie brauchen. Als Vollsortimenter bieten wir unseren Kunden ein Portfolio von mehr als 600.000 Produkten und halten ständig mehr als 70.000 Artikel auf Lager. Das Produktprogramm besteht aus Ersatzteilen, Zubehör und Werkstattausrüstung namhafter Erstausrüster sowie den Produkten unserer Eigenmarke MASTER’S Best®“, so Alexander Pederzani.

Neben diesem umfassenden Produktportfolio macht der eingangs erwähnte Fahrzeugbau das Unternehmen zu einem besonderen Player am Markt: „Wir entwickeln gemeinsam mit unseren Kunden individuelle, auf ihren Bedarf zugeschnittene Lösungen. Die Herausforderungen unserer Kunden sind ebenso unsere Herausforderungen. Unser erfahrenes und geschultes Personal im Innen- und Außendienst verfügt über vielfältige Projekterfahrung und steht unseren Kunden als Anwender mit technischem Know-how zur Seite. Unsere Produktion ist in Bremen stationiert.

Hier stellen wir Fahrzeugbauteile und Fahrzeugbausysteme her. Grob gesagt umfassen unsere Lösungen alles, was auf den Lkw oben dazukommt. Ein Beispiel: Lkw-Anhänger haben entweder eine Plane oder feste Aufbauten – genau das produzieren wir unter anderem. Nach der Produktion durch uns wird das jeweilige Bauteil dann an den Hersteller des Fahrzeugs beziehungsweise den Fahrzeugbauer geliefert.“ Diverse Gutachten und Zertifikate sichern dabei einen gleichbleibenden Qualitätsstandard und geben den Kunden Sicherheit, ein optimales Endergebnis zu erhalten.

„Jeder weiß, was Logistik kostet, aber trotzdem erwarten alle extrem schnelle und kostengünstige Lieferung.“ Alexander PederzaniGeschäftsführer

Mitarbeiter als höchstes Gut

Doch neben der qualitativen Prüfung im Nachhinein sorgen vor allem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Hofmeister & Meincke für bestmögliche Leistungen: „Der Mensch ist für uns das größte Kapital. Daher setzen wir stark auf individuellen und persönlichen Austausch, anstatt auf eine Lösung für alle. Das Gespräch mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird intern immer wichtiger. Wir müssen die Motivation hoch halten und ihnen Perspektiven bieten. Das ist gerade den jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern heute extrem wichtig. In Hinblick auf den Fachkräftemangel ist gutes Mitarbeiter-Management viel wichtiger geworden: Wir müssen ihnen Freiräume bieten, sodass sie mitgestalten können und aktiv Teil des Unternehmens sind. Hier haben wir einen ganz klaren Vorteil gegenüber der Konkurrenz: Diese Möglichkeiten sind aus meiner Sicht Teil eines Familienunternehmens – und genau das können wir bieten. Wir konzentrieren uns verstärkt auf Soft Facts; dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter respektiert und ernst genommen werden. Das höchste Gehalt ist nicht mehr der entscheidende Faktor, vor allem nicht für junge Fachkräfte und Young Professionals“, so der Geschäftsführer Marketing und Vertrieb.

Diese Sichtweise und Ausrichtung zahlen sich aus: „Wir haben sehr gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die viel Know-how mitbringen und wirkliche Kompetenz an den Tag legen. Sie sind extrem flexibel und machen alles für den Kunden möglich. Das macht mich persönlich stolz!“ Neben dem Faktor der Mitarbeiter zahlen auch der technische und technologische Fortschritt in die positive Entwicklung des Unternehmens ein: „Seitdem wir digitale Möglichkeiten forcieren, können wir noch besser auf die Bedürfnisse unserer Kunden eingehen. Wir werden jetzt auch eine App herausbringen, über die die Kunden leicht und unkompliziert Bestelllungen tätigen können. Damit sind wir die Ersten im Nutzfahrzeugbereich. Mittlerweile kommen rund 45% unserer Umsätze allein über den Webshop. Die App soll hier unterstützend wirken“, so Alexander Pederzani.

Denn: Die Anforderungen der Kunden an Bestellung und Lieferung steigen, weiß der Geschäftsführer: „Jeder weiß, was die Logistik kostet, aber trotzdem erwarten alle extrem schnelle und kostengünstige Lieferung. Deutschland hat einen enormen Lkw-Fahrermangel, momentan gehen jedes Jahr 40.000 in Rente und nur 5.000 neue Fahrer kommen nach. Das funktioniert in Verbindung mit den immer schnelleren Lieferzeiten nicht. Hier sehe ich in Zukunft große Herausforderungen auf uns alle zukommen.“

Um sich hier bestmöglich aufzustellen, greift das Unternehmen schon jetzt auf insgesamt 17 Standorte zurück, sodass eine optimale Lieferkette für Kunden wie Werkstätten, Speditionen, Kommunalbetriebe, Fahrzeugbauer und -hersteller gewährleistet werden kann. Doch das reicht Hofmeister & Meincke nicht: auch für zukünftige Ansprüche und Herausforderungen will sich das Unternehmen möglichst früh wappnen: „In Zukunft wollen wir noch erfolgreicher werden und gerade unseren Webshop noch stärker nutzen. Dafür setzen wir einerseits auf die Digitalisierung, wollen aber gleichzeitig das stationäre Geschäft aufrechterhalten und so unsere Kunden an verschiedenen Punkten abholen.“

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