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Kein trockenes Metier

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Manchmal bedarf es einer gewissen Zeit, Dinge reifen zu lassen und Erfahrungen zu sammeln. So war es auch bei Friedrich Kletzenbauer. 30 Jahre war er bereits im Trockenbau tätig, bevor er 2006, als bereits 50-Jähriger, den Sprung in die Selbstständigkeit wagte.

„Meine umfangreichen Erfahrungen, mein Know-how und vor allem meine langjährigen bewährten Kontakte haben den Start sehr begünstigt. Denn Geschäfte werden zwischen Menschen gemacht“, betont der gelernte Dachdecker, der den Betrieb gemeinsam mit seinem Sohn Philipp leitet.

So war das Unternehmen, das heute einen Umsatz von sieben bis acht Millionen EUR verzeichnet, von Beginn an auf Wachstumskurs. 35 bis 40 Mitarbeiter sind in Graz und in der Wiener Niederlassung beschäftigt. Inklusive der Subunternehmen beläuft sich die Manpower auf um die 100 Mitarbeiter.

(Keine) Nachwuchssorgen

„Wir bieten faktisch alles im Innen- und Trockenausbau. Besondere Kompetenz haben wir in den Bereichen Akustikdecken, Brandschutz und Klimadecken, wo es um spezielle Kenntnisse geht.“ Dabei ist ihm kein Auftrag zu klein oder zu groß.

Die Branche leide allerdings unter Nachwuchssorgen. „Auf dem Bau will kaum noch jemand arbeiten“, bedauert Friedrich Kletzenbauer, der aus Erfahrung weiß, wie erfüllend es ist, mit den eigenen Händen etwas Sichtbares geschaffen zu haben.

Umso stolzer ist er darauf, in seinem Sohn, der als Quereinsteiger zum Trockenbau kam und 2009 seinen Meister machte, einen geeigneten Nachfolger zu haben. Bisher sei er selbst aber noch höchst motiviert und mit großer Überzeugung dabei. Sein Erfolgsrezept: „Es geht darum, stets ehrlich zu sein. Ich bin ein gerader, bodenständiger Typ. Für mich zählt noch der Handschlag.“

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