Nachhaltig konsequent gedacht.

Interview mit Ingeborg Dinkhauser, Geschäftsführerin der DEKTRO Abel GmbH

Wenn Geschäftsführerin Ingeborg Dinkhauser auf die letzten beiden Jahre, die global und national gesehen Krisenjahre waren, zurückblickt, zieht sie für die DEKTRO Abel GmbH, die in der Metropolregion Rhein-Neckar beheimatet ist, ein positives Fazit: „Die letzten Jahre waren in der Tat herausfordernd. Wir haben uns aber strategisch vor und während der Krise so aufgestellt, dass wir aktuell sehr optimistisch in die Zukunft schauen.“

Wichtig sei dabei gewesen, bewusst die Kundenstruktur zu diversifizieren und sich breiter aufzustellen. „Trotzdem bleibt die öffentliche Hand weiterhin unsere umsatzstärkste Kundengruppe“, erläutert die Geschäftsführerin.

Mit gutem Beispiel voran

Mit eigenen Elektro-Firmen-Pkw, Photovoltaikanlagen auf den Dächern, sechs installierten Wallboxen und ausgezeichnet als bestes energieeffizientes Gebäude 2021 in der Metropolregion Rhein-Neckar geht DEKTRO Abel auch in Bezug auf Nachhaltigkeit beispielhaft voran.

„Konsequenterweise werden wir dazu auch unser Leistungsportfolio um Nachhaltigkeitsthemen wie Photovoltaik und Wallboxen weiter auf- und ausbauen. Dazu haben wir unter anderem auch die Lagerkapazitäten massiv erhöht, um gerade im Bereich Photovoltaik lieferfähig zu sein“, sagt Ingeborg Dinkhauser.

Digitalisierung, neue Medien, neue Mitarbeiter

Auch hinsichtlich der Digitalisierung wurden spannende interne Projekte, wie zum Beispiel die Digitalisierung der Buchhaltung, realisiert. „Das führt zu einer erheblichen Zeitersparnis“, so Ingeborg Dinkhauser.

Mit dem allgemeinen Fachkräftemangel hat zwar auch DEKTRO Abel zu kämpfen, doch auch hier sieht sich der Elektrodienstleister gut aufgestellt. Mit der Nutzung sozialer Medien und einer guten Anzahl von Empfehlungen aus dem eigenen Mitarbeiterkreis wurden neue Mitarbeitende gewonnen. Dabei wird DEKTRO Abel mit Mitarbeitenden aus 17 Nationen zunehmend divers und ist diesbezüglich sogar zur Anerkennung vom Bildungsministerium nach Berlin eingeladen worden.

„Wir sind gut aufgestellt, um unseren weiteren Aufbau erfolgreich anzugehen“, resümiert Geschäftsführerin Ingeborg Dinkhauser.

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