Die Formel für nachhaltiges Wachstum

Interview mit Marcus Acker, Geschäftsführer der Imhoff & Stahl GmbH

„Unsere Wurzeln reichen bis ins Jahr 1863 zurück, als wir als Chemikalienhandel gegründet wurden“, erzählt Geschäftsführer Marcus Acker, der seit zwölf Jahren im Unternehmen tätig ist und seit zehn Jahren die Geschäftsführung innehat. Seit 1967 ist Imhoff & Stahl offizieller BASF-Vertragspartner, was die hohe fachliche Qualität und das gewachsene Vertrauen in die Unternehmensleistung unterstreicht. Seit 1998 gehört das Unternehmen zur Hugo Häffner Gruppe und profitiert dadurch von einem starken Netzwerk in der Branche.

Chemiekompetenz mit Geschichte und Zukunft

Die Imhoff & Stahl GmbH ist heute auf die Distribution von chemischen BASF-Zwischenprodukten spezialisiert – insbesondere auf Amine, Acetyl- und Carbonylderivate sowie Polyalkohole. Diese finden unter anderem Anwendung in der Bauindustrie, dem Metallsysteme MIM, der Chemischen Industrie, der Klebstoff- und der Kunststoffindustrie, der Schmiermittelproduktion sowie der Farben- und Lackherstellung. Mit über 600 Produkten im Portfolio und einer eigenen Logistikstruktur inklusive 6.200 m2 Lagerfläche sowie mehreren externen Lagern bietet das Unternehmen seinen Kunden maßgeschneiderte, flexible Lösungen – auch bei speziellen Anforderungen.

Trotz ihres Erfolgs steht die Imhoff & Stahl GmbH vor ähnlichen Herausforderungen wie viele Mittelständler: „Gutes Personal zu finden, ist momentan eine der größten Aufgaben. Das wirkt sich direkt auf unsere Produktqualität und Serviceleistung aus“, erklärt Marcus Acker offen. Dennoch bleibt der Geschäftsführer optimistisch – und setzt auf langfristige Perspektiven statt Schnellschüsse. „Wir verstehen uns als verlässlicher Partner mit klaren Werten. Nachhaltigkeit, Partnerschaftlichkeit und Fachkompetenz sind für uns keine Floskeln, sondern gelebte Prinzipien.“

Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Digitalisierung: Prozesse werden kontinuierlich optimiert, künstliche Intelligenz soll künftig eine noch größere Rolle spielen. Eine Mitarbeiterin der Firma absolviert derzeit sogar ein Masterstudium mit KI-Schwerpunkt – ein Beispiel für den gelebten Innovationsgeist des Unternehmens.

Auch beim Thema Nachhaltigkeit zeigt Imhoff & Stahl Verantwortung. Ziel ist es, den CO2-Fußabdruck zu reduzieren – sei es durch effizientere Logistik oder neue Produktentwicklungen. Parallel arbeitet das Unternehmen an einer organischen Erweiterung des Portfolios: Neben chemischen Zwischenprodukten rücken Eisenpulver, Catamold®BASF und Carbonyleisenpulver für die Pulvermetallurgie verstärkt in den Fokus.

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