Für die Kunden die größtmögliche Auswahl

Interview mit Shaker Abder-Rahman, Geschäftsführer von Bora Computer und Geschäftsführer der K&M Computer GmbH

Social Share
Teilen Sie diesen Artikel

„Unsere Vision war von Anfang an, ein möglichst großes Produktspektrum abzudecken und eine professionelle Vor-Ort-Beratung zu gewährleisten“, bestätigt Shaker Abder-Rahman. „Dabei haben wir immer darauf geachtet, auf die Bedürfnisse des Marktes einzugehen.“

Fachkundige Kundschaft

Dieser Markt umfasst sowohl B2B- als auch B2C-Kunden. „Wir bedienen ein fachkundiges Publikum, das ein gewisses Know-how mitbringt“, erklärt Shaker Abder-Rahman. „Echte Computerfreaks kaufen keinen Computer von der Stange, sondern stellen sich ein maßgeschneidertes System zusammen. Dies gilt vor allem für die Gaming Community, die für uns eine wichtige Zielgruppe bildet.“ Mit den Snogard Dragons, dem eigenen E-Sport Werksteam von Snogard Computer in Frechen, konnte Bora Computer in letzter Zeit einige wichtige Turniererfolge verzeichnen. Hier geht es nicht nur um den sportlichen Erfolg, sondern um die Reichweite, die dadurch erzielt wird.

„Der E-Sport ist weltweit bekannt und zu einem ernstzunehmenden wirtschaftlichen Faktor avanciert“, so der Geschäftsführer. „Die großen Stars des E-Sports werden wie die Rockstars gefeiert und die Events werden weltweit mehrere Millionen Mal gestreamt.“

Starkes Wachstum

Bora Computer blickt auf ein ungebrochenes Wachstum zurück, sowohl organisch als auch durch Firmenübernahmen und Fusionen. „Das Ziel war es, Visionen umzusetzen und marktgerecht zu handeln beziehungsweise Trends sowie Bedürfnisse frühzeitig zu erkennen und Verfügbarkeiten in schwierigen Zeiten zu gewährleisten und Präsenz am Markt zu zeigen“, so Shaker Abder-Rahman.

„Das ist uns gelungen. Inzwischen haben wir 22 Einzelhandelsgeschäfte und ein florierendes Onlinegeschäft.“ Die Pandemie habe den Onlinehandel natürlich stark vorangetrieben. Doch der Geschäftsführer bleibt davon überzeugt, dass der Vor-Ort-Verkauf unentbehrlich ist: „Als wir angefangen haben, war der Einzelhandel dominant. Als der Onlinehandel dazukam, haben wir sofort darauf reagiert. Heute erwirtschaften wir nur noch 20% des Umsatzes mit dem stationären Handel. Ich möchte jedoch das Verhältnis ausgewogener sehen. Ich bin mit Herzblut Einzelhändler und bin fest davon überzeugt, dass das Hybrid-Verkaufsmodell das ist, was uns ausmacht. Eine fachkundige Beratung wird immer wichtig sein und kann am besten persönlich durchgeführt werden.“

Nachhaltig in die Zukunft

Durch den Klimawandel und die Ressourcenknappheit kommen weitere Herausforderungen hinzu. „Deswegen sind neue Lösungen gefragt“, bemerkt Shaker Abder-Rahman. „Der Gesetzgeber schafft Rahmenbedingungen mit Datenschutz- und Umweltverordnungen, auf die wir beispielsweise mit Refurbished Devices, also aufbereiteten gebrauchten Geräten, reagieren.“ Das Hauptziel ist jedoch, das Erreichte zu halten. „Wir wollen unseren Standorten und Mitarbeitern in ganz Deutschland eine sichere Zukunft bieten.“

Bewerten Sie diesen Artikel
Tags
Nach themenverwandten Beiträgen filtern
TOP