Geschäfte ohne Grenzen

Interview

„Der Einsteller entscheidet über den zu erzielenden Mindestpreis“, erläutert der Stellvertretende Geschäftsführer Marcus Nissen das System von Autorola. „Ein Ampelsystem gibt ein gelbes Signal an den Bieter, wenn dieser mit seinem Gebot dicht am Mindestpreis liegt. Ist das Signal grün, kann er sicher sein, dass er den Mindestpreis erreicht oder überboten hat. Bei Bedarf bieten wir auch eine Beratung zur Preisfindung.“

Die Lösung für Flotten

Die Business Unit Market Place ist das Geschäftsmodell, das 1996 von der Familie Grøftehauge in Dänemark aufgebaut und 2001 mit der Gründung der deutschen Niederlassung nach Deutschland gebracht wurde.

„Mittlerweile sind weitere Business Units hinzugekommen“, ergänzt Marcus Nissen. „Unter anderem die Business Unit ‘Solutions’. Diese beinhaltet Online-Lösungen im Automobilbereich, insbesondere den Autorola Fleet Monitor für das Flottenmanagement der Kunden. Hiermit bieten wir den Kunden die Möglichkeit, ihre Fahrzeuge zu betreuen, solange sie noch in der Flotte sind, bis hin zur abschließenden Vermarktung der Fahrzeuge. Der Fleet Monitor dient dabei unter anderem auch zur Überwachung der vereinbarten Kilometerlaufleistungen bei Leasingfahrzeugen sowie zur Erfassung eventueller Schäden und der Veranlassung der Reparatur in einer Vertragswerkstatt.“

Voller Service

Die Kunden, in der Regel selbst Autohändler, profitieren am meisten von den Synergien der Unternehmensgruppe, denn sie können sich europaweit alle Fahrzeuge ansehen und darauf bieten. Pro Tag sind um die 1.000 Fahrzeuge im Angebot.

„Es werden ständig neue Produkte und Services hinzukommen“, verspricht Marcus Nissen. „Wir werden jedoch ein reiner Online-Dienstleister bleiben. Wenn physische Services erforderlich sind, werden diese über Partner angeboten. Unser Ziel ist es, dadurch zum Full-Servic- Provider für unsere Kunden zu werden.“

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