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Interview mit Dipl.-Ing. Thomas Peinkofer, und Dipl.-Ing. Michael Reisner, beide Geschäftsführer der AICHELIN Ges.m.b.H.

Wandlung, Transformation und Weiterentwicklung sind sicherlich die Vokabeln, die die Zukunft von AICHELIN bestimmen werden. Zwar werden bestimmte Ofentypen schon seit Jahrzehnten gefertigt und Kammeröfen und Durchstoßöfen sind längst bekannte Referenzanlagen, doch neue Ofentypen und neue innovative Produkte haben sich hinzugesellt.

„Wir müssen bei den Innovationen weiter führend bleiben und uns fragen, wie wir mit Umwandlungen in bestimmten Segmenten, etwa im Bereich Automobil, umgehen wollen“, so Dipl.-Ing. Thomas Peinkofer, der zusammen mit Dipl.-Ing. Michael Reisner seit 2021 die Geschäftsführung des Unternehmens innehat. „Wir sind inzwischen ein internationales Unternehmen und wollen in Europa trotz der verschiedenen Standorte als eine Organisation auftreten. Wir können unsere Stärke als Industrieofenbauer nur dann ausspielen, wenn wir gemeinsam agieren und effektive Produktionskonzepte in den Vordergrund stellen“, so Thomas Peinkofer. Michael Reisner ergänzt: „Dies geschieht durch eine standortübergreifende Führung, eine Durchgängigkeit im Vertrieb sowie durch die operative Abwicklung als Einheit.“

Erfolg mit #jakob

Derzeit befasst sich AICHELIN intensiv mit der Reduktion des CO2-Ausstoßes in der Wärmebehandlung – einem Thema, das gleichzeitig neue Chancen und Möglichkeiten am Markt eröffnet. „Wir sind einer der größten Wärmebehandlungserzeuger weltweit und stellen uns der spannenden Transformation, die sowohl Produkte als auch Standorte betrifft. Wir wollen unsere Vorreiterrolle weiter ausbauen“, so Thomas Peinkofer.

Derzeit geht das Unternehmen von einer positiven Entwicklung aus. Der Auftragseingang beim Neuanlagengeschäft ist sehr gut und auch im Service hat sich AICHELIN ein Polster erarbeitet, um weiter zu wachsen und noch profitabler zu werden. „Wir strecken die Fühler nach neuen Produkten aus, Stichwörter sind hier E-Mobilität und Dekarbonisierung, doch auch bei eigenen Anlagen wollen wir nachhaltiger werden“, sagt Michael Reisner. Hierbei spielt der digitale Instandhaltungsassistent namens #jakob eine wichtige Rolle: „Mit KI-basierter Überwachung des Anlagenzustands und vorausschauender Wartung lassen sich Stillstandszeiten minimieren. Erforderliche Ersatzteile lassen sich durch die fotografische Objekterkennung schnell identifizieren und können direkt bestellt werden. Mit #jakob sind wir hier wieder einmal Vorreiter“, erklärt Thomas Peinkofer.

Blick nach vorn

AICHELIN verbindet Vergangenheit und Zukunft: Hohe Kontinuität, finanzielle Stabilität und technologische Stärke sowie die erforderliche Weitsicht, um das Portfolio im Hinblick auf neue Branchen und Anwendungsfelder weiterzuentwickeln und so erfolgreich in die Zukunft zu schauen.

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