Vernetzte Backtechnik, intelligente Planung und neue Produktideen prägen die südback 2026 in Stuttgart. Die ersten beiden Messetage am 24. und 25. Oktober zeigen, wie unterschiedlich Unternehmen auf Personalengpässe und wirtschaftlichen Druck reagieren. In Gesprächen mit Wirtschaftsforum wird deutlich: Moderne Technik eröffnet neue Möglichkeiten. Ihr Erfolg hängt jedoch ebenso von handwerklicher Kompetenz, unternehmerischen Entscheidungen und verlässlichen Partnerschaften ab.
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Wer weniger Steuern zahlt, hat nicht zwangsläufig mehr Vermögen. Besonders bei Kapitalanlagen können steuerliche Vergünstigungen den Blick auf wirtschaftliche Risiken verstellen. Eine Beispielrechnung zeigt, wie selbst eine Steuerersparnis von 40.000 Euro mit einem finanziellen Verlust einhergehen kann.
Fast acht Prozent Dividendenrendite und ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von gut fünf machen Petrobras für Einkommensinvestoren interessant. Doch der brasilianische Ölkonzern unterscheidet sich in einem entscheidenden Punkt von vielen westlichen Wettbewerbern: Der Staat kontrolliert die Stimmrechtsmehrheit und beeinflusst damit auch die Verwendung der Unternehmensgewinne.
Innovation im Mittelstand entsteht selten im Labor. Häufiger entsteht sie dort, wo ein Betrieb einen wiederkehrenden Reibungsverlust im Tagesgeschäft beseitigt. Die Echtzeit-Ortung von Fahrzeugen ist dafür ein anschauliches Beispiel. Die Technologie ist ausgereift, sie wirkt unmittelbar auf Disposition, Kundenservice und Kostenkontrolle und lässt sich auch ohne eigene IT-Abteilung einführen.
Auf dem Firmendach ist Platz, hinter der Werkshalle liegt eine ungenutzte Wiese. Doch zwischen einer geeigneten Fläche und einer stromerzeugenden Anlage liegen etliche Entscheidungen. Und nur, wer die richtige Reihenfolge wählt, erspart sich teure Umwege.
Drei Tage lang zeigte die NVIDIA GTC Berlin, wie künstliche Intelligenz den Schritt vom Rechenzentrum in die Werkhalle macht. Der Beitrag ordnet die wichtigsten Entwicklungen ein, von vorgefertigten KI-Fabriken über Energie und Sicherheit bis zu humanoiden Robotern bei Audi und den Ergebnissen der Deloitte Physical AI Study 2026, und zeigt, wie Unternehmen den Einstieg schaffen.
Die globale Industrie durchläuft seit Jahrzehnten einen tiefgreifenden Strukturwandel. Statt einfacher mechanischer Prozesse dominieren heute hochkomplexe Systeme das Bild moderner Fabrikhallen. Diese Entwicklung wird vor allem durch den stetigen Wunsch nach mehr Effizienz, einer höheren Fertigungsqualität und der Flexibilisierung von ganzen Prozessketten angetrieben. Maschinen werden zunehmend miteinander vernetzt, wodurch ein digital gesteuerter Produktionsablauf entsteht, der auf sich wandelnde Marktanforderungen zeitnah reagieren kann.
Ein Elektrotechniker Ende 40, der nie zuvor ein Video produziert hatte, startet einen Kanal über mangelhafte Elektroarbeiten, und kurz darauf geht dieser Kanal viral. Mit Glück hat das wenig zu tun, viel dagegen mit einer sorgfältig getroffenen Themenwahl. Genau dort setzt das Coaching „Erfolgskanal“ an: Bevor ein Kanal entsteht, wird die Nische ausgewählt.
Versorgung endet heute selten an der Tür einer einzelnen Einrichtung. Patienten wechseln zwischen Hausarzt, Facharzt, Klinik, Pflege und digitalen Angeboten. Jede dieser Stationen erzeugt Daten, Termine und Entscheidungen, die an anderer Stelle gebraucht werden. Damit rückt ein Bereich in den Mittelpunkt, der lange als reine Verwaltung galt: das Praxismanagement als Schnittstelle zwischen Patient, Team und übrigem Versorgungssystem.
Der Fachkräftemangel im Handwerk gehört 2026 zu den drängendsten wirtschaftlichen Fragen im Mittelstand. Viele Betriebe haben volle Auftragsbücher, können aber nicht alle Anfragen annehmen. Gleichzeitig steigen die Kosten für Material, Energie und Fahrzeuge. Die naheliegende Antwort wäre, mehr Personal einzustellen. Doch genau das gelingt vielen Inhabern nicht, weil geeignete Bewerber fehlen und offene Stellen lange unbesetzt bleiben. Damit verschiebt sich der Blick auf eine andere Stellschraube: die eigene Organisation.
Am Workshop-Tag der NVIDIA GTC Berlin am 20. Oktober 2026 arbeitet jede teilnehmende Person in einem eigenen virtuellen KI-Rechenzentrum, mit echten Befehlen und ohne Betriebsrisiko. Fehler bleiben dabei folgenlos und werden zur Lernerfahrung. Dasselbe Prinzip des Lernzwillings lässt sich auf Fabriken, Roboter und KI-Assistenten übertragen. Der Beitrag zeigt anhand von Lernforschung, europäischer KI-Verordnung und Studien zur Trainingswirksamkeit, warum das Üben im digitalen Zwilling klassische Schulungen sinnvoll ergänzt. Er erklärt außerdem, wie Unternehmen den Lernerfolg messen und mit einem kleinen Pilotprojekt einsteigen.
Frankreichs Schuldenprobleme werfen eine grundsätzliche Frage auf: Sollte Deutschland seine vergleichsweise hohe Kreditwürdigkeit ausschließlich zur Begrenzung der Staatsverschuldung nutzen? Ein ungewöhnlicher Vorschlag sieht vor, mit zusätzlichen Krediten produktive Vermögenswerte im europäischen Ausland zu erwerben.
Japan hebt seinen Leitzins auf den höchsten Stand seit 31 Jahren. Was zunächst wie eine nationale geldpolitische Entscheidung aussieht, könnte internationale Folgen haben. Denn über Jahrzehnte haben Investoren günstige Yen-Kredite genutzt, um weltweit Kapital anzulegen. Nun verändern sich die Bedingungen für diese Geschäfte.
35,1 Prozent der Befragten einer Schuhcenter-Umfrage haben Schuhe bereits im Laden anprobiert oder sich dort beraten lassen und anschließend online gekauft. Unter den 18- bis 29-Jährigen liegt der Anteil bei 56 Prozent. Für den Schuhhandel stellt sich damit die Frage, wo der Kontakt mit einem Produkt entsteht und wer am Ende den Kauf abschließt. Fast zwei Drittel würden bei gleichen Preisen häufiger im Geschäft einkaufen.