Heizung Subvention – ökologisch konsequent heizen

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Solaranlagen auf dem eigenen Dach oder Heizen mit nachwachsenden Brennstoffen sind aktuell für viele Hausbesitzer, aber auch Unternehmen ein Thema. Die Heizung Subvention bietet hier zwar einen wichtigen Anreiz, aber das günstige Heizen und der Umweltfaktor sind weitere Vorteile. Dabei hört das ökologische Vorgehen bei großen Unternehmen allerdings nicht beim Heizen auf, sondern wird auch bei der Produktion im Betrieb umgesetzt.

Subvention der Heizung – ökologisch interessant auch für Unternehmen

Ökologische Handeln ist aufgrund der Heizung Subvention nicht nur für private Wohnungseigentümer interessant, sondern auch für Unternehmen. Und das gleich in zweierlei Hinsicht – durch den Einsatz günstiger ökologischer Heizungen sowie durch die Produktion derselben. Warum das so ist, erklärt Moritz Ritter.

Die Ritter Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG, ein Unternehmen der Ritter Gruppe, die vor allem durch die Ritter-Schokolade bekannt ist, setzt mit der Marke Paradigma schon lange auf Solarthermie. Bereits vor 30 Jahren, als noch nicht von einer Heizung Subvention die Rede war, beschäftigte sich Alfred Ritter nach dem Reaktorunfall in Tschernobyl mit erneuerbaren Energien.

Wie Moritz Ritter im Interview mit Wirtschaftsforum erklärt, benötigt das Unternehmen mehr als die Hälfte der produzierten Energie für Wärme, weitere 25% für den Verkehr und 2% für Strom. Unter der Marke Paradigma kann das Unternehmen verschiedene Produkte anbieten, die für eine energieeffiziente Heizmethode notwendig sind. Sie können aufgrund der Heizung Subvention bei der Anschaffung außerdem bezuschusst werden.

Heizung Subvention – Förderung für unterschiedliche Anlagen

Egal, ob Pellet- oder Gasheizung, Solaranlagen oder Vakuumröhren-Kollektoren – das Portfolio ist groß und kann durch Heizung Subventionen finanziert werden. Interessant für Verbraucher sind neben der Subvention der Heizung vor allem der modulare Aufbau sowie die immer ausgefeiltere Regelungstechnik, durch die sich die Anlagen über Apps oder Smart Home leicht bedienen lassen.

Allerdings sind die neuen Heizungsmöglichkeiten nicht nur für Hausbesitzer und Unternehmen wichtig, sondern auch für Kommunen oder Einrichtungen wie Stadtwerke profitabel. In diesen Bereichen rentieren sich moderne und professionelle Großanlagen. Zudem können auch Kommunen eine Heizung Subvention erhalten.

Mietwohnungsbesitzer müssen eigene Interessen und die der Mieter in Einklang bringen.

Besonders für Vermieter ist die Frage nach einer effizienten Heizung wichtig. Der Vermieter bekommt zwar eine Heizung Subvention und kann die Heizkosten später auf die Mieter umlegen, aber die Mieter achten bei der Wahl der Wohnung auch auf die entstehenden Nebenkosten. Wer als Vermieter also eine Heizung Subvention in Anspruch nimmt und gleichzeitig günstige Nebenkosten offerieren kann, bringt die Interessen beider Parteien optimal in Übereinstimmung.

Bisherige beliebte Heizungen, die per Heizung Subvention ausgetauscht werden sollen: Gas und Öl

Die erste Wahl für eine Heizung war bisher stets die günstige Ölheizung, die mit moderner Ausstattung auch zuverlässig arbeitet, die aber per Gesetz ab 2026 nicht mehr eingebaut werden darf. Als Anreiz zum Austausch der Ölheizung locken Heizung Subventionen mit höheren Fördersummen als beim Austausch einer Gasheizung. Die Förderung sieht hierbei eine Erstattung von rund 45% der Investition, die auf maximal 60.000 Euro begrenzt ist, vor.

An zweiter Stelle der beliebten Heizungen steht die Gasheizung, die nicht nur günstig ist, sondern derzeit als Hybridsystem noch förderfähig. Neue Gasheizungen mit moderner Technologie sind in der Lage, rund 30% effizienter zu arbeiten als ihre Vorgänger.

Wärmepumpe Subvention – Wärmepumpen sind beliebt wie noch nie

Neben Gas- und Ölheizung sind noch weitere Heizungstrends bereits in Nutzung. Dazu gehören: • Heizungsleasing über das sogenannte Wärmecontracting für Hauseigentümer und gewerbliche Vermieter (hier erhält nur der Anbieter die Heizung Subvention!). • Pelletheizung, die in der Anschaffung etwas teurer ist, aber dafür mit günstigeren Brennstoffpreisen punkten kann (Nachteil ist der hohe Platzverbrauch für die Lagerung der Pellets). • Solarthermie-Anlage: diese Anlage sorgt gleichzeitig für Energie und Heizwärme, lässt sich aber nicht in jedem Gebäude unterbringen. (Da mit Solarenergie nur 30 – 50% Einsparungen erzielt werden können, ist eine zusätzliche Heizmethode wie Pelletheizung oder Wärmepumpe notwendig). • Blockheizkraftwerke: Hier werden ebenfalls Strom und Heizwärme gleichzeitig gewonnen, diese Anlagen sind jedoch bisher vorrangig in größeren Anlagen eingesetzt. (Auch hier ist bei großem Bedarf eine zweite Heizmethode sowie der übliche Netzstrom zusätzlich notwendig).

Besonders beliebt ist die Wärmepumpe, da sie fast CO₂-neutral arbeitet und für sie eine Heizung Subvention möglich ist. Zur Auswahl stehen hier Sole-Wasser-Wärmepumpen und Luft-Wasser-Wärmepumpen. Ihr Einsatz hängt vor allem vom Gebäudezustand ab und lässt sich vorrangig in Neubauten mit Fußbodenheizungen oder großen Flachheizkörpern realisieren.

Förderprogramme von Bund und Ländern

Eine Heizung Subvention gibt es in Deutschland auf Antrag beim BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) und im Rahmen des Co2-Gebäudesanierungsprogramms der KFW. Dies gilt für Neubauten und bestehende Gebäude. Alle förderfähigen Anlagen, wichtige Hinweise zum Antrag der Heizung Subvention und den erstattungsfähigen Kosten sind auf der Webseite des BAFA aufgeführt. Seit 2021 ist die Heizungsförderung im BEG Gesetz (Bundesförderung für effiziente Gebäude) geregelt und auch 2022 gültig.

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