Man muss sich das mal vorstellen: 1995 fangen die in einem ehemaligen Kinderzimmer an. Vier Leute, eine Garage, der pure Wille. Heute, 30 Jahre später, stehen sie da mit 20 Mitarbeitern und einem Millionenumsatz. Holger Putze ist ein Mann, der die Ärmel hochkrempelt. Und da stellt sich doch die fundamentale Frage: Wie navigiert man ein mittelständisches Unternehmen heute eigentlich noch sicher durch dieses unübersichtliche Dickicht aus EU-Richtlinien, Kältemittelverboten und Heizungsgesetzen?
Interviews
Wir nehmen Wirtschaft persönlich.
In der Kälte liegt die Kraft – Ein Macher zwischen Tradition und Moderne
Gerüche sind selten plakativ – aber immer präsent. In Industrieparks, Kläranlagen, auf Deponien oder Asphaltwerken entscheiden sie oft über Akzeptanz, Genehmigungen und Investitionsentscheidungen. Die Biothys GmbH aus Willstätt hat genau dieses Phänomen zum Kerngeschäft gemacht. Im Gespräch erläutert Michael Luccisano, wie das Unternehmen systematisch ein Problem löst, das viele Produktions- und Prozessverantwortliche lange unterschätzt haben.
Der Food-and-Beverages-Markt steht vielfach im Zentrum der Aufmerksamkeit, wenn Verpackungsmaterialien im Hinblick auf ihre Nachhaltigkeitsbilanz weiter optimiert werden sollen. Der multinationale Sabert-Konzern hält hierfür spannende Lösungen bereit, die er gemeinsam mit seinen Kunden konsequent weiterentwickelt.
Von technischen Sonderbauteilen bis zu anspruchsvollen Handschuhsystemen für Pharma und Arbeitsschutz: Seit 1982 entwickelt und fertigt die Jung Gummitechnik GmbH in Einhausen hoch spezialisierte Lösungen aus Gummi und Elastomeren. Dabei verbindet der Nischenanbieter Manufakturkompetenz mit moderner Automatisierung. Die Anforderungen an die Produkte sind hoch – denn es geht nicht nur um Funktion, sondern insbesondere um Sicherheit.
Die Energie- und Versorgungsbranche befindet sich im größten Wandel ihrer Geschichte. Die Energiewende, steigende Regulierung, Digitalisierung und veränderte Kundenansprüche stellen Stadtwerke vor enorme Herausforderungen. Als kommunale Infrastrukturunternehmen gelten sie als entscheidende Treiber der regionalen Transformation. Ein Beispiel dafür ist die Stadtwerke Ramstein-Miesenbach GmbH, die mit breitem Portfolio, wirtschaftlicher Stabilität und klarer Zukunftsagenda die Versorgung der Verbandsgemeinde sichert.
Die HW Foods GmbH aus Gründau hat eine lange Tradition im Bereich griechischer und zypriotischer Molkereiprodukte. Im Gespräch mit Wirtschaftsforum berichtet der Geschäftsführer und Inhaber Louis Weber, wie gute Beziehungen zu Aldi und Lidl das Unternehmen groß gemacht haben und welche Herausforderungen der Markt, der von Preisdruck, Mengenrisiken, Großkunden – und zeitweise von Tierseuchen – geprägt ist, mit sich bringt.
Die WEAT Electronic Datenservice GmbH aus Düsseldorf zählt zu den wichtigsten Payment- und Datendienstleistern der Mobilitätsbranche. Seit Jahrzehnten prägt das Unternehmen Tankstellenprozesse in Deutschland. Die zunehmende Digitalisierung und die Mobilitätswende eröffnen dem Unternehmen neue Chancen.
Seit Jahrzehnten unterstützt die Friedrich Kraft GmbH ihre Kunden mit Ersatzteilen für Pkw, Lkw, Busse und weitere Fahrzeuge in Erstausrüsterqualität. Trotz des Wachstums der E-Mobilität sieht Geschäftsführer Max Enno Kraft weiterhin starkes Potenzial für den Aftermarket im Verbrennergeschäft. Im Interview mit Wirtschaftsforum erläuterte er seine Strategie für den Aftermarket, vor allem auch durch weiterhin starkes Potenzial im Bereich der Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor sowie Hybridfahrzeuge.
Wenn Bauteile fehlen, Produktionslinien stocken oder Termine nicht verschiebbar sind, entscheidet jede Minute. Zeitkritische Sonderlogistik ist das Spezialgebiet der HTL Transportlogistik GmbH in Mülheim an der Ruhr. Das von Hilmar Heubach vor 30 Jahren gegründete Unternehmen ist einer der führenden europäischen Anbieter und Teil des Partner-Netzwerks. Ob national oder europaweit – HTL steht für schnelle Transporte ohne Kompromisse.
Hybrid statt Hauruck: Wenn Pragmatismus klimafreundlich wird
Die Wärmewende findet nicht in Strategiepapieren statt, sondern im Heizungskeller. Steigende Energiepreise, neue gesetzliche Vorgaben, kommunale Wärmeplanung und eine Flut an Schlagworten von Wärmepumpe bis Wasserstoff haben viele Eigentümer verunsichert – und Entscheidungen eher verzögert als beschleunigt. Gleichzeitig ist der Handlungsdruck real: Millionen Heizungen sind veraltet, Sanierungen werden komplexer, Fachkräfte knapper und Investitionen teurer. Gefragt sind deshalb Lösungen, die Klimaziele ernst nehmen, aber die Realität im Bestand nicht ausblenden: bezahlbar, schrittweise erweiterbar und technisch verlässlich. Solche bietet die Oberhessische Gasversorgung GmbH.