Die Digitalisierung wird nicht von ängstlichen Kaninchen und vorsichtigen Mäusen umgesetzt, sondern von mutigen Menschen. Was trivial klingen mag, ist für Dr. Jens-Uwe Meyer die zentrale Voraussetzung, um ein digitaler Gewinner zu werden. Das gilt für einzelne Personen genauso wie für Unternehmen. Wirtschaftsforum hat sich mit ihm über sein neues Buch, digitale Schaumschläger und die typische German Angst-Falle unterhalten.
Interviews
Wir nehmen Wirtschaft persönlich.
Digitale Schaumschläger bringen lediglich viele Buzzwords, aber wenig Ideen
Frische Früchte, knackiger Salat, prächtige rote Rosen – auf den Außenseiten der Lkw prangen die Produkte, die im Inneren, sicher verstaut, transportiert werden. Mit diesem Blickfang auf der Straße ist der Müller Transporte GmbH ein Außenauftritt gelungen, der im Gedächtnis bleibt. Das serviceorientierte Familienunternehmen aus dem österreichischen Wiener Neudorf legt neben Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit viel Wert auf eine positive visuelle Kommunikation und hat es so unter die führenden Logistikunternehmen des Landes geschafft.
Sie ist mit Gesprächen über die Automobilwelt aufgewachsen, denn schon ihr Vater hat für einen deutschen Automobilkonzern in Südafrika gearbeitet. Seit mehr als 25 Jahren ist Ursula Wingfield selbst in der Branche tätig und leitet als Vorsitzende der Geschäftsführung die Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH, einen zum BMW-Konzern gehörenden Business Mobility-Dienstleister aus München.
Es gibt nicht viele Unternehmen, die nicht mit der Mode gehen und trotzdem langfristig erfolgreich sind. Das Studio F. A. Porsche gehört definitiv dazu. Anstatt kurzfristigen Trends hinterherzulaufen, strebt die Designagentur nach der perfekten Symbiose von Form und Funktion. Das gilt, seitdem Prof. Ferdinand Alexander Porsche Anfang der 1960er-Jahre das Design des legendären Porsche 911, dem Sportwagen schlechthin, entwickelte – und daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern.
Hähnchen und Currywurst waren die Bestseller, mit denen sich die Imbisskette Kochlöffel deutschlandweit bereits in den 1960er-Jahren einen Namen machte. Heute hat sich das Unternehmen mit Sitz in Lingen, unter der Leitung der zweiten Familiengeneration zu einem modernen Imbiss entwickelt der ein qualitativ hochwertiges und breit gefächertes Produktsortiment anbietet.
Es war ein TV-Ereignis der Extraklasse – ‘Babylon Berlin’, die deutsche TV-Produktion, die Millionen Zuschauer in das Berlin der 1920er-Jahre entführte und mit renommierten Preisen überschüttet wurde. Der legendäre Tanzpalast ‘Moka Efti’, verruchter Mittelpunkt vergnügungssüchtiger Berliner, die ihrem tristen Alltag entfliehen wollten, spielte dabei eine besondere Rolle. Das Moka Efti gab und gibt es tatsächlich. Heute ist es kein glamouröses Kaffeehaus mehr, sondern eine exklusive Kaffeemarke. Vertrieben wird sie von der S.A.C.C.A. aus Mendrisio.
Inspizieren und Testen mit der Erfahrung von mehr als 190 Jahren
Rund 190 Jahre zurück reicht die Unternehmensgeschichte von Bureau Veritas. Die Inspectorate Deutschland GmbH ist seit 2010 ein Teil von dieser Erfolgsgeschichte. Seither hat sich das Unternehmen mit seinen verschiedenen Kompetenzen einen hervorragenden Ruf als unabhängiger und technisch exzellenter Dienstleister für die verschiedenen Industriezweige erarbeitet.
Die Kast Baubedarf GmbH hat in diesem Jahr mehr als einen Grund zum Feiern. Der offizielle Anlass ist das 50-jährige Firmenjubiläum. Das Unternehmen blickt aber auch auf 18 überaus erfolgreiche Jahre zurück. Ein neuer Standort, ein größerer Kundenkreis, mehr Mitarbeiter und ein rapide steigender Umsatz: Die Firma kann eine durch und durch positive Entwicklung verzeichnen. Und die Geschäftsführung ist mehr als bereit, sowohl Mitarbeiter und Kunden als auch die Ärmsten der Armen an diesem Erfolg teilhaben zu lassen.
Bis heute ist der mittlerweile 85-jährige Seniorchef täglich im Familienbetrieb und kümmert sich um Banken und Finanzierungen sowie Investitionen der ELHA-MASCHINENBAU Liemke KG aus Hövelhof in der Nähe von Paderborn, einem Hersteller von Bearbeitungszentren, Sondermaschinen und Fertigungsmodulen. „Er will weitermachen bis er umfällt“, sagt sein Sohn, Christof Liemke, Mitglied der Geschäftsleitung, mit einem Augenzwinkern. „Ich glaube aber, dass er eher umfällt, wenn er aufhört.“
Oft wird von Unternehmen behauptet, dass der Name Programm sei. Im Fall der Vitrulan Holding GmbH ist dies tatsächlich zutreffend. Der Firmenname setzt sich zusammen aus Vitrum (lt. Glas) und Lana (lt. Wolle) und umschreibt damit treffend die Kernkompetenz des traditionsreichen Betriebs: die Verarbeitung von textilem Glas zu hochwertigen Geweben oder Gittern für Tapeten und viele andere Produkte.