„Man stellt sich Ticketing oft sehr einfach vor“, sagt Jannusch Frontzek, Geschäftsführer und Gesellschafter der ticket i/O GmbH in Köln. „Aber es wird schnell komplex, sobald Zusatzleistungen, Zeitfenster oder Besucherströme ins Spiel kommen.“ So steht ticket i/O für eine umfassende digitale Dienstleistung: ein ganzheitlicher Ansatz vom Verkauf bis zum Einlassmanagement, der Veranstalter partnerschaftlich begleitet und ihnen Kontrolle sowie Flexibilität ermöglicht.
Interviews
Wir nehmen Wirtschaft persönlich.
Globale Lieferketten neu denken, Kundenbeziehungen beleben und Wachstum mit Augenmaß gestalten: Die TaiGer Deutschland GmbH positioniert sich als verlässlicher Partner für Unternehmen, die Kunststoffspritzguss, Druckguss, Silikonlösungen, elektronische Komponenten und ganze Baugruppen aus einer Hand suchen. Seit Oktober 2025 steht Jörg Gutsche als Geschäftsführer an der Spitze des Deutschlandgeschäfts. Im Interview spricht er über seinen ungewöhnlichen beruflichen Weg, die besondere Stärke der internationalen Unternehmensstruktur und darüber, warum TaiGer heute mehr sein will als ein reiner Vertriebspartner: nämlich eine belastbare Brücke zwischen Asien und Europa.
Renaissance der Ingenieurskunst – vom Entscheiden statt Reagieren
Die deutsche Industrie steckt im Wandel – Lieferketten stocken, Regularien explodieren, KI verändert alles. Wer in dieser Gemengelage nicht nur berät, sondern wirklich mitgestaltet, braucht mehr als Methodenkompetenz. Die newboxes GmbH vom Bodensee hat sich als Partner für industrielle Entscheidungen positioniert, der Strategie und Technologie in einem Atemzug denkt. Gründer und Geschäftsführer Suwi Murugathas nennt das die Renaissance der Ingenieurskunst.
Mit seinen vielfältigen digitalen Werbemittel- und Logistiklösungen hat sich Prowerb in den letzten Jahren zum umfassenden Marketing Services-Anbieter weiterentwickelt. Dass viele Kunden angesichts der gesamtwirtschaftlich bedingten Investitionszurückhaltung derzeit genau sondieren, wie sie bei ihren Marketingaktivitäten die größtmögliche Wirkung erzielen können, kommt seinem Unternehmen dabei nachhaltig zugute, wie Geschäftsführer Sebastian Noy im Interview mit Wirtschaftsforum erklärte.
Auf Kurs Zukunft: Infrastruktur ganzheitlich denken, planen, umsetzen
Eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur ist Rückgrat einer funktionierenden Wirtschaft und Voraussetzung für nachhaltige Mobilität. Vor diesem Hintergrund verfolgt die PBVI Planung Bauüberwachung Vermessung für Infrastruktur GmbH mit Sitz in Berlin das Ziel, entsprechende Projekte durchgängig zu begleiten. Unter der Leitung von Falko Griesert ist das Unternehmen bundesweit als Spezialist für den Bereich Bahn tätig.
Das SOMA Caravaning Center Bremen hat sich in den letzten Jahren vom reinen Händler von Campern und Reisemobilen zum ganzheitlichen Partner seiner Kunden weiterentwickelt und bietet in diesem Zuge inzwischen auch umfangreiche Service- und Beratungsleistungen an. Geschäftsführerin Sandra Tüter verriet im Interview mit Wirtschaftsforum, was vom Camping-Boom der Coronazeit noch übrig ist und wie sie ihr Unternehmen für die Zukunft aufstellen möchte.
Wer über die Zukunft des Gesundheitswesens spricht, spricht meist über Digitalisierung, künstliche Intelligenz und Vernetzung. Für die VISUS Health IT GmbH aus Bochum sind das jedoch keine Schlagworte, sondern der Kern des Geschäftsmodells. Das Unternehmen entwickelt Lösungen für die radiologische Bildgebung, das Management medizinischer Inhalte und die Digitalisierung der Patientenakte. Im Gespräch macht Geschäftsführer Andreas Kaysler deutlich, warum technologische Innovation im Gesundheitswesen nur dann Wirkung entfaltet, wenn sie sich konsequent an den realen Abläufen in Kliniken und Praxen orientiert.
Die Energiewende stellt kommunale Versorger vor einen tiefgreifenden Umbruch: Bewährte Geschäftsmodelle geraten unter Druck, zugleich entstehen neue Chancen für nachhaltige Energie- und Infrastrukturkonzepte. Die Stadtwerke Göttingen AG nutzt diesen Wandel aktiv, baut ihr Portfolio aus und setzt konsequent auf erneuerbare Energien. Welche strategischen Weichen gestellt wurden und welche Rolle Fernwärme, Mobilität und digitale Angebote spielen, erläutert Vorstandsmitglied Dr. Gerd Rappenecker im Gespräch.
Wer durch historische Städte geht, sieht oft nur die Fassade. Dahinter beginnt die eigentliche Arbeit – komplex, unvorhersehbar, manchmal riskant. Silvio Kunze kennt diese Realität seit Jahrzehnten. Im Gespräch wird schnell klar: Hier spricht jemand, der Bau nicht als Routine versteht, sondern als tägliche Herausforderung. Und als Handwerk, das Haltung braucht.