Viele Straßen und Brücken in Deutschland sind marode, und auch zahlreiche Gebäude haben das Ende ihrer Lebensdauer erreicht. Hier kommt das Unternehmen von Gerd Manns ins Spiel, das sich auf vielfältige Abbruch- und Recyclingarbeiten spezialisiert hat. Wie er die aktuelle Marktlage einschätzt und welche Lehren die Behörden seiner Erfahrung nach aus der Coronapandemie ziehen könnten, verriet er im Interview mit Wirtschaftsforum.
Interviews
Wir nehmen Wirtschaft persönlich.
Unter Straßen, Gebäuden und Betriebsgeländen verbirgt sich eine Infrastruktur, die meist erst dann Aufmerksamkeit bekommt, wenn Probleme akut werden. Im Gespräch erläutert Florian Reinhardt von Norva24 Deutschland in Berlin, warum der Blick in den Untergrund so viel über Sanierungsbedarf, Werterhalt und die Zukunftsfähigkeit von Kommunen, Unternehmen und privaten Immobilien verrät – und weshalb gerade dort ein Markt mit großer Perspektive entsteht.
Was 1992 als einfaches Surfcamp begann, ist heute ein vielseitiges Ferienresort an der Ostsee. Die Feriendorf und Surfschule Pepelow GmbH verbindet Wassersport, Urlaub und mediterranes Ambiente zu einem Angebot für Familien, Gruppen und Aktivurlauber. Geschäftsführer Olaf Winkelmann hat die Anlage über mehr als drei Jahrzehnte Schritt für Schritt weiterentwickelt. Dabei setzt er nicht auf stetiges Größenwachstum, sondern auf Qualität, persönliche Erlebnisse und ein bewusst faires Preis-Leistungs-Verhältnis – selbst bei hoher Nachfrage.
Seit 1979 entwickelt die Nearchimica S.r.l. chemische Lösungen für die Textilindustrie. Das Unternehmen aus Legnano begleitet seine Kunden nicht nur mit Produkten, sondern auch mit anwendungstechnischem Know-how. Roberto Camera Magni, Gesellschafter und CEO, spricht über Internationalisierung, Nachhaltigkeit und technische Beratung.
Seit sechs Jahrzehnten begleitet HLS SACHA die industrielle Automatisierung – von den ersten Konstruktionen am Reißbrett bis zur digital geplanten Roboteranlage. Heute befindet sich das Unternehmen selbst mitten in einer Transformation: Automotive bleibt wichtig, doch neue Branchen, Robotik und KI sollen zusätzliche Perspektiven eröffnen. Dabei setzt HLS auf Erfahrung, internationale Ressourcen und eine bewusst persönliche Unternehmenskultur.
Die FRIWO Gerätebau GmbH aus Ostbevern bei Münster stellt seit vielen Jahrzehnten Stromversorgungs- und Ladelösungen für verschiedenste Industriezweige her – von Medical bis E-Mobility. Wie sich das Unternehmen auch in gesamtwirtschaftlich turbulenten Zeiten gegen asiatische Wettbewerber durchsetzen kann und in welchen Marktsegmenten sie das stärkste Wachstumspotenzial sieht, verriet Geschäftsführerin Ina Klassen im Interview mit Wirtschaftsforum.
Das alteingesessene Osnabrücker Elektroinstallationsunternehmen Elektro Gartmann tritt heute mit einem breiten Leistungsspektrum im Markt auf, das sich auch auf Themenfelder wie die Sicherheits- und Kommunikationstechnik sowie erneuerbare Energien und Ladeinfrastruktur erstreckt. Geschäftsführer Axel Gartmann verriet im Interview mit Wirtschaftsforum, wie ihm dieser konsequente Ausbau der Kernkompetenzen fachlich und unternehmerisch gelungen ist.
Maschinen reden nicht, sie kommunizieren. Und zwar rund um die Uhr, in Sekunden und über unterschiedliche Netzwerke hinweg. Damit das zuverlässig funktioniert, setzt die Industrie auf leistungsfähige Kommunikationstechnologien. Markführer auf diesem Gebiet ist die Hilscher Gesellschaft für Systemautomation mbH. Mit seinen Lösungen sorgt das Unternehmen dafür, dass Maschinen, Anlagen und Cloud-Anwendungen nahtlos zusammenarbeiten und Produktionsprozesse effizient, sicher und zukunftsfähig bleiben.
KI verändert die Unternehmensberatung rasant. Routinen lassen sich automatisieren, Wissen ist jederzeit verfügbar und neue Werkzeuge entstehen in immer kürzeren Zyklen. Für Matthias Röser von BearingPoint lautet die entscheidende Frage deshalb nicht, ob Unternehmen KI einsetzen, sondern wie schnell sie lernen, ihre Organisation an den Wandel anzupassen.
„Vertrauen kann nicht einfach über die Onlinewelt entstehen“
Elektronik wird intelligenter, Entwicklungszyklen werden kürzer und der Kostendruck wächst. Die STEINEL Solutions AG in Einsiedeln gehört zur STEINEL-Gruppe mit Hauptsitz im ostwestfälischen Herzebrock-Clarholz. Während die Gruppe europaweit Entwicklungs- und Produktionsstandorte betreibt, positioniert sich die Schweizer Gesellschaft als Innovations- und Engineering-Hub für kundenspezifische Elektronik-, Sensorik- und Fertigungslösungen. CEO Marco Lang erklärt, warum Vertrauen dabei zum Wettbewerbsfaktor wird und welche Rolle der neue Alpine Innovation Hub spielt.