Starke Marken: „Die Kraft der Frauen sehen lassen!“

Interview mit Karel Verlinde, CEO der Van de Velde NV

„Wir richten unsere Aufmerksamkeit immer auf die Kundinnen“, verspricht Karel Verlinde, CEO der Van de velde NV. „Und das gilt gleichermaßen für Passform, Fashion und Qualität. Das ganze Team geht gerne auch die Extrameile, ist authentisch, unternehmend und lösungsgerichtet.“ Dass die Kundinnen das auch so sehen, zeigt der Erfolg des Unternehmens mit den drei Marken Primadonna, Marie Jo und SARDA. Van de Velde entwickelt, produziert und vertreibt ausschließlich Kleidung, die Frauen auf der Haut tragen. „Unsere Premiumprodukte bieten einen Mix aus Unterwäsche und Lingerie“, erläutert Karel Verlinde. „Mit unseren drei Brands sprechen wir unterschiedliche Zielgruppen an.“ Bei Primadonna liegt der Fokus auf Unterstützung und guter Passform. Die Modelle für Frauen ab 25 Jahren sind farbenfroh, der Stil reicht von minimalistisch bis traditionell. Marie Jo hat sich als Feelgood-Marke etabliert, ist wie eine gute und vertraute Freundin mit positiver Energie. SARDA ist das Brand für Frauen, die sich etwas trauen – etwas gewagt, mit starker DNA und in Richtung Cool Business Women.

Multichannel-Vertrieb

Die Geschichte von Van de Velde reicht zurück bis in das Jahr 1919, als Achiel und Margaret Van de Velde die Firma gründeten und mit der Fertigung von Korsetts starteten. Noch immer ist Van de Velde im Besitz der Familie, beschäftigt weltweit 1.500 Mitarbeiter und erzielt einen Umsatz von 205 Millionen EUR. Neben dem Hauptsitz Schellebelle gibt es einen Produktionsstandort in Tunesien sowie Niederlassungen in Deutschland, Großbritannien und den USA. Vertrieben werden die Produkte über unterschiedlichste Kanäle. Das erfolgt direkt über eigene Multibrand-Stores in verschiedenen Ländern, den eigenen Webshop und Zalando. Eine weitere Absatzschiene ist die Belieferung von mehr als 3.000 Lingerie-Boutiquen in Städten mit 20.000 bis 50.000 Einwohnern, dem Großhandel sowie Bekleidungshäusern. Auch geografisch ist Van de Velde breit aufgestellt. So wird die exklusive Damenwäsche neben Belgien, den Niederlanden und Deutschland auch in Frankreich, Spanien, der Schweiz, Dänemark, Großbritannien, Kanada und den USA als den bedeutendsten Absatzmärkten verkauft.

Starkes Sales Team

Betreut werden die Geschäftspartner von einem 65 Mitarbeiter starken Sales Team, das die Businesskunden unter anderem mittels Produktinformationen und Lingerie-Styling unterstützt. Wichtige Prozesse im Unternehmen sind vollständig digitalisiert, während die Fertigung zu großen Teilen manuell erfolgt. In puncto Nachhaltigkeit setzt Van de Velde auf zertifizierte Lieferanten sowie Klimabewusstsein. Für die kommenden Jahre hat sich CEO Karel Verlinde zum Ziel gesetzt, die Marke Primadonna noch stärker zu etablieren. Grundsätzlich geht es ihm jedoch vor allem um eines: Die Kraft der Frauen sehen zu lassen.

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