Autozubehör mit italienischem Mehrwert

Interview

Citipro ist ein komplett überarbeitetes modulares Sitzsystem, das insbesondere für den städtischen und außerstädtischen Verkehr mit Bussen, Zügen und Fähren geeignet ist, sowie für den Einsatz im Freien.

„Die Citipro Systeme haben eine Struktur aus Aluminium und Haltegriffe an der Rückseite der Sitze“, so die Geschäftsführerin Carola Ruspa, die die dritte Inhabergeneration repräsentiert. „Wir können die Sitze in unterschiedlichen Materialien anbieten, aus Polyamid, Polycarbonat, aus Holz und Aluminium. Beim Einsatz im Freien ist das System sowohl für Stadtmöbel wie auch für Sportanlagen oder temporäre Arenen und Anlagen geeignet.“

Citipro ist leicht und sicher und lässt sich problemlos an unterschiedlichste Umgebungen und Räumlichkeiten anpassen. Das System ist einfach auszutauschen und damit eine gute Lösung bei Vandalismus. Insbesondere öffentliche Einrichtungen nutzen das System zudem für Sponsorenkommunikation.

„Über diese Breite an Funktionalitäten hinaus ist Citipro aber vor allem auch schön“, so die kaufmännische Leiterin Fabienne Coq. „Wir glauben fest an dieses Produkt und sind uns sicher, dass wir damit in den kommenden Jahren für uns wichtige Potenziale erschließen können. Wir arbeiten mit Passion, und unsere langjährigen Mitarbeiter, die voll hinter unseren Produkten stehen, geben diese Leidenschaft an unsere Kunden weiter.“

„Wir hören unseren Kunden immer sehr genau zu. Dies sichert uns einen entscheidenden Vorteil gegenüber der Konkurrenz.“ Carola Ruspa Geschäftsführerin

Tradition und Innovation

Citipro ist nur ein Beispiel für die Innovationskraft von Ruspa. Auf der letzten IAA in Hannover stellte der Automotiv-Spezialist eine völlig neue Version seiner Felge Columbus vor. Columbus ist eine der traditionellen Linien aus dem Hause Ruspa. Die ersten Columbus-Felgen wurden bereits für den Mercedes Sprinter im Jahr 2008 verwendet. Jetzt ist die Felgenlinie auch mit Kohlefasern sowie als Doppellackierung – verchromt und lackiert – erhältlich.

Insgesamt umfasst das Produktprogramm von Ruspa über 40 internationale Patente und alle Zubehörteile von Radkappen über Aschenbecher, Accessoires für das Armaturenbrett und die Kabinenausstattung bis hin zu komplexen Innensystemen wie zum Beispiel die Verkleidung von Hinterwänden. Ursprünglich auf Produkte aus Metall und Chrom fokussiert, bietet das Unternehmen inzwischen eine ganze Bandbreite an Materialien an.

„In den vergangenen Jahren hat natürlich der Anteil an Kunststoffprodukten stark zugenommen“, so Carola Ruspa. „Wir waren und sind zudem immer auf der Suche nach umweltverträglichen Materialien, die wir für unsere Produkte einsetzen können. Als Familienunternehmen mit Verantwortung gegenüber den nächsten Generationen ist uns dies ein ganz wichtiges Anliegen.“

Starke Exportprodukte

Die ständige Diversifizierung und Weiterentwicklung des Produktangebotes in enger Anlehnung an die Kundenbedürfnisse und Marktentwicklungen ist ein wichtiger Erfolgsfaktor des italienischen Familienunternehmens. Mit einer eigenen Forschungs- und Entwicklungsabteilung sowie einer Prototypenentwicklung und einer Produktion kontrolliert Ruspa die gesamte Wertschöpfungskette. Entsprechend schnell und flexibel kann das Unternehmen auf Aufträge oder Serviceanfragen reagieren.

Diese Strategie zahlt sich aus. Ruspa verkauft seine Produkte in über 50 Länder der Welt. Zurzeit sind Deutschland und Frankreich die Kernmärkte des Unternehmens. Auf der Referenzliste der Zubehörspezialisten stehen renommierte Namen wie MAN, IVECO oder Mercedes.

„In den nächsten Jahren werden wir uns auf den Ausbau von Citipro in der Dachregion konzentrieren.“ Carola Ruspa Geschäftsführerin

„In den nächsten Jahren werden wir uns auf den Ausbau von Citipro in der Dachregion konzentrieren“, so Carola Ruspa. „Insbesondere im Bahnbereich sehen wir noch viel Potenzial für uns. Auf der Innotrans in Berlin haben wir von Jahr zu Jahr mehr Erfolg. Auch in diesem Jahr konnten wir wieder wachsendes Interesse verzeichnen. Die Messe ist nicht nur eine gute Plattform, um unsere Produkte vorzustellen, sondern auch, um die aktuellen Bedürfnisse unserer Kunden zu identifizieren. Wir hören unseren Kunden immer sehr genau zu und entwickeln unsere Neuheiten dann auf der Grundlage dieser Informationen und Bedürfnisse. Dies sichert uns einen entscheidenden Vorteil gegenüber der Konkurrenz.“

More Pictures

Tags
Nach themenverwandten Beiträgen filtern

Mehr zum Thema Automobil & Fahrzeugbau

TECHART:Zurück auf der Überholspur

Interview mit Benedict von Canal, Geschäftsführer der TECHART Automobildesign GmbH

TECHART:Zurück auf der Überholspur

Als Benedict von Canal Ende 2023 die operative Führung von TECHART übernahm, stand der renommierte Porsche-Veredler vor dem Aus. Heute ist das Unternehmen wieder stabil – digitaler, fokussierter und mutiger…

„Innovation ist unser Tagesgeschäft“

Interview mit Federica Sartor, Geschäftsführerin der Marcolin Covering s.r.l.

„Innovation ist unser Tagesgeschäft“

Was auf den ersten Blick nach einer sehr speziellen Nische klingt, ist in Wahrheit ein hochdynamischer und technisch anspruchsvoller Markt: Verdecksysteme für Nutzfahrzeuge. Die Marcolin Covering s.r.l. aus dem norditalienischen…

Professioneller Partner für militärische Logistik

Interview mit Martin Rohde, Geschäftsführer der CONDOK GmbH

Professioneller Partner für militärische Logistik

In einer zunehmend instabilen Weltordnung gewinnen Fragen der Sicherheit und Verteidigungsfähigkeit zunehmend an Bedeutung. Auch Deutschland sieht sich angesichts der aktuellen Weltlage zur Aufrüstung gezwungen – die Bundeswehr soll wieder…

Spannendes aus der Region Robassomero (TO)

Seien Sie gewarnt!

Interview mit Bruna Berger, CEO der Sirena S.p.A.

Seien Sie gewarnt!

Wo Gefahren drohen oder Einsatzkräfte schnell ans Ziel kommen müssen, muss auf Warnsysteme Verlass sein. Die italienische Firma Sirena S.p.A. aus Rosta ist seit 1974 auf diese Fälle spezialisiert. Mit…

Der Duft von Metall

Interview mit Elena Pescetto, Leiterin Adminstration und Human Ressources der Zurvit Srl

Der Duft von Metall

Junge, qualifizierte Menschen, die ihrer Arbeit mit Leidenschaft nachgehen, sind das Fundament eines jeden Unternehmens. Bei der Zurvit Srl im italienischen Baldissero Canavese treffen diese Eigenschaften nicht nur auf die…

„Global Engineering. Italian Passion.“

Interview mit Daniel Comarella, COO Teoresi Deutschland der Teoresi Group

„Global Engineering. Italian Passion.“

Mit Entwicklungsdienstleistungen und umfassenden technologischen Lösungen für unterschiedliche Branchen unterstützt die italienische Teoresi Group ihre Kunden. Einen Schwerpunkt des Unternehmens mit Sitz in Turin bildet das industrieübergreifende Hightech-Engineering, historisch besonders…

Das könnte Sie auch interessieren

Vom Service zum System:  Fluid Management neu definiert

Interview mit Erdem Ates, Geschäftsführer der Fluid Service Plus GmbH

Vom Service zum System: Fluid Management neu definiert

Kühlschmierstoffe und Prozessflüssigkeiten sind entscheidend für stabile Fertigungsprozesse – und doch oft unterschätzt. Im Interview spricht Erdem Ates, Geschäftsführer der Fluid Service Plus GmbH, über seinen Weg ins Familienunternehmen, die…

Schmierstoffkompetenz, die Prozesse besser macht

Interview mit Dipl.-Ing. Andreas Pawlik, Geschäftsführer der Jokisch GmbH

Schmierstoffkompetenz, die Prozesse besser macht

Schmier- und Kühlschmierstoffe sind in der Metallbearbeitung ein entscheidender Prozessfaktor: Sie kühlen und schmieren beim Zerspanen, verbessern Oberflächen, verlängern Werkzeugstandzeiten und helfen, Qualität sowie Taktzeiten stabil zu halten. Gleichzeitig steigen…

Proteine, Prozesse, Partnerschaft

Interview mit Georg Wienker, Geschäftsführer der Nöll & Co. GmbH

Proteine, Prozesse, Partnerschaft

Wenn Lieferketten unter Druck geraten und Rezepturen immer anspruchsvoller werden, braucht die Lebensmittelindustrie Partner, die schnell, verlässlich und transparent liefern. Die Nöll & Co. GmbH verbindet Handel, Distribution und Produktion…

TOP