Mit Sicherheit die richtige Wahl

Interview mit Herbert Feller, Geschäftsführer der Pfalz-Alarm GmbH

Pfalz-Alarm ist ein mittelständisches Unternehmen, das seinen Kunden ein komplettes Angebot an Sicherheitstechnik bietet. Das Leistungsspektrum reicht von Brand- und Einbruchmeldetechnik über digitale Schließtechnik, Flucht- und Rettungswegetechnik, Videotechnik und Zutrittskontrollsystemen bis hin zu Sprachalarmierungsanlagen als Bestandteil von Brandmeldeanlagen.

„Im Laufe der Zeit haben wir das Portfolio immer weiter ausgebaut und neue Märkte entwickelt“, sagt Geschäftsführer Herbert Feller, der das Unternehmen im Jahr 2005 zusammen mit Co-Geschäftsführer Erik Aßmann gegründet hat. „Heute gehören wir zu den führenden unabhängigen Anbietern von Sicherheitstechnik in Rheinland-Pfalz.“ Aktuell hat Pfalz-Alarm 40 Beschäftigte, bei einem Umsatz von rund 6,5 Millionen EUR.

Krisenfest

Pfalz-Alarm ist bisher gut durch alle Krisen gekommen. Aufgrund der Lieferkettenprobleme während der Coronapandemie habe man die Lagerkapazitäten erhöht und auch der Ukrainekrieg habe bisher keine negativen Auswirkungen auf das Geschäft.

„2024 sind wir bereits für die ersten acht Monate ausgelastet“, erläutert Herbert Feller. „Durch unsere Größe können wir auch größere Projekte abwickeln und finanzieren, zugleich sind wir als Mittelständler flexibler als größere, gerade bei Service, Notdienst und Wartung.“

Wichtigstes Geschäftsfeld für Pfalz-Alarm ist die Brandmeldetechnik, hier reicht das Kundenspektrum von Industrie und Gewerbe bis zu Schulen und Privatkunden. Im Bereich Einbruchmeldetechnik installiere man derzeit viele Anlagen zur Überwachung von Kopfstationen von Glasfaseranbietern, im Bereich Zutrittskontrolle biete man maßgeschneiderte Lösungen für Industrie und Privatkunden, hier auch in Kombination mit Smarthome-Systemen.

„Unser Vorteil ist unsere eigene CAD-Abteilung, sodass wir individuelle Komplettlösungen zu wettbewerbsfähigen Preisen anbieten können“, erklärt Herbert Feller. Im Jahr 2024 wolle man den Fokus auf die laufende Kundenpflege und den Ausbau der Digitalisierung im Betrieb legen. „Außerdem treiben wir die Elektromobilität voran, die Basis dafür besteht bereits mit Photovoltaik, Ladesäulen und Speichertechnik“, sagt Herbert Feller.

Tags
Nach themenverwandten Beiträgen filtern

Mehr zum Thema

Beton erhalten, Zukunft ­sichern

Interview mit Thomas Klee, Geschäftsführer der Consolvo GmbH

Beton erhalten, Zukunft ­sichern

Die Instandsetzung bestehender Betonbauwerke gewinnt angesichts alternder Infrastruktur, steigender Kosten und wachsender Nachhaltigkeitsanforderungen zunehmend an Bedeutung. Gefragt sind Lösungen, die Schäden zuverlässig beheben und zugleich möglichst viel Bausubstanz erhalten. Genau…

Fördertechnik ohne Grenzen

Interview mit Stefano Ferrari, Global Sales Manager der Trasmec s.r.l.

Fördertechnik ohne Grenzen

Wer eine Holzwerkstoffplatte kauft, denkt kaum an die Fördertechnik, die den Holzstaub zur Presse transportiert. Die Trasmec s.r.l. aus Casalbuttano in der Provinz Cremona ist auf genau diese unsichtbaren Prozesse…

Recycling mit Rückgrat

Interview mit Jana Walker, CEO der Resilux Schweiz AG

Recycling mit Rückgrat

Kunststoffverpackungen stehen seit Jahren im Fokus von Regulierung, Nachhaltigkeitsdebatten und gesellschaftlicher Kritik. Gleichzeitig bleiben sie in vielen Bereichen unverzichtbar – etwa für sichere, leichte und hygienische Lebensmittelverpackungen. Entscheidend ist deshalb…

Spannendes aus der Region Kaiserslautern

Die Zukunft des Handwerks ist smart

Interview mit Sascha Schalk, Geschäftsführer der COOL & SMART GmbH

Die Zukunft des Handwerks ist smart

Ob Klimaanlage, Wärmepumpe oder smarte Gebäudeautomatisierung – die Themen Heizen und Kühlen sind in Bewegung wie nie zuvor. Steigende Energiekosten, Klimawandel und der politische Fokus auf erneuerbare Energien haben die…

„Bullshit-Bingo bringt niemanden weiter“

Interview mit Eric Seitz, Geschäftsführer der PARTNERSEITZ GmbH

„Bullshit-Bingo bringt niemanden weiter“

Menschen mit chronischen Erkrankungen werden im Gesundheitssystem oft auf ihre Diagnose reduziert. Genau dort setzt PARTNERSEITZ an. Das Unternehmen bringt Betroffene, Pharmaunternehmen, Ärzte und Institutionen an einen Tisch – und…

Software, die mitwächst

Interview mit Riccardo Amato, Geschäftsführer der SHComputersysteme GmbH

Software, die mitwächst

ERP-Systeme waren lange Zeit in sich geschlossene Giganten, die vom Lager über die Buchhaltung bis zur Kundenbetreuung alles selbst lösen sollten. Doch die digitale Welt verändert sich – spezialisierte Lösungen…

Das könnte Sie auch interessieren

Vom Wasserkraftwerk zur smarten Energiezentrale

Interview mit Philipp Kain, Geschäftsführer der Elektrizitätswerk Perg GmbH

Vom Wasserkraftwerk zur smarten Energiezentrale

Die Energiewirtschaft steht vor großen Veränderungen: Digitalisierung, Dekarbonisierung und neue Anforderungen an die Netze prägen die Branche zunehmend. Die Elektrizitätswerk Perg GmbH begegnet diesem Wandel mit regionaler Nähe, technischer Modernisierung…

Saubere Lösungen für komplexe Anforderungen

Interview mit Samuel Simon, Geschäftsführer der Schwarzwälder Service GmbH & Co. KG

Saubere Lösungen für komplexe Anforderungen

Die Gebäudereinigungsbranche befindet sich im Wandel. Digitalisierung, Automatisierung und steigende Qualitätsansprüche verändern das Geschäft ebenso wie der zunehmende Fachkräftemangel. Die Schwarzwälder Service GmbH & Co. KG begegnet diesen Herausforderungen mit…

Architektur zwischen Madrid und ­Berlin

Interview mit Anja Lunge, Architektin und Nanna Wülfing, Architektin bei Nieto Sobejano Arquitectos

Architektur zwischen Madrid und ­Berlin

Ursprünglich kamen die spanischen Architekten Enrique Sobejano und Fuensanta Nieto für ein Projekt in Halle (Saale) nach Deutschland: Heute ist ihre Berliner Niederlassung größer als ihr ursprüngliches Madrider Büro. Warum…

TOP