Bauelemente à la carte

Peter Bauer, Geschäftsführer der Multi-Bauelemente Service Vertrieb von elektronischen Bauelementen GmbH

Seit ihrer Gründung 1994 entwickelte sich die MBS gradlinig und erfolgreich. „Gerade in den letzten Jahren konnten wir viele gute Partner und internationale Hersteller gewinnen und unsere technische Kompetenz ausbauen“, berichtet Peter Bauer, der seit dem letzten Jahr alleiniger Geschäftsführer ist. Derzeit befindet sich die MBS, bedingt durch die Marktentwicklung und die Corona-Pandemie, in einem Transformationsprozess.

„Ich bin ein Fan von Tradition und Technologie. In den letzten 20 Jahren haben wir gute Beziehungen zu den Kunden und Partnern aufgebaut. Diese müssen wir jetzt mit Innovationen und Technologien anreichern, um uns zukunftsfähig aufzustellen“, so der Geschäftsführer. Dabei baut das Unternehmen auf seine Fähigkeit, auf den Kunden einzugehen und mit ihm Lösungen zu erarbeiten, die seine Prozesse vereinfachen. „Wir bieten à la carte an, wobei die Karte vom Kunden geschrieben wird“, sagt Peter Bauer.

Beziehung auf Augenhöhe

Bei der Auswahl der Hersteller von Bauteilen kann die MBS auf über 25 Jahre Erfahrung im Markt zurückgreifen. „In Kombination mit dem Fachwissen des Kunden, was seine Baugruppe angeht, finden wir so die für ihn passende Lösung“, erklärt Peter Bauer. So gelangen die Bauelemente unter anderem in Handys und Laptops sowie in Antriebstechnik, Maschinenbau und Industrie, etwa die Automobilzulieferung.

Die MBS setzt auf Nachhaltigkeit und Regionalität. „Wir achten darauf, dass unsere Partner stark technisch orientiert sind und mit uns Innovation voranbringen“, betont Peter Bauer. Aus seiner Sicht ist in Sachen Digitalisierung noch viel zu tun, etwa beim Breitbandausbau und den technischen Voraussetzungen für das Homeoffice. „Hier sollte man den europäischen Verbund stärker nutzen und Kompetenzen aus Asien nach Europa zurückholen“, findet er.

Seine Vision ist, von den Kunden als Lösungsanbieter gesehen zu werden, der mit ihnen auf Augenhöhe an Problemen arbeitet. „Ich möchte außerdem die Unternehmenskultur beeinflussen, dahingehend, dass man sich auch hier auf Augenhöhe begegnet, und dafür sorgen, dass sich Talente entfalten.“

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