Ein Zwilling sorgt für Perfektion

Interview mit Ingo Straub, Geschäftsführer und Inhaber der INGELA Ingenieurgesellschaft für elektronische Ausrüstung mbH

Aus kleinen Anfängen heraus entstand ein Unternehmen, das heute anspruchsvolle Lösungen für Industrie, öffentliche Auftraggeber und Spezialprojekte realisiert. INGELA wurde im Jahr 1982 von einem Ingenieur und einem Techniker gegründet und hat sich seitdem einen Namen als verlässlicher Partner für komplexe technische Projekte gemacht. Als Ingo Straub das Unternehmen, in dem er bereits seit 1996 tätig gewesen war, im Jahr 2013 kaufte, war sein Ziel, die Erfahrung vergangener Jahrzehnte zu bewahren und gleichzeitig neue Wege zu gehen. „Wir wollen Bewährtes erhalten, aber auch den Mut haben, Innovationen konsequent umzusetzen“, erklärt er. Mittlerweile beschäftigt INGELA rund 50 Mitarbeiter und erzielt einen Jahresumsatz von 8,3 Millionen EUR. Das Leistungsspektrum der Firma umfasst die gesamte elektrotechnische Ausrüstung von der Planung über die Projektierung bis hin zur Inbetriebnahme. „Unsere Kunden erhalten alle Leistungen aus einer Hand. Das reduziert Schnittstellen und ermöglicht eine hohe Effizienz“, so Ingo Straub. Besonders geschätzt wird die Fähigkeit, maßgeschneiderte Konzepte zu entwickeln, die technische Exzellenz mit wirtschaftlicher Effizienz verbinden. Ein weiterer Vorteil: Kunden haben während des gesamten Prozesses einen zentralen Ansprechpartner, der für Transparenz und reibungslose Abläufe sorgt.

Digitalisierung und internationale Perspektiven

„Die Digitalisierung ist für uns nicht nur ein Werkzeug, sondern Teil unserer Unternehmenskultur“, betont Ingo Straub. So schafft INGELA mit dem digitalen Zwilling eine virtuelle Abbildung der Anlagen, was eine präzise Planung, Simulation und spätere Optimierung ermöglicht. „Er erlaubt uns, mögliche Probleme schon vor der Umsetzung zu erkennen und zu beheben. Das spart Zeit, Kosten und reduziert Fehlerquoten deutlich“, sagt der Geschäftsführer. Ergänzt wird dies durch moderne Lean-Software, mit der Abläufe effizienter gestaltet werden, sowie durch die Möglichkeit des Remote-Zugriffs, mit dem Projekte flexibel betreut und gewartet werden können. Durch deutsche Kunden mit Standorten im Ausland ist INGELA auch international tätig: Das Unternehmen ist UL508A zertifiziert und darf daher sowohl für den nordamerikanischen Markt als auch für Kanada produzieren. INGELA betreut bereits Kunden in mehreren europäischen Ländern und auch darüber hinaus eröffnen sich neue Märkte. Für Ingo Straub ist neben dem Vorantreiben der Digitalisierung die internationale Ausrichtung ein entscheidender Faktor für die Zukunft. Mit Blick auf die kommenden Jahre erklärt er: „Wir wollen uns im KI- und Robotik-Bereich weiter etablieren. Erstmals werden wir daher 2026 an einer Messe, der all about automation in Friedrichshafen, teilnehmen. Unseren Kunden wollen wir auch künftig Lösungen bieten, die technisch auf höchstem Niveau sind und zugleich nachhaltig wirken.“

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