Glas erfolgreich in Beschlag genommen
Interview mit Roberto Carosati, Marketing- und Kommunikationsmanager der Logli Massimo SpA

Glasbrüstungen, Stahl- und Aluminiumsysteme für Schiebetüren, Vordächer, Systeme zur Glasverankerung und -halterung – Logli Massimo hat sich mit technologisch ausgereiften Lösungen, die Ästhetik, Funktionalität und Sicherheit eindrucksvoll verbinden, einen Namen gemacht. Nun will Logli Massimo seine Position auf dem deutschen Markt stärken und ist dafür dank großer Erfahrung bestens gerüstet.
Seit 30 Jahren den Durchblick gewahrt
Als Massimo Logli das Unternehmen 1989 nach langjähriger Tätigkeit als Vertriebsmitarbeiter gründet, startet er bei null. Die Leidenschaft für Glas ist das Fundament, auf das er baut. Innovative Produkte, zuverlässige Services und stets ein offenes Ohr für die Kunden erweisen sich als Garanten des Erfolgs.
„In Italien sind wir seit Langem unangefochtener Marktführer für Glasbeschläge und wichtiges Referenzunternehmen“, sagt Marketing- und Kommunikationsleiter Roberto Carosati. „Als wir 2009 begannen, unseren Fokus auf ausländische Märkte zu richten, hat das unsere positive Entwicklung weiter begünstigt. Heute werden unsere Produkte in 52 Märkten verkauft.“
Win-win-Situation für alle
Fast 30 Jahre nach Unternehmensgründung erfolgt eine wichtige Zäsur, ein Meilenstein – Gründer Massimo Logli verkauft seine Anteile an den Branchenriesen Saint-Gobain. Das börsennotierte Industrieunternehmen aus Frankreich gehört zu den ersten Adressen in der Glasherstellung in Europa und hat Logli Massimo als idealen Partner ausgewählt.
„Saint-Gobain ist nicht an singulären Produkten, sondern kompletten Lösungen interessiert“, so Roberto Carosati. „Unsere Produkte ergänzen das Portfolio perfekt. Wir sind heute Teil der spannenden Saint-Gobain-Welt und einen solch starken Partner im Rücken zu haben, ist ein riesiger Vorteil, gerade auch in Hinblick auf die angestrebte Internationalisierung. Eine echte Win-win-Situation.“ Heute hat das Unternehmen Logli Massimo 70 Mitarbeiter.
Neben dem historischen Markt Frankreich sind die Produkte auch in Benelux, Spanien, der Schweiz, Finnland, Dänemark, Rumänien und Ungarn gefragt. Aktuell steht Deutschland ganz oben auf der Agenda. Entsprechende Produktzertifizierungen, unter anderem vom TÜV, liegen bereits vor.
„Wir ebnen momentan den Weg für den Markteintritt“, betont Roberto Carosati. „Sicherheit genießt dabei höchste Priorität. Wir liefern im Prinzip alles, was eine Glasscheibe verankert und sicher hält. Bei der Scheibe kann es sich um eine Schiebetür handeln, um eine Duschkabine, ein Schaufenster, eine Brüstung, eine Überdachung oder eine Vitrine für Juwelen.“
Das Glas ist immer halb voll
Ein Katalog mit 7.000 Produkten, vom einfachen Zubehör bis zum kompletten System, steht den Kunden zur Verfügung. Allein über Duschkabinen gibt es im Katalog 130 Seiten. „Wir haben in der Vergangenheit gezielt investiert“, so Roberto Carosati. „Unter anderem in ein technisches Büro, das mit einer mechanischen Werkstatt zusammenarbeitet. Damit sind wir in der Lage, individuelle Kundenanforderungen umzusetzen und Innovationen auf den Weg zu bringen. Beispielhaft sind Duschpaneele, die dank einer neuen UV-Technologie ohne Bohrungen montiert werden können. Wir waren die Ersten, die mit dieser innovativen Technologie zum Verkleben von Materialien für Duschkabinen gearbeitet haben.“
Ein Highlight ist ‘Defender’, eine Gesamtlösung für Glasbrüstungen, die größtmögliche Sicherheit und perfekte Sicht gewährleistet. ‘Defender’ wird nur an der Basis einer Scheibe verankert, das Glaselement steht vollkommen frei – optimaler Schutz, ohne die Sicht einzuschränken. ‘Defender’ sowie alle anderen Produkte werden innerhalb von 24 Stunden ausgeliefert, Lieferungen ins Ausland benötigen circa 72 Stunden – dafür steht ein Transportunternehmen zur Verfügung, das sich mit der Logistik beschäftigt.
„Wir haben die Kapazität in unserem Lager, um die Aufträge am selben Tag zu bearbeiten. Unser Ziel ist immer, Kunden zufriedenzustellen“, betont Roberto Carosati. „Wir hören ihnen zu, um Lösungen mit Mehrwert zu finden. Das wird auch künftig unser Leitmotiv sein.“