Von der Entlackung bis zur Entsorgung

Interview mit Bernd Schlaich, Geschäftsführender Gesellschafter der ESC GmbH

„Wir sind im Bereich der Entlackung die Einzigen, die alle Komponenten aus einer Hand anbieten können, von der Entwicklung der chemischen Produkte bis zur Rücknahme nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz“, so der Geschäftsführende Gesellschafter Bernd Schlaich.

Entlackung 360 Grad

„Der Kunde muss sich also nicht mit verschiedenen Lieferanten auseinandersetzen“, erklärt er weiter. „Auf unserem Niveau hat kein anderer Anbieter ein ähnliches Geschäftsmodell.“

Konkret bedeutet dies, dass ESC die Entwicklung des Entlackungskonzeptes und das gesamte Entlackungsverfahren übernimmt, die Anlagentechnik vollständig abdeckt, alle chemischen Produkte selbst entwickelt, auch nach maßgeschneiderten Rezepturen, und die gesamte Wertschöpfung der Kreislaufwirtschaft übernimmt.

Darüber hinaus bietet ESC in seinem eigenen Technologiezentrum Entlackung im Lohnverfahren an. „Unser Technologiezentrum ist ein wichtiges Asset für uns“, so Bernd Schlaich. „Hier führen wir für unseren Kunden kostenlos und unverbindlich Versuche und Laborversuche bis zum Produktionsmaßstab von 1:1 an. Auf rund 1.000 m² stehen hier diverse hochmoderne Entlackungsanlagen für unterschiedlichste Aufgaben. Nach dem Prinzip ‘Learning by Doing’ entwickeln wir uns partnerschaftlich gemeinsam mit unseren Kunden kontinuierlich weiter.“

Internationales Wachstum

Die Strategie von ESC geht auf. In den vergangenen Jahren konnte das Unternehmen international expandieren, mit Fokus auf Europa. Darüber hinaus sieht Bernd Schlaich vielversprechendes Wachstumspotenzial in den USA, in Mexiko und Südafrika.

Zukunftsperspektive Nachhaltigkeit

In diesem Jahr will sich ESC intern vor allem auf das Thema Recycling konzentrieren. „Der verantwortungsvolle Umgang mit unseren Ressourcen ist bei uns schon seit Langem ein wichtiges Thema“, so Bernd Schlaich. „Noch bevor der Gesetzgeber entsprechende Verordnungen erlassen hat, haben wir intensiv in regenerative Energien, insbesondere in die Fotovoltaik, investiert. Wir werden neben unseren Anlagen auch ein entsprechendes Recycling anbieten und unsere Rezepturen so gestalten, dass sie recyclingfähig sind.“

Bernd Schlaich blickt zuversichtlich in die Zukunft: „In den vergangenen Jahren haben wir alle vier bis fünf Jahre unseren Betrieb vergrößert und auch jetzt planen wir eine neue Halle zur Erweiterung der Kapazitäten“, erklärt er. „Darüber hinaus arbeiten wir an der Serienreife einer neuen Durchlaufanlage. Die Firma ist mein Lebenswerk. Ich habe 1991 mit einem Ein-Mann-Ingenieurbüro angefangen und beschäftige heute 20 Mitarbeiter. Ich wünsche meinem Sohn, dass er unsere kleinen, aber stetigen Schritte des Erfolges mit Freude weitergehen kann.“

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