Schöne Zähne ohne Schäden

Interview mit Prof. Dr. Dr. med. dent. Dirk Wiechmann, Gründer, Inhaber und Geschäftsführer der DW Lingual Systems GmbH

„Der ästhetische Vorteil ist gerade für Erwachsene ein wichtiger Aspekt bei der Entscheidung für eine linguale Zahnspange“, so Unternehmensgründer, Inhaber und Geschäftsführer Dirk Wiechmann.

Ästhetisch & schonend

„Bei außen anliegenden Zahnspangen entstehen häufig Zahnschäden durch den Konsum von Süßem und Saurem und falschem Putzverhalten“, erklärt er weiter. „Der Kalzium-Verlust bei innenliegenden Zahnspangen ist um ein Hundertfaches niedriger als bei außen anliegenden Zahnspangen.“ Damit die erwachsenen Patienten sich langsam an die neue Zahnspange gewöhnen können, baut man in seiner kieferorthopädischen Praxis, der weltweit größten Praxis für die Behandlung mit lingualen Zahnspangen, die untere und obere Spange mit einem Abstand von zwei Wochen ein.

„Der Tragekomfort der modernen lingualen Spangen ist deutlich höher als bei den konventionellen lingualen Spangen, da die Apparaturen individuell hergestellt werden können“, so Dirk Wiechmann. „Hier hat die Technologie in den letzten Jahren Quantensprünge gemacht. Heute wird mit Selective Laser Melting aus Pulver ein fertiges Metallstück gebaut. Die Bracket-Schlitze für die Innenbögen werden mit Fünf-Achs-Fräsrobotern hergestellt, sodass man eine präzise Passung mit minimalen Toleranzen von 1 bis 2 μ erreicht. So hat man mit dem Innenbogen die volle Kontrolle über den Zahn. Hier in Deutschland haben wir drei Unternehmen, die Weltmarktführer bei diesen Technologien sind.“

DW Lingual Systems ist ein echter Global Player und bedient Kunden rund um den Globus. Neben Deutschland sind Frankreich, Japan, Großbritannien, die Schweiz und Russland wichtige Exportmärkte für das Unternehmen. In Russland und Japan betreibt man eigene Vertriebsniederlassungen, in Japan ein zweites Labor.

„Linguale Zahnspangen sind ästhetisch, zahnschonend und haben einen hohen Tragekomfort.“ Prof. Dr. Dr. med. dent. Dirk WiechmannGründer, Inhaber und Geschäftsführer
Prof. Dr. Dr. med. dent. Dirk Wiechmann

25 Jahre Expertise

Dirk Wiechmann selbst gründete das Unternehmen 2011, als er bereits über 15 Jahre Erfahrung in der Technologie gesammelt hatte. „Ich habe von der Pike auf gelernt und dann zunächst eine eigene Praxis eröffnet, in der ich mit lingualen Zahnspangen behandelt habe“, erklärt er. „Als die externe Nachfrage immer größer wurde, habe ich mein erstes Unternehmen unter dem Namen Top-Service gegründet. Das habe ich dann jedoch verkauft und bin mit DW Lingual Systems und einer komplett neuen Produktionslinie und Produktionsweise noch einmal neu gestartet. Seitdem realisieren wir kontinuierliche Wachstumsraten.“

Qualifikation und Engagement

Inzwischen beschäftigt Dirk Wiechmann rund 180 Mitarbeiter. „Wir haben top-qualifizierte Mitarbeiter, vor allem an den Kernpositionen“, erklärt er den Erfolg des Unternehmens. „Viele unserer Innovationen kommen von unseren Mitarbeitern selbst. Das Produkt an sich ist gut und wir schulen unsere eigenen Mitarbeiter, aber auch die Anwender, also die Kieferorthopäden, gründlich. Denn nur dann kann das Produkt optimal funktionieren. Nicht zuletzt sind wir mit Leidenschaft und Leistungsbereitschaft bei der Sache.“

Dirk Wiechmann blickt zuversichtlich in die Zukunft. „Wir werden in diesem Jahr noch einmal eine signifikante Veränderung an unserem Produkt vornehmen. Ich würde mir wünschen, dass die Lobby für die Lingualspangen in den nächsten Jahren vor allem in der Hochschullandschaft stärker wird und auch die Ausbildung verstärkt darauf ausgerichtet wird. Das ist eine Frage des Mind-Sets. Das Verhindern von Kalzium-Verlust und Zahnschäden ist ein wichtiges Thema in unserer Branche und mit lingualen Zahnspangen kann man hier entscheidende Verbesserungen erreichen. Natürlich können wir alle zurzeit nicht absehen, wann wir zu einem Normalbetrieb zurückgehen können. Wir behandeln unter Einhaltung aller Hygiene- und Sicherheitsvorschriften mit angepassten Öffnungszeiten und massiv reduzierten Patientenzahlen. Wir würden uns wünschen, bald wieder zur Normalität zurückkehren zu können.“

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