Die erfolgreiche Bolton-Wohnung

Interview mit Peter Bol, CEO der Bolton Ontwikkeling & Bouw

Die Geschichte der Bolton-Wohnung ist eine Erfolgsgeschichte. „Mit dem Konzept der Bolton-Wohnung verwirklichen wir auch größere Bauprojekte für ganz unterschiedliche Zielgruppen intelligenter, schneller, flexibler und nachhaltiger“, betont Peter Bol, CEO von Bolton. „Die Bolton-Wohnung hat einen festgelegten Grundriss (den Kern), Fassade und Dach können flexibel gestaltet werden.“ Vor zehn Jahren ist das Unternehmen mit diesem Konzept gestartet und hat sich seitdem rasant weiterentwickelt. Ins Leben gerufen wurde das Unternehmen vor 55 Jahren von den beiden Schulfreunden Cor Bol und Ad Ton, deren Nachnamen den Firmennamen bilden. 2005 übernahmen Peter Bol und Arjan Ton, die Söhne der beiden Gründer, den Betrieb. Während sich Arjan Ton seitdem auf die Projektentwicklung konzentriert, kümmert sich Peter Bol um das Baugeschäft. Durch den Umzug in einen Neubau in Woerden sind die beiden ehemals getrennten Abteilungen nun auch räumlich zusammengerückt. Mittlerweile beschäftigt das Unternehmen 100 Mitarbeiter, der Umsatz liegt bei circa 120 Millionen EUR.

Bau und Projektentwicklung

Im Laufe der Jahre hat sich Bolton auf den Wohnungsbau spezialisiert. „Wir bestehen aus einem Projektentwicklungsbetrieb und einem Bauunternehmen“, erläutert Peter Bol. „Die Bautätigkeit haben wir in drei Segmente aufgeteilt. Davon macht der Neubau den weitaus größten Teil aus. Das zweite Segment ist die Abteilung Transformation/Renovierung. Hier geht es zum Beispiel um die Umgestaltung von Büros zu Wohnungen. Das dritte Geschäftsfeld ist der Bauservice. Er befasst sich unter anderem mit Umbauten und auch Neubauten für Privatkunden. Unsere größten Kunden sind jedoch Projektentwickler und Wohnungsbaugesellschaften, unser Einzugsgebiet liegt in einem Radius von rund 75 km rund um Utrecht.“

Fokus auf Nachhaltigkeit

Der Verkauf der projektierten und gebauten Wohnungen erfolgt über Netzwerke. Peter Bol: „Wir sind in der Branche gut bekannt. Bei eigenen Projekten arbeiten wir in der Vermarktung auch mit Maklern zusammen.“ Zudem präsentiert sich der innovative Betrieb auch im Internet und in den Sozialen Medien. Digitale Tools wie BIM und 3D-Animationen werden, wo es sinnvoll ist, auch eingesetzt. Im 2017 bezogenen Büro wird papierlos gearbeitet. I-Pads, Cloud­anbindung und die Nutzung von AI sind ebenfalls Routine. Einen ganz besonders hohen Stellenwert hat die Nachhaltigkeit. „Aus unserer sogenannten Grünen Menükarte können sich Kunden besonders nachhaltige Möglichkeiten wie Wärmepumpen, Wasserspeicher, Photovoltaik, Dachbegrünung oder biobasierte Dämmstoffe für ihr Bauprojekt heraussuchen“, unterstreicht der CEO. Er hält die Mitarbeiter, die Qualität der Arbeit, flache Hie­rarchien und Innovationen für die wesentlichen Erfolgsfaktoren, ebenso wie das gute Betriebsklima mit Feiern, sportlichen Aktivitäten und Feierabendumtrunk. Weiteres Wachstum hängt für Peter Bol auch maßgeblich vom Personalstand ab. Unabhängig davon gilt auch für die Zukunft sein Motto „Zusammen arbeiten, zusammen leben“.

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