„Unser Geschäft läuft sehr persönlich ab!“

Interview mit Alexander Mittermayr, Inhaber & Geschäftsführer und Karl Reingruber, Geschäftsführer der Almi GmbH

Mehr als 70.000 Mischungen umfasst das Portfolio der Almi GmbH. „Für unsere Kunden stellen wir die Produkte so ein, wie sie es gerne möchten“, erklärt Inhaber und Geschäftsführer Alexander Mittermayr, der die Almi GmbH gemeinsam mit seinem Vater Heinz Mittermayr und Karl Reingruber leitet. „Wir sind hier sehr flexibel und 80% unserer Erzeugnisse entwickeln wir auftragsbezogen und individuell für sie. Darüber hinaus kreieren wir in der Almi Akademie eigene Produkte.“

Und das Kundenspektrum ist vielfältig und reicht vom Familienbetrieb bis hin zum Großunternehmen. Zum Spektrum gehört die gesamte Lebensmittelindustrie inklusive die Erzeuger von Fleisch und Wurst, Hersteller veganer Produkte sowie die Fischindustrie, Bäckereien, die Conveniencebranche und Tierfutterproduzenten.

In vielen Ländern präsent

Das 1931 von Alfred Mittermayr als Gemischtwarenhandel gegründete Unternehmen ist seit 2006 am Standort Oftering ansässig. Mit dem Eintritt Österreichs in die EU forcierte Almi seine Internationalisierung und eröffnete 1992 die erste Niederlassung in Polen. Zeitgleich wurden Produkte in die GUS-Länder exportiert. Weitere Meilensteine waren die Eröffnung eines neuen Werks in Oftering 2006 sowie dessen Erweiterung 2012.

Eine eigene Tochtergesellschaft in Russland wurde 2016 ins Leben gerufen, 2019 ging Almi China an den Start. Heute unterhält das zu 100% inhabergeführte Unternehmen Produktionsstätten in Österreich, Deutschland, Südafrika und China. Von den 770 Beschäftigten der Gruppe arbeiten rund 300 in Oftering. Der Umsatz liegt bei 132 Millionen EUR.

Digital und nachhaltig

Heute ist Almi mit seinen Produkten in über 80 Ländern präsent. Dabei sind Osteuropa sowie zunehmend Asien wichtige Märkte. Doch auch in Südamerika sowie in Afrika vertreibt Almi seine Produkte. „In Europa und in den GUS-Staaten unterhalten wir eigene Niederlassungen, in Asien arbeiten wir mit Handelsvertretungen“, erläutert Geschäftsführer Karl Reingruber. „Wo wir keine Vertretung haben, erfolgt die Kundenpflege von den Produktionsstätten aus. Unser Geschäft läuft sehr persönlich ab und wir haben intensive Beziehungen zu unseren Kunden. Sämtliche Produktionsstätten verfügen über Lager, damit wir schnell und zuverlässig liefern können.“

Seit mehr als 20 Jahren ist Almi bereits digital unterwegs. „Die Rückverfolgbarkeit hat für uns einen hohen Stellenwert“, sagt Karl Reingruber. „Unser System gibt jederzeit detaillierte Auskunft zu den Rohstoffen und wir können sämtliche Produktionsdaten digital abrufen.“ Darüber hinaus steht bei Almi auch die Nachhaltigkeit im Fokus. „2011 haben wir beschlossen, die von unseren Partnerbetrieben bezogenen Rohstoffe zu 100% selbst zu bearbeiten und zu veredeln“, verdeutlicht Karl Reingruber. „Zudem investieren wir in Kühlung und Energiesparsysteme, erzeugen unseren Strom selbst und achten auf umweltfreundliche Verpackung.“

Zuverlässiger Partner

Die Ausrichtung auf den Kunden steht zentral in der Unternehmensphilosophie von Almi. Alexander Mittermayr: „Wir sind ein zuverlässiger Partner, der ein Produkt nach den Anforderungen der Kunden entwickelt. Produktsicherheit, Verfügbarkeit und sehr schnell eine Lösung zu finden zeichnen uns ebenfalls aus. Wir sind ein Familienunternehmen und das leben wir auch. Wir kümmern uns um die Probleme der Kunden.“

So sind auch die Inhaber voll im Tagesgeschäft und eine intensive Kommunikationskultur auf allen Ebenen kennzeichnet den Umgang bei Almi. In den kommenden Jahren soll der südamerikanische Markt stark ausgebaut werden. Und die Erfolgsgeschichte von Almi wird weitergeschrieben. Alexander Mittermayr: „Die 4. Generation ist bereits am Start. Mein Sohn will und ich bin überzeugt, er kann.“

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