175 Jahre Qualität und Innovation

Interview mit Dr. Markus Deurer, Geschäftsführer der Gregor Deurer GmbH & Co. KG

Die Nachfolge im Familienunternehmen anzutreten, war für 

Dr. Markus Deurer anfangs keine Option: „Ich hatte Physik studiert, war in der Wissenschaft tätig und lebte in Neuseeland, als mein Vater mich vor zwölf Jahren bat, das Unternehmen weiterzuführen“, erzählt der Geschäftsführer. „Im Nachhinein habe ich es nicht bereut. Es ist ein sehr abwechslungsreicher und spannender Beruf: Man hat viel mit Menschen zu tun, mit technischen Dingen und der ganzen Bandbreite kaufmännischer Angelegenheiten. Bis jetzt war mir dabei noch nicht langweilig!“

Für bezahlbaren Wohnraum...

In der 175-jährigen Geschichte der Gregor Deurer GmbH gibt es viele Höhepunkte. Besonders wichtig ist Markus Deurer der Einstieg des Unternehmens in den sozialen Wohnungsbau, der vor fast 100 Jahren erfolgte und für den man bei Deurer bis heute eine Leidenschaft hegt: „Über die Jahrzehnte haben wir uns vom Bau- zum Immobilienunternehmen entwickelt. Unsere Nische ist, als privates Unternehmen öffentlich geförderten, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen – und das nicht nur in Augsburg, sondern inzwischen etwa auch in München und Donauwörth. Wir wollen und könen soziale Verantwortung übernehmen.“

...und soziale Gerechtigkeit

Für das Unternehmen haben sich in seinem Bereich immer wieder interessante Projekte ergeben: In München plante und baute Deurer ein Gebäude mit einem Supermarkt im Erdgeschoss und drei Geschossen mit insgesamt 50 Wohnungen. „Hier ging es uns darum, knappe Flächen bestmöglich zu nutzen“, sagt der Geschäftsführer. „Ein nicht einfaches, aber sehr schönes Konzept, mit dem wir das ganze Wohnquartier beleben konnten. Das hat mich daran sehr gereizt.“ Für dieses Projekt konzipierte Deurer auch einen Gemeinschaftsdachgarten und folgte damit einem Trend: „Wir müssen viel mehr Grün in unsere Wohnanlagen bekommen, über Dachgärten, über Grünflächen“, so Markus Deurer, der weitere Trends im Klimaschutz und vor allem auch im demografischen Wandel erkennt: „Inzwischen wohnen viel mehr ältere Menschen bei uns. Dabei geht es dann nicht nur um die barrierefreie Gestaltung der Wohnungen, sondern auch um eine andere Art des Umgangs, für die man die Mitarbeiter der Hausverwaltung sensibilisieren muss.“

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